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MÄRKTE USA/Konjunktursorgen dürften Wall Street belasten

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE USA/Konjunktursorgen dürften Wall Street belasten

NEW YORK (Dow Jones)--An der Wall Street könnte sich ein Paradigmenwechsel vollziehen. Wurden schwache Konjunkturdaten bislang als Signal für mögliche Zinssenkungen tendenziell begrüßt, scheinen nun Konjunktursorgen die Oberhand zu gewinnen. Nach einem schwachen ISM-Index am Vortag bewegten sich die Rentenrenditen nach unten und damit in die gewünschte Richtung, doch der Aktienmarkt profitierte davon kaum. Am Dienstag deutet der Aktienterminmarkt auf einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt hin.

Im Handel kommen erste Zweifel auf, ob die weiche Landung der US-Konjunktur angesichts des hohen Zinsniveaus, an dem sich wegen der hartnäckig hohen Inflation wohl kurzfristig nichts ändern dürfte, tatsächlich gelingt. Die Daten seien definitiv welche gewesen, "die den Optimismus über den aktuellen Zustand der US-Wirtschaft gedämpft haben", urteilt die Deutsche Bank. Immer mehr Stimmen warnen, dass sich die konjunkturellen Warnsignale häuften. In diesem Zusammenhang wird auch auf die aktuell deutlich sinkenden Ölpreise verwiesen.

"Meine größte Sorge für diesen Markt bleibt, dass wir eine unerwartete wirtschaftliche Verlangsamung erleben, denn das ist eines der wenigen Ereignisse, die eine wesentliche Korrektur der Aktien legitimerweise verursachen können", warnt Marktstratege Tom Essaye von Sevens Report. Am Dienstag könnten der im frühen Handel anstehende Auftragseingang der Industrie und die Anzahl offener Stellen (Jolts) neue Hinweise auf die Verfassung der US-Konjunktur liefern.

Schwacher Euro stützt Dollar 

Am Rentenmarkt fallen die Renditen nach der Talfahrt des Vortages weiter. Damit untermauern sie die Konjunktursorgen unter Anlegern und die Hoffnung auf Zinssenkungen.

Der Dollarindex legt trotz der Schwäche der Marktzinsen um 0,2 Prozent zu. Im Handel verweist man auf die Schwäche des Euro, der um 0,3 Prozent nachgibt. Mit der nahezu als sicher geltenden Zinssenkung der EZB am Donnerstag gerät der Euro unter Druck. Im Handel wird vor allem auf das Vorpreschen der EZB verwiesen, da die Fed wohl erst sehr viel später die Zinsen senken dürfte.

Die Erdölpreise fallen auf die tiefsten Stände seit vier Monaten. Konjunktursorgen und bärische Preissignale der Kartellgruppe Opec+ werden als Gründe genannt. Die ING stellt zudem die Förderdisziplin der Mitglieder in Frage. Der feste Dollar belastet den Goldpreis.

Tesla mit China-Absatz gesucht 

Unter den Einzelwerten steigen Tesla vorbörslich gegen den schwachen Markt um 0,5 Prozent. Der US-Autobauer verkaufte im Mai in China 17 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber April sank der Absatz jedoch um 6,5 Prozent.

GitLab sinken um 1,3 Prozent. Die Softwareentwicklungsplattform meldete ein starkes Umsatzwachstum und erhöhte die Prognose, der vierteljährliche Nettoverlust legte aber zu. Annexon haussieren um 54,6 Prozent nach positiven Studienergebnissen zu einem ihrer Flaggschiffe.

Die Aktien von Bath & Body Works fallen um 5,4 Prozent. Der Parfümeinzelhändler verschreckt mit enttäuschende Gewinnprognosen. Unerwartet gute Erstquartalszahlen stützen nicht. HealthEquity erhöht ihre Jahresprognose, nachdem die Erstquartalszahlen die Markterwartungen übertroffen haben. Der Kurs klettert um 5,8 Prozent. Lavoro brechen nach einer Gewinnwarnung um 15,8 Prozent ein.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,78     -2,3    4,81      36,5 
5 Jahre         4,37     -2,9    4,40      37,5 
7 Jahre         4,36     -3,3    4,40      39,4 
10 Jahre         4,36     -3,1    4,39      48,0 
30 Jahre         4,51     -2,2    4,53      54,3 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:04 Mo, 17:28 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0867    -0,3%   1,0904     1,0886  -1,6% 
EUR/JPY        168,17    -1,2%   170,19     169,96  +8,1% 
EUR/CHF        0,9701    -0,7%   0,9757     0,9754  +4,6% 
EUR/GBP        0,8515    +0,0%   0,8518     0,8511  -1,8% 
USD/JPY        154,74    -0,9%   156,08     156,12  +9,8% 
GBP/USD        1,2763    -0,3%   1,2802     1,2790  +0,3% 
USD/CNH (Offshore)   7,2428    -0,1%   7,2570     7,2560  +1,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       68.994,60    -0,1%  68.863,41   69.131,67 +58,4% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        72,83    74,22    -1,9%     -1,39  +0,4% 
Brent/ICE        77,21    78,36    -1,5%     -1,15  +1,3% 
GAS              VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF        35,2    36,16    -2,6%     -0,95 +12,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.329,49   2.350,83    -0,9%     -21,35 +13,0% 
Silber (Spot)      29,76    30,78    -3,3%     -1,01 +25,2% 
Platin (Spot)    1.010,40   1.016,50    -0,6%     -6,10  +1,9% 
Kupfer-Future      4,58     4,68    -2,2%     -0,10 +16,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/hab

(END) Dow Jones Newswires

June 04, 2024 08:54 ET (12:54 GMT)

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