Im Interview mit wallstreetONLINE äußert sich Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, zu den potenziellen Auswirkungen der Europawahl auf die Finanzmärkte. Laut Halver könnten die Wahlergebnisse langfristig negative Konsequenzen für die europäischen Börsen mit sich bringen. Der Zuwachs europaskeptischer Parteien und die derzeitige politische Schwäche der Ampelregierung erschweren seiner Meinung nach die Entscheidungsfindung, wodurch nur noch suboptimale Kompromisse möglich sind. Diese Entwicklung könnte Europa im globalen Vergleich zu den durchsetzungsstärkeren Wirtschaftsmächten wie Amerika und China ins Hintertreffen geraten lassen. Halver betonte, dass Unternehmen, die sich durch diese politische Lage eingeschränkt sehen, möglicherweise verstärkt außerhalb Europas expandieren könnten, was mittel- bis langfristig negative Auswirkungen auf den europäischen Wirtschaftsstandort und die Arbeitsplätze nach sich ziehen könnte. Besonders anfällig für politische Entscheidungen sind laut Halver Branchen wie die Automobilindustrie, die stark von Regulierungen und Subventionen abhängig ist. Was der Experte Anlegern jetzt rät: Alle Antworten gibt es im Interview.
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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