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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Russland bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags geschlossen.

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:10 Uhr)

INDEX             Stand    +- %     +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500   5.353,25    -0,3%      +9,9% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 19.044,25    -0,3%     +10,5% 
Euro-Stoxx-50       4.969,38    -0,9%      +9,9% 
Stoxx-50          4.519,85    -0,8%     +10,4% 
DAX            18.365,36    -0,7%      +9,6% 
FTSE            8.156,07    -0,9%      +6,4% 
CAC            7.809,08    -1,1%      +3,5% 
Nikkei-225        39.134,79    +0,2%     +17,0% 
EUREX             Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD 
Bund-Future         129,78    +0,12      -7,89 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
Brent/ICE        81,35    81,63   -0,3%   -0,28  +6,8% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        35,12    34,44   +2,0%   +0,68  +7,5% 
 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.306,92   2.311,13   -0,2%   -4,21 +11,9% 
Silber (Spot)      29,20    29,78   -1,9%   -0,58 +22,8% 
Platin (Spot)     956,83    972,50   -1,6%   -15,67  -3,6% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kleinere Gewinnmitnahmen prägen den Handel am Ölmarkt, nachdem dort die Preise zuletzt von der Annahme einer starken Kraftstoffnachfrage während der sommerlichen Urlaubssaison und Spekulationen auf Fördermengenkürzungen der Opec getragen worden waren. Auf dem Goldpreis lasten derweil die nachlassenden Zinssenkungshoffnungen.

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach den verhaltenen Kursbewegungen zum Wochenauftakt dürfte sich auch am Dienstag an der Wall Street in der Breite eher wenig tun. Konjunkturdaten stehen nicht auf dem Programm, dafür aber ein besonderer Mittwoch: Denn dann werden zunächst neue US-Inflationsdaten veröffentlicht und später am selben Tag wird sich die US-Notenbank zum weiteren Zinskurs äußern. Nach dem robuster als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht für Mai am Freitag überwiegt am Markt die Erwartung, dass die US-Notenbank eher falkenhafte Töne anschlagen wird. Für die Zinssenkungshoffnungen wäre dies ein weitere Dämpfer. Bis dahin werden sich die meisten Akteure an den US-Börsen nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen wollen.

Bei den Einzelwerten zeichnen sich bei Apple (vorbörslich -0,6%) weitere Einbußen ab, nachdem der Technologieriese von seiner aktuell stattfindenden Entwicklerkonferenz bislang mit keinen bahnbrechenden Neuigkeiten aufwartete. Eli Lilly werden auf Nasdaq.com 3 Prozent höher gestellt. Berater der US-Nahrungs- und Arzneimittelaufsicht (FDA) sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vorteile der neuen Alzheimer-Behandlung Donanemab für die meisten Patienten die Risiken überwiegen. Oracle gehen vor den nach Börsenschluss anstehenden Geschäftszahlenvorlage wenig verändert um.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:05 US/Oracle Corp, Ergebnis 4Q

FINANZMÄRKTE EUROPA

An den europäischen Börsen geht es am Dienstag etwas deutlicher nach unten. "Hedge-Fonds bauen Short-Positionen am europäischen Markt auf", positionieren sich also auf fallende Kurse, so ein Marktteilnehmer. Er verweist zum einen auf die anstehenden Wahlen in Großbritannien und in Frankreich, deren Ergebnisse für die Börsen negativ ausfallen könnten. Daneben steht weiterhin die Gefahr eines Handelskriegs im Raum. Und schließlich stehen am Mittwoch neue US-Inflationsdaten und eine Sitzung der US-Notenbank am selben Tag auf dem Terminkalender. Nachdem bei Covestro die Übernahmespekulation wieder aufgeflammt ist, steigt der Kurs um rund 7 Prozent. Im Handel wird auf Berichte verwiesen, der Konzern soll angeblich kurz davorstehen, der schon länger an einer Übernahme interessierten Adnoc Einblick in die Bücher zu gewähren. Die Sorge vor einer Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU belastet Aktien von Reedereien. Es wird erwartet, dass die EU in Kürze Zölle auf den Import chinesischer Elekroautos bekannt geben wird. Das dürfte sich dann entsprechend auf die Frachtvolumen auswirken. Moeller-Maersk verlieren 5,2 Prozent und Hapag-Lloyd sogar 7,2 Prozent. Für Kuehne & Nagel geht es um 4,3 Prozent nach unten. Autoaktien zeigen sich unterdessen trotz der Strafzoll-Thematik unauffällig. Im DAX geben VW 1 Prozent ab, BMW 0,6 und Mercedes-Benz 0,5 Prozent. Der Stoxx-Index der Autoaktien fällt um 0,7 Prozent. Der Index der Rohstoffaktien gilt als besonders stark von China abhängig und gibt mehr als 2 Prozent ab. Um gut 12 Prozent nach unten geht es in Paris für Atos. Der IT-Dienstleister hat angekündigt, mit dem Onepoint-Konsortium zusammenzuarbeiten, um eine endgültige Vereinbarung über die finanzielle Restrukturierung zu erreichen. Die Maßnahmen werden dazu führen, dass die bestehenden Aktionäre weniger als 0,1 Prozent des Aktienkapitals halten. In der vierten deutschen Reihe verteuern sich Koenig & Bauer um 3,5 Prozent. Der Druckmaschinenhersteller hat seit Ende Mai 2024 neue Aufträge von 250 Millionen Euro eingefahren und nun die Jahresprognose bestätigt. Im SDAX steigen Heidelberger Druck um 2,4 Prozent. Das Unternehmen hat in seinem Geschäftsjahr 2023/24 seine Ziele erreicht und ist zuversichtlich für 2024/25. Für Ceconomy geht es mit einem positiven Analystenkommentar um gut 3 Prozent nach oben.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:05 Mo, 17:29  % YTD 
EUR/USD        1,0738    -0,3%   1,0767   1,0743  -2,8% 
EUR/JPY        168,71    -0,2%   169,33   168,61  +8,4% 
EUR/CHF        0,9632    -0,1%   0,9653   0,9641  +3,8% 
EUR/GBP        0,8429    -0,3%   0,8461   0,8443  -2,8% 
USD/JPY        157,14    +0,1%   157,26   156,95 +11,5% 
GBP/USD        1,2738    +0,1%   1,2727   1,2725  +0,1% 
USD/CNH (Offshore)   7,2720    +0,1%   7,2661   7,2669  +2,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       66.850,10    -3,9% 67.923,23 69.871,00 +53,5% 
 

Der Euro verharrt am Dienstag auf dem niedrigeren Niveau, auf das er in Reaktion auf das Ergebnis der Europawahl vom Wochenende gefallen war. Der Dollar wird unterdessen gestützt von der Erwartung falkenhafter Aussagen der US-Notenbank. Deren zweitägige Sitzung beginnt am Dienstag; am Mittwoch wird das Ergebnis bekanntgegeben. Ebenfalls zur Wochenmitte werden die US-Verbraucherpreise veröffentlicht.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Uneinheitlich ist es am Dienstag an den Börsen in Ostasien und Australien zugegangen. Nachdem in China, Hongkong und Sydney am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, war die Tendenz dort negativ. Teilnehmer sprachen von Nachholbedarf nach dem Dämpfer für die Zinssenkungserwartungen in den USA am Freitag. Ursache war ein sehr robuster Arbeitsmarktbericht. Dazu sei Zurückhaltung gekommen vor wichtigen Preisdaten aus den USA sowie Beschlüssen und Zinsprognosen der US-Notenbank - beides am Mittwoch. Insbesondere in Japan waren die Blicke außerdem auf den Freitag gerichtet, wenn die japanische Notenbank tagt. Aus China würden am Mittwoch ebenfalls Preisdaten erwartet, auch das habe dazu beigetragen, dass sich die Akteure an den chinesischen Börsen zunächst bedeckt gehalten hätten, so Händler. Auf die Stimmung drückte in China, dass nach den USA nun auch die EU weitere Strafzölle auf den Export von Elektroautos plant. In Hongkong ging es für XPeng um 3,2 Prozent nach unten, für Nio um 2,5, Geely um 1,7 und Great Wall Motor um 2,6 Prozent. BYD zogen derweil um 1,9 Prozent an. Der Autohersteller hatte am Wochenende eine Investorenveranstaltung abgehalten und weitere Investitionen angekündigt. 0,5 Prozent leichter zeigten sich in Tokio Toyota. Laut einem Bloomberg-Bericht wollen Mitsubishi UFJ und Sumitomo Mitsui ihre strategischen Beteiligungen an dem Autobauer reduzieren. In Sydney verzeichneten Goldaktien kräftigere Einbußen, nachdem der Goldpreis zuletzt deutlich nachgegeben hatte im Zuge der weiter nach hinten verschobenen Zinssenkungserwartung.

CREDIT

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt ziehen am Dienstag weiter an. Hierbei spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle. So halten sich die Anleger zurück vor dem morgigen "Super-Mittwoch", an dem nicht nur US-Inflationsdaten veröffentlicht werden, sondern auch die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank ansteht inklusive neuer Prognose über den künftigen Zinspfad.

Daneben nehmen die politischen Risiken zu. Frankreich droht angesichts der bevorstehenden Parlamentswahl und in Abhängigkeit des Ausgangs eine längere Phase der Unsicherheit. Auch belastet die Sorge vor einer Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU. Es wird erwartet, dass die EU in Kürze - möglicherweise bereits heute - Zölle auf den Import chinesischer Elekroautos bekannt geben wird. Die USA hatten jüngst Strafzölle von 100 Prozent verkündet.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

BAYER

kann bei einem neuartigen Lungenkrebsmittel auch in China auf eine beschleunigte Entwicklung setzen. Der Medikamentenkandidat BAY 2927088 bekam vom Center for Drug Evaluation der chinesischen Arzneimittelbehörde NMPA den Status einer Breakthrough Therapy zuerkannt.

HAMMBURG COMMERCIAL BANK

Neuer Vorstandschef der Hamburg Commercial Bank wird zum 1. September Luc Popelier. Der bisherige Finanzchef der belgischen Finanzgruppe KBC übernimmt die Position von Ulrik Lackschewitz, der die frühere HSH Nordbank nach dem Rückzug von Ian Banwell seit April interimistisch führt.

HEIDELBERGER DRUCK

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz nahezu stabil und die operative Gewinnmarge stabil gehalten. Nach Steuern verringerte sich der Gewinn um mehr als die Hälfte. Für das laufende Geschäftsjahr strebt der noch im SDAX notierte Hersteller von Druckmaschinen erneut einen Umsatz und eine operative Gewinnmarge auf Vorjahresniveau an.

OMV PETROM

investiert rund 750 Millionen Euro in die rumänische Raffinerie Petrobrazi, um diese zum ersten großen Produzenten nachhaltiger Kraftstoffe in Südosteuropa auszubauen. OMV Petrom wird eine Anlage zur Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) und erneuerbarem Diesel (HVO1) sowie zwei Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff bauen.

RASPBERRY PI

hat bei seinem Börsengang in London den Ausgabepreis seiner Aktien auf 280 Pence pro Stück festgelegt. Die Papiere wurden damit am oberen Ende der Preisspanne von 260 bis 280 Pence gepreist, was einer Marktkapitalisierung von rund 541,6 Millionen Pfund entspricht. Das Unternehmen strebt es einen IPO-Erlös von rund 31,4 Millionen Pfund an.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 11, 2024 07:13 ET (11:13 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

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