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MÄRKTE EUROPA/China und Frankreich drücken auf die Stimmung

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/China und Frankreich drücken auf die Stimmung

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit Verkäufen angelsächsischer Investoren weiten die europäischen Börsen ihre Verluste am Donnerstagnachmittag aus. Der DAX verliert 1,4 Prozent auf 18.372 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 gibt um 1,25Prozent nach auf 4.961 Punkte. Etwas besser hält sich der Stoxx-50 (-0,8%), der auch Aktien aus Nicht-EU-Ländern enthält.

"China und Frankreich belasten", so ein Marktteilnehmer. Besonders aus dem angelsächsischen Raum sei immer wieder Kritik gekommen, die deutsche Wirtschaft sei zu abhängig von China. Mit der Gefahr eines Handelskriegs seien es nun auch vor allem Investoren aus diesem Raum, die besonders den deutschen Markt verkauften. Hinzu komme die Unsicherheit um die politische Zukunft in Frankreich, die auch der Entwicklung der Eurozone und der EU schaden könnte. Der CAC-40 fällt um 1,4 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft entwickle sich ohnehin derzeit relativ schwach, und ein Handelskrieg mit China würde sie hart treffen, so ein weiterer Marktteilnehmer. Hinzu komme, dass die derzeit besonders gefragten Technologiewerte im DAX unterrepräsentiert seien. Als einer der wenigen DAX-Werte können sich SAP noch einigermaßen behaupte, sie geben 0,2 Prozent ab knapp unter ihrem Allzeithoch.

Infineon haben dagegen nach einem festeren Start deutlich ins Minus gedreht und verlieren 0,7 Prozent. "Die Aktie ist eben nicht nur ein Technologiewert, sondern auch ein Autozulieferer", so ein Börsianer. Und die Autobranche steht wegen des Handelskonflikts mit China erneut besonders unter Druck, ihr Stoxx-Branchenindex fällt um 2 Prozent. Im DAX verlieren VW 3,2, BMW 1,3, Mercedes-Benz 1,0 und Continental 2,2 Prozent.

Daneben stehen im DAX ebenfalls stark vertretene Chemiewerte unter Druck. BASF verlieren 1,9 Prozent und notieren auf dem tiefsten Stand seit Februar. Auch BASF gilt unter anderem als Zulieferer der Autoindustrie. Der Stoxx-Index der Chemiebranche gibt 1,9 Prozent ab, der Index der Autoaktien 1,7 Prozent.

Anleihen verteidigen Gewinne 

Am Anleihemarkt können die Gewinne vom Mittwoch nun ausgebaut werden. Die US-Erzeugerpreise in der Gesamtrate sind entgegen den Erwartungen bereits gefallen, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind deutlich gestiegen. "Und auf den Arbeitsmarkt schaut die Fed besonders", so ei Marktteilnehmer. Bereits am Mittwoch hatten die Anleihen nach dem unerwartet geringen Anstieg der US-Verbraucherpreise deutlich zugelegt. Am Markt werden nun tendenziell wieder zwei US-Leitzinssenkungen in diesem Jahr erwartet, und das trotz relativ falkenhafter Aussagen von der US-Notenbanksitzung.

Der Rückgang der deutschen Großhandelspreise hat sich im Mai zwar abgeschwächt, der Trend zeigt aber immer noch nach unten.

Fraport und Lufthansa sehr schwach 

Fraport büßen nach Vorlage der Verkehrszahlen für Mai 2,9 Prozent ein. Für Lufthansa geht es um 4,6 Prozent südwärts. Neue Unternehmensnachrichten gibt es nicht. JP Morgan hat das Kursziel minimal gesenkt und die Untergewichten-Empfehlung bestätigt.

In Madrid verbilligen sich Telefonica um 2,2 Prozent. Die Deutsche Bank hat eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen und das Kursziel drastisch reduziert. Die Analysten halten es für möglich, dass die Konsensschätzungen sinken und bzw. oder das Unternehmen selbst in den kommenden Monaten seine Prognosen nach unten nimmt.

Das Kursminus von 5,4 Prozent bei Sixt ist vor allem dem Dividendenabschlag geschuldet. Patrizia Immobilien liegen 6,5 Prozent zurück, auch diese Aktie wird ex Dividende gehandelt.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.961,27    -1,5%   -73,16   +9,7% 
Stoxx-50        4.515,49    -1,0%   -44,42   +10,3% 
DAX          18.371,57    -1,4%   -259,29   +9,7% 
MDAX          26.340,76    -1,6%   -432,16   -2,9% 
TecDAX         3.430,29    -0,9%   -31,30   +2,8% 
SDAX          14.754,97    -2,0%   -294,20   +5,7% 
FTSE          8.165,70    -0,6%   -49,78   +6,2% 
CAC           7.730,65    -1,7%   -134,05   +2,5% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,52          -0,00   -0,05 
US-Zehnjahresrendite    4,28          -0,04   +0,40 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Do, 8:15 Mi, 17:27  % YTD 
EUR/USD          1,0793    -0,2%   1,0805   1,0848  -2,3% 
EUR/JPY          169,70    +0,2%   169,81   169,00  +9,1% 
EUR/CHF          0,9666    -0,1%   0,9672   0,9667  +4,2% 
EUR/GBP          0,8449    -0,0%   0,8455   0,8451  -2,6% 
USD/JPY          157,24    +0,4%   157,15   155,80 +11,6% 
GBP/USD          1,2775    -0,2%   1,2780   1,2837  +0,4% 
USD/CNH (Offshore)    7,2653    +0,0%   7,2647   7,2530  +2,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        67.727,94    -1,1%  67.463,72 69.885,52 +55,5% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         78,61    78,50    +0,1%   +0,11  +8,4% 
Brent/ICE         82,77    82,60    +0,2%   +0,17  +8,6% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         36,305    35,00    +3,7%   +1,31  +9,2% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.314,55   2.323,00    -0,4%   -8,45 +12,2% 
Silber (Spot)       29,24    29,73    -1,6%   -0,48 +23,0% 
Platin (Spot)       952,28    968,00    -1,6%   -15,72  -4,0% 
Kupfer-Future        4,56     4,57    -0,2%   -0,01 +16,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 13, 2024 09:53 ET (13:53 GMT)

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