Apple bringt ChatGPT aufs iPhone und seine insgesamt über 2 Milliarden Geräte weltweit, anstatt eine hausinterne Alternative zu entwickeln. Hat der innovativste Konzern der letzten Jahrzehnte also sein goldenes Händchen verloren - Lars Wissler, Chefredakteur bei "Hebel der Woche" und "Aktie der Woche", spricht bei wO TV über die Hintergründe und Reaktionen des Marktes auf Apples strategischen Zug. Apples Ankündigung hatte zunächst Enttäuschung bei manchen Beobachtern ausgelöst, da viele eine bahnbrechende Innovation erwartet hatten. Die Reaktionen der Investoren und Analysten wandelten sich jedoch schnell, als die langfristigen Vorteile dieser Strategie deutlicher wurden. Analysten prognostizieren nun, dass diese KI-Integration zu einem signifikanten Anstieg der Hardwareverkäufe führen könnte, was letztlich die Aktien aus einer langen Konsolidierungsphase befreite. Apple scheint also eher ein abwartender Profiteur als ein Nachzügler in der KI-Landschaft zu sein. Diese Herangehensweise könnte Apple eine dominante Position in einem noch unbesetzten neuen Spielfeld sichern, wo es seine starke Marktposition und seine treue Nutzerbasis effektiv nutzen kann. Jetzt das komplette Interview ansehen!
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.
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