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MÄRKTE ASIEN/Auf breiter Front leicht abwärts - Tokio sehr schwach

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE ASIEN/Auf breiter Front leicht abwärts - Tokio sehr schwach

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Überwiegend moderat abwärts ist es am Montag mit den Aktienindizes in Ostasien und in Australien gegangen. Ausreißer nach unten war Tokio. Der Nikkei-225-Index sackte mit Verlusten auf breiter Front um 1,8 Prozent ab auf 38.102 Punkte. Etwas Gegenwind kam vom Yen, der im Vergleich zur gleichen Zeit am Freitag aufgewertet hatte.

Marktteilnehmer sprachen von Unsicherheit über den weiteren Kurs der japanischen Notenbank. Diese hatte am Freitag die Zinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen und angekündigt, den Kauf von Staatsanleihen demnächst reduzieren zu wollen, ohne sich aber konkreter zum Volumen zu äußern. Insgesamt war das als eher taubenhaftes Signal aufgefasst worden, worauf der Yen nachgegeben hatte.

Auffallend schwach lagen - bei uneinheitlicher Tendenz am japanischen Anleihemarkt - zinsempfindliche Immobilienaktien wie Sumitomo Realty & Development (-4,9%) und Mitsubishi Estate (-4,2%). Kadokawa rutschten um 9,3 Prozent ab. Das Medienunternehmen war Ziel eines Hackerangriffs.

In Sydney (-0,3%) sorgte die am Dienstag anstehende Zinsentscheidung der australischen Notenbank für Zurückhaltung. Allgemein wird erwartet, dass sie die Leitzinsen stabil halten wird. Auf der Verliererseite fanden sich erneut Aktien aus dem Rohstoffsegment.

Schanghai (-0,6%) und Hongkong (+0,1%) tendierten uneinheitlich. Kein Impuls kam von der chinesischen Notenbank. Sie ließ einen wichtigen Referenzzins unverändert. Das signalisiert, dass die sogenannte Loan Prime Rate (LPR), einer der Leitzinsen, am kommenden Donnerstag ebenfalls stabil gehalten werden dürfte.

Börsianer in China warten auf konkrete Maßnahmen 

Neue Konjunkturdaten aus China sorgten ebenso für keinen merklichen Impuls. Sie fielen insgesamt durchwachsen aus. Die Industrieproduktion im Mai und die Anlageinvestitionen von Januar bis Mai zeigten zwar Wachstum, allerdings jeweils etwas unter den Prognosen. Am Immobilienmarkt sanken die Eigenheimpreise im Mai im Vergleich zum Vorjahr in 67 von 70 Großstädten. Gut läuft es aber beim Konsum. Die Einzelhandelsausgaben, ein zentrales Maß für die Konsumausgaben, kletterten im Mai um 3,7 nach 2,3 Prozent im April, und stärker als mit 3,3 Prozent erwartet.

Die Aktienmarktrally in Hongkong und China im Mai sei einer Neubewertung auf ein normaleres Niveau nach der zuvor extrem negativen Stimmung und der Positionierung der Anleger mit Blick auf die unterstützende Politik der Regierung zu verdanken gewesen, sagte Kelly Chung von Value Partners. Die Bewertungen hätten sich zwar verbessert, lägen aber immer noch unter ihrem historischen Durchschnitt. Für eine zweite Etappe der Rally brauche es nun die konkretere Umsetzung der Politik, insbesondere im Immobiliensektor, und eine Aufwärtskorrektur der Unternehmensgewinne.

Die Analysten von Citi vermuten, dass Peking nach der Mitte des Jahres stattfindenden Politbüro-Sitzung im Juli neue politische Unterstützungsmaßnahmen einführen wird.

In Seoul (-0,5%) ging es für Hyundai Motor um fast 4 Prozent aufwärts. Das Unternehmen hat Schritte eingeleitet, seine Aktien auch in Indien notieren zu lassen.

Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.700,30    -0,3%   +1,4%   08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   38.102,44    -1,8%   +16,0%   08:00 
Kospi (Seoul)      2.744,10    -0,5%   +3,3%   08:00 
Schanghai-Comp.     3.015,89    -0,6%   +1,4%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   17.953,59    +0,1%   +5,4%   10:00 
Taiex (Taiwan)     22.496,53    -0,0%   +25,5%   07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.297,55    -0,8%   +1,8%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.607,32    -0,2%   +10,5%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 10:04  % YTD 
EUR/USD          1,0701    -0,0%   1,0705   1,0712  -3,1% 
EUR/JPY          168,49    +0,0%   168,44   169,23  +8,3% 
EUR/GBP          0,8443    +0,0%   0,8439   0,8417  -2,7% 
GBP/USD          1,2674    -0,1%   1,2685   1,2724  -0,4% 
USD/JPY          157,45    +0,1%   157,34   157,97 +11,7% 
USD/KRW         1.381,29    -0,1%  1.383,21  1.381,98  +6,4% 
USD/CNY          7,1108    +0,0%   7,1103   7,1115  +0,2% 
USD/CNH          7,2724    +0,0%   7,2718   7,2730  +2,0% 
USD/HKD          7,8099    -0,0%   7,8119   7,8106  +0,0% 
AUD/USD          0,6605    -0,2%   0,6616   0,6614  -3,0% 
NZD/USD          0,6120    -0,3%   0,6139   0,6137  -3,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        66.000,45    -0,7% 66.475,70 66.962,16 +51,6% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         78,36    78,45   -0,1%   -0,09  +8,0% 
Brent/ICE         82,35    82,62   -0,3%   -0,27  +8,1% 
 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.317,06   2.332,68   -0,7%   -15,62 +12,4% 
Silber (Spot)       29,11    29,56   -1,5%   -0,45 +22,5% 
Platin (Spot)       951,60    960,73   -1,0%   -9,13  -4,1% 
Kupfer-Future        4,43     4,50   -1,5%   -0,07 +12,8% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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June 17, 2024 04:02 ET (08:02 GMT)

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