Die Höchststände an den Börsen haben die Bewertung vieler Qualitätsaktien in neue Höhen befördert. Stefan Riße, Kapitalmarktstratege von Acatis Investment, erklärt im wO-TV-Interview, dass insbesondere Unternehmen, die als "Compounder" bekannt sind - solche, die regelmäßige Erträge generieren - derzeit kaum günstig zu erwerben sind. Diese Firmen sind besonders begehrt, weil sie in wachsenden Branchen agieren und somit selten zu akzeptablen Preisen zu finden sind. Die Diskussion um die sogenannten "Magnificent 7" in den USA, zu denen Technologie-Riesen wie Google und Microsoft gehören, sowie die "Granolas" in Europa - darunter Schwergewichte wie SAP und LVMH - zeigt, dass die Preise selbst für etablierte Marktführer kaum Anzeichen für eine Beruhigung zeigen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis, das selbst niedriger ist als während des Dotcom-Booms, sind diese Aktien immer noch teuer. Riße rät Anlegern, auch in der "zweiten Reihe" nach Qualität zu suchen, also bei mittelgroßen Unternehmen, die ähnliche Merkmale aufweisen. Doch selbst hier sind die Preise anspruchsvoll. Er nennt deutsche Unternehmen wie Rational und das italienische Campari als Beispiele, die zwar exzellent wirtschaften, aber ebenfalls mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen gehandelt werden. Was diese Lage für Anleger bedeutet: Mehr dazu im Interview!
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.
Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.
Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
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