Die Höchststände an den Börsen haben die Bewertung vieler Qualitätsaktien in neue Höhen befördert. Stefan Riße, Kapitalmarktstratege von Acatis Investment, erklärt im wO-TV-Interview, dass insbesondere Unternehmen, die als "Compounder" bekannt sind - solche, die regelmäßige Erträge generieren - derzeit kaum günstig zu erwerben sind. Diese Firmen sind besonders begehrt, weil sie in wachsenden Branchen agieren und somit selten zu akzeptablen Preisen zu finden sind. Die Diskussion um die sogenannten "Magnificent 7" in den USA, zu denen Technologie-Riesen wie Google und Microsoft gehören, sowie die "Granolas" in Europa - darunter Schwergewichte wie SAP und LVMH - zeigt, dass die Preise selbst für etablierte Marktführer kaum Anzeichen für eine Beruhigung zeigen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis, das selbst niedriger ist als während des Dotcom-Booms, sind diese Aktien immer noch teuer. Riße rät Anlegern, auch in der "zweiten Reihe" nach Qualität zu suchen, also bei mittelgroßen Unternehmen, die ähnliche Merkmale aufweisen. Doch selbst hier sind die Preise anspruchsvoll. Er nennt deutsche Unternehmen wie Rational und das italienische Campari als Beispiele, die zwar exzellent wirtschaften, aber ebenfalls mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen gehandelt werden. Was diese Lage für Anleger bedeutet: Mehr dazu im Interview!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.
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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.