Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
658 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Etwas erholt bei ruhigem Geschäft

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas erholt bei ruhigem Geschäft

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Börsen ging es am Dienstag mit den Kursen weiterhin leicht nach oben. Gestützt wurde die Stimmung von der andauernden Rekordjagd der Wall Street. Händler sprachen aber auch von einer Gegenbewegung auf die jüngsten Abschläge in Europa: Der CAC-40 stieg um 0,8 Prozent, der Euro-Stoxx-50 um 0,7 Prozent, der DAX um knapp 0,4 Prozent. Besonders der CAC-40 war mit der politischen Unsicherheit um die Neuwahlen in der vergangenen Woche stark unter Druck geraten. "Nun hat sich die Stimmung merklich beruhigt, die jüngsten Verluste werden als übertrieben angesehen", so ein Marktteilnehmer.

Dass Marine Le Pen nun ankündigte, mit Präsident Emmanuel Macron zusammenzuarbeiten, falls sie die Wahl gewinne, habe die Bedenken zumindest etwas gelindert. Zu hoffen sei auf ein ähnliches Szenario wie nach dem Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Italien und nicht wie bei der Krise britischer Staatsanleihen beim seinerzeitigen Intermezzo von Liz Truss in Großbritannien.

Händler warnten trotzdem, die politischen Risiken seien weiterhin nicht vom Tisch und dürften die Börsen in Europa mindestens bis zum ersten Wahlgang für das zukünftige französische Parlament am 30. Juni in Atem halten, vermutlich aber sogar bis zum zweiten Wahlgang am 7. Juli.

Am Devisenmarkt zieht der Euro leicht an auf 1,0740 Dollar, am Anleihemarkt bewegten sich die Kurse nach schwachen US-Einzelhandelsumsätzen und relativ guten Zahlen zur US-Industrieproduktion kaum noch. In der vergangenen Woche hatten vor allem Bundesanleihen von der Flucht in Sicherheit profitiert.

Beiersdorf mit Kapitalmarkttag - Carrefour lösen sich von Tiefs 

Die Gewinnerseite in Europa wurde von den Indizes der Versorger, der Bauindustrie und der Ölindustrie angeführt, ihre Indizes gewannen zwischen 1,0 und 1,5 Prozent. Auch Banken und Versicherungen zogen tendenziell deutlich an. Auf der Negativseite lagen die Hersteller von Konsumgütern des täglichen Bedarfs leicht im Minus. Hier verloren Beiersdorf an ihrem Kapitalmarkttag 2,8 Prozent, laut dem Konzern läuft das Geschäft mit hochwertigen Hautpflegemitteln in China nach wie vor schlecht. Die Mittelfristziele hat der Konzern bekräftigt. Adidas gaben weitere 1,4 Prozent ab, der Kurs war bereits am Montag mit Korruptionsvorwürfen in China gefallen.

Carrefour schlossen noch 4,3 Prozent im Minus, im frühen Handel waren es 10 Prozent. Das französische Finanzministerium hat eine Geldstrafe von 200 Millionen Euro für den französischen Handelskonzern wegen mutmaßlich missbräuchlicher Praktiken gegenüber seinen Franchisenehmern gefordert. Angesichts der Summe von 200 Millionen Euro sei der Kursrutsch um 10 Prozent übertrieben gewesen, hieß es am Markt mit Blick auf die Marktkapitalisierung von 9 Milliarden Euro.

Auf der Gewinnerseite im DAX stiegen Qiagen mit den starken Aussagen vom Kapitalmarkttag zum Wochenauftakt um weitere 1,7 Prozent. Deutsche Börse legten um 1,9 Prozent zu. Rheinmetall erholten sich um 1 Prozent, noch stärker notierten Renk im SDAX mit einem Plus von 2,7 Prozent. Rüstungsaktien waren nach der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen in Frankreich unter verstärkten Abgabedruck geraten. Die Anleger befürchteten, dass ein Sieg des Rassemblement National geplante europäische Rüstungsprojekte gefährden könnte. Renk sind nun von Kepler auf "Kaufen" hochgestuft worden.

Bilfinger gewannen mit einem höheren Kursziel seitens HSBC 3,5 Prozent. In Paris erholten sich Kering um 2 Prozent und Renault um 1,4 Prozent. Bei den Banken zogen Unicredit um 2,8 Prozent an.

=== 
Index                 Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.                    stand   absolut     in %      seit 
.                                     Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50             4.915,47    +35,05    +0,7%     +8,7% 
Stoxx-50               4.513,19    +27,74    +0,6%     +10,3% 
Stoxx-600                515,01    +3,52    +0,7%     +7,5% 
XETRA-DAX              18.131,97    +63,76    +0,4%     +8,2% 
FTSE-100 London            8.191,29    +49,14    +0,6%     +5,3% 
CAC-40 Paris             7.628,80    +57,23    +0,8%     +1,1% 
AEX Amsterdam              928,19    +5,07    +0,5%     +18,0% 
ATHEX-20 Athen            3.446,86    +41,15    +1,2%     +10,4% 
BEL-20 Bruessel            3.865,43    +32,55    +0,8%     +4,3% 
BUX Budapest             69.832,54   +120,63    +0,2%     +15,2% 
OMXH-25 Helsinki           4.541,32    +34,65    +0,8%     -0,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul         11.412,51    +93,43    +0,8%     +42,3% 
OMXC-20 Kopenhagen          2.855,32    +7,20    +0,3%     +25,0% 
PSI 20 Lissabon            6.519,97    +50,98    +0,8%     +2,7% 
IBEX-35 Madrid            11.067,70   +108,20    +1,0%     +9,6% 
FTSE-MIB Mailand           33.315,68   +407,63    +1,2%     +8,4% 
OBX Oslo               1.307,88    +8,50    +0,7%     +9,6% 
PX Prag               1.528,06    +6,22    +0,4%     +8,1% 
OMXS-30 Stockholm           2.566,49    +7,98    +0,3%     +7,0% 
WIG-20 Warschau            2.455,11    -3,68    -0,1%     +4,8% 
ATX Wien               3.589,59    +30,25    +0,8%     +3,5% 
SMI Zuerich             12.046,61    +43,09    +0,4%     +8,2% 
*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,39          -0,02   -0,18 
US-Zehnjahresrendite    4,23          -0,05   +0,35 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Di, 8:12 Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD          1,0737    +0,0%   1,0726   1,0724  -2,8% 
EUR/JPY          169,47    +0,1%   169,29   169,27  +8,9% 
EUR/CHF          0,9495    -0,6%   0,9544   0,9563  +2,3% 
EUR/GBP          0,8459    +0,1%   0,8450   0,8453  -2,5% 
USD/JPY          157,83    +0,1%   157,84   157,82 +12,0% 
GBP/USD          1,2693    -0,1%   1,2694   1,2687  -0,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,2717    +0,0%   7,2731   7,2715  +2,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        64.628,33    -2,9%  65.668,62 65.251,24 +48,4% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         81,13    80,33    +1,0%   +0,80 +11,9% 
Brent/ICE         84,96    84,25    +0,8%   +0,71 +11,5% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         34,675    34,29    +1,1%   +0,38  +7,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.327,90   2.319,10    +0,4%   +8,80 +12,9% 
Silber (Spot)       29,42    29,45    -0,1%   -0,03 +23,7% 
Platin (Spot)       971,11    969,50    +0,2%   +1,61  -2,1% 
Kupfer-Future        4,46     4,45    +0,3%   +0,01 +13,6% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 18, 2024 12:02 ET (16:02 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.