Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
507 Leser
Artikel bewerten:
(2)

IMK erhöht Konjunkturprognose - Privatkonsum ist Konjunkturmotor

DJ IMK erhöht Konjunkturprognose - Privatkonsum ist Konjunkturmotor

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Konjunktur kann sich nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) langsam aus ihrer Schwächephase lösen und dürfte in diesem Jahr um 0,1 Prozent wachsen. Konjunkturmotor wird demnach der privaten Konsums sein. Für das kommende Jahr erwartet das gewerkschaftsnahe Institut einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahresdurchschnitt um 0,9 Prozent. Damit erhöhte das IMK seine Prognose vom März, als es mit einem Rückgang des BIP um 0,3 Prozent in diesem Jahr und mit einem Wachstum von 0,8 Prozent 2025 gerechnet hatte.

Für den positiveren Ausblick führte das Institut in erster Linie technische Gründe an. Das BIP sei im ersten Quartal 2024 höher ausgefallen als erwartet. Außerdem habe das Statistische Bundesamt den BIP-Verlauf für das vergangene Jahr nach oben revidiert.

Ein weiterer Grund für den positiveren Ausblick ist laut IMK die leichte Verbesserung der Rahmenbedingungen insgesamt, wie etwa die Zunahme des Welthandels und die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

"Positive Impulse für die Wirtschaftsentwicklung kommen vor allem vom privaten Konsum als Folge von gesunkener Inflation und höheren Lohnabschlüssen", erklärte das Institut. Damit dürfte der private Verbrauch sich als "Motor der Konjunktur" erweisen. Ab der zweiten Jahreshälfte werden laut den Erwartungen des IMK auch die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen anziehen.

Privater Konsum zieht an 

Die Bruttolöhne und -gehälter dürften laut Prognose dank leicht steigender Beschäftigung und dynamischer Lohnzuwächse in diesem Jahr nominal um 5,2 Prozent und im nächsten Jahr um 3,7 Prozent zunehmen. Allerdings werde es noch einige Monate dauern, bis die privaten Konsumenten das "Vorsichtsprinzip" ablegen, das sich viele in der Phase hoher Inflation angewöhnt hätten, so das IMK. Infolgedessen werde die Sparquote zunächst noch leicht steigen, dann wieder sinken. Der reale private Konsum wird 2024 um 0,7 Prozent und 2025 um 1,9 Prozent steigen und damit gesamtwirtschaftlich jeweils den "maßgeblichen Wachstumsbeitrag" liefern, so die Prognose.

Der Welthandel dürfte laut IMK in diesem Jahr um 3 Prozent zunehmen, im nächsten Jahr um 3,5 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2024 werden laut IMK die deutschen Exporte noch minimal um 0,2 Prozent, 2025 legen sie dann um 2,9 Prozent zu. Die Importe sinken in diesem Jahr um durchschnittlich 1,1 Prozent, im kommenden Jahr steigen sie um 4,0 Prozent.

Die EZB werde ihren Kurs der Zinssenkungen fortsetzen und den EZB-Einlagenzins bis Ende des Jahres auf 3 Prozent senken. Für 2024 rechnet das IMK mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,4 Prozent und für 2025 von 2,0 Prozent.

Gleichzeitig sei aber mit einer merklich restriktiveren Finanzpolitik des deutschen Staates zu rechnen, weil unter anderem Maßnahmen zur Abfederung der Energiekrise ausliefen. Die gesamtstaatlichen Einnahmen nehmen 2024 um 3,9 Prozent und 2025 um 4,6 Prozent zu, die Ausgaben um 3,7 und 2,7 Prozent.

Als mögliche Risiken für die verhalten positive Entwicklung nennt das IMK weitere Eskalationen der Kriege in der Ukraine und Nahost sowie Handelskonflikte zwischen den USA, China und dem Euroraum. Allerdings könnte es aber auch besser als erwartet laufen - wenn es zwischen Russland und der Ukraine oder Israel und der Hamas zu Verhandlungslösungen kommen sollte.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

June 19, 2024 03:30 ET (07:30 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.