
Nach den aktuellsten Marktschlussdaten konnte die UnitedHealth Group (UNH) einen Kursgewinn von 1,53% im Vergleich zum vorherigen Handelstag verbuchen und erreichte damit einen Wert von $489,98. Damit setzte sich der Aktienkurs des größten US-amerikanischen Krankenversicherers von dem entgegengesetzten Kurs des S&P 500 ab, welcher einen Verlust von 0,31% verzeichnete. Obgleich der Dow um 0,67% zulegte und der technologieorientierte Nasdaq 1,09% einbüßte, zeigte UNH eine unterdurchschnittliche Monatsperformance und lag mit einer Wertminderung von 5,03% sowohl hinter dem Gewinn des medizinischen Sektors von 0,61% als auch hinter dem des S&P 500 von 2,73% zurück.
Spannung vor Finanzergebnissen und Klagen
Investoren fiebern nun den bevorstehenden Finanzergebnissen von UnitedHealth entgegen, die am 16. Juli 2024 bekannt gegeben werden sollen. Experten prognostizieren ein EPS von $6,70, was einem Anstieg von 9,12% gleichkäme. Zudem wird für das Geschäftsjahr ein Gewinn von $27,57 pro Aktie und ein Umsatz von $398,24 Milliarden erwartet, was bedeutenden Zuwächsen von beziehungsweise 9,75% und 7,16% entspricht. Bewertungsseitig wird UnitedHealth mit einem Forward P/E-Verhältnis von 17,5 gehandelt - ein Aufschlag im Vergleich zur Branche. Im Hintergrund erwarten Anleger die Resultate einer Sammelklage, welche Bezug nimmt auf Vorwürfe der Marktmanipulation durch das Unternehmen im Zusammenhang mit einer laufenden Wettbewerbsuntersuchung. Das besondere Augenmerk liegt auf dem Vorwurf, dass UnitedHealth Kunden und Investoren lange Zeit selbst über interne Ermittlungen der Regierung im Dunkeln ließ und währenddessen Insider Aktien im Wert von mehr als $120 Millionen verkauften, bevor diese Information öffentlich wurde. Der daraus folgende Kursrückgang untermauert die Bedenken bezüglich möglicher wettbewerbsrechtlicher Herausforderungen.
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