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MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Rückversicherer mit Gegenwind

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Rückversicherer mit Gegenwind

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Dienstagnachmittag deutlich im Minus. Der DAX verliert 1,0 Prozent auf 18.112 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,6 Prozent auf 4.900 Punkte nach unten. Unterstützung für ihn liefert der Sektor der Öl und Gaswerte, der gegen den Trend 0,7 Prozent im Plus notiert. Den schwächsten Sektor stellt der Sub-Index der Versicherer. Hier lastet der frühe Start in die Hurrikan-Saison auf den Aktien der Rückversicherer.

Auch die politische Entwicklung in Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft in Europa, drückt auf die Stimmung. Zwar sind die Ergebnisse des ersten Wahlgangs der Parlamentswahlen "besser als befürchtet" ausgefallen, es zeichnet sich aber ein politischer Stillstand ab, der notwendige Reformen zusätzlich erschweren wird. Auch die Funktionsfähigkeit der EU droht zunehmend eingeschränkt zu werden. "Die politische Unsicherheit in Frankreich wird auch über die Stichwahl am Sonntag hinweg andauern, selbst wenn Le Pens rechtspopulistische Partei nicht die absolute Mehrheit holen wird", heißt es bei CMC. Je länger die politische Hängepartie in Frankreich währe, desto größer würden auch die konjunkturellen Risiken. Robomarkets glaubt, dass der Aktienmarkt zunächst oben angekommen ist.

Für Zurückhaltung unter Investoren dürfte zudem die Unterhauswahl in Großbritannien sowie der Börsenfeiertag in den USA am Donnerstag sorgen.

Inflation wieder leicht im Rückwärtsgang - aber Dienstleistungspreise 

Wie von Ulrike Kastens, Volkswirtin Europa der DWS erwartet, ging die Inflationsrate in der Eurozone im Juni wieder zurück. Nachdem sie im Mai noch bei 2,6 Prozent lag, schwächte sich der Anstieg der Lebenshaltungskosten auf 2,5 Prozent ab. Damit liegt die Inflation im zweiten Quartal 2024 genau auf den Projektionen der Europäischen Zentralbank (EZB). Doch blieb die Kernrate im Juni unverändert bei 2,9 Prozent, da sich keine Abschwächung bei den Dienstleistungspreisen ergab. Auch in der Eurozone sei die Inflation im Dienstleistungsbereich hartnäckig, vor allem aufgrund der immer noch kräftigen Lohnentwicklung, so die Ökonomin. Daher dürfte die Inflation weiter seitwärts laufen und sich im Rahmen der EZB-Projektionen bewegen, so dass der Restriktionsgrad der Geldpolitik weiter vorsichtig zurückgeschraubt werden könne. Kastens rechnet nach wie vor mit einer Zinssenkung im September 2024.

Rückversicherer mit Start der Hurrikan-Saison im Blick 

Schwach notieren die europäischen Rückversicherer, so verlieren Swiss Re 4,9 Prozent, Munich Re 4,6 Prozent und Hannover Rück 4,3 Prozent. Hurrikan "Beryl" ist der früheste Hurrikan der Kategorie 4, der jemals verzeichnet wurde, und übertrifft damit Hurrikan Dennis aus dem Jahr 2005. Nach Einschätzung der UBS könnte die Nervosität der Investoren steigen, da für dieses Jahr eine aktive Katastrophensaison prognostiziert wird. Der Sektor-Index der Versicherer büßt 2,1 Prozent ein und stellt damit den größten Verlierer in Europa.

Mit Abschlägen von 2,0 Prozent quittieren die Anleger die Umsatzzahlen von Sainsbury. Wie die Citigroup anmerkt, sind die flächenbereinigten Umsätze mit einem Plus von 2,7 Prozent unter der Konsensschätzung von 3 Prozent geblieben. Grund hierfür sei eine schwächere Entwicklung des Bereichs General Merchandise and Clothing.

Als im Rahmen der Erwartungen liegend beschreibt Bernstein die Umsatzzahlen von Sodexo für das dritte Quartal. Positiv heben die Analysten das solide Wachstum von 8,6 Prozent in der Sparte Food Services hervor. Der Jahresausblick wurde bestätigt. In dem schwachen Gesamtmarktumfeld fällt die Aktie um 4,3 Prozent zurück.

Eine Platzierung von 7,4 Millionen Aktien drückt auf das Tui-Papier. Wie ein Händler mit Blick auf den Platzierungspreis von 6,30 Euro anmerkt, ist der Abschlag auf den Schlusskurs von 6,62 Euro überraschend hoch ausgefallen. Tui geben um 2,0 Prozent auf 6,48 Euro nach.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.899,53    -0,6%    -30,46     +8,4% 
Stoxx-50        4.476,27    -0,7%    -31,65     +9,4% 
DAX          18.111,88    -1,0%    -178,78     +8,1% 
MDAX          25.146,36    -0,4%    -98,29     -7,3% 
TecDAX         3.299,22    -0,3%    -11,43     -1,1% 
SDAX          14.398,23    -0,2%    -23,22     +3,1% 
FTSE          8.124,78    -0,5%    -41,98     +5,6% 
CAC           7.527,61    -0,4%    -33,52     -0,2% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,58           -0,03     +0,01 
US-Zehnjahresrendite    4,42           -0,04     +0,54 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Di, 8:00 Uhr Mo, 17:03 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0741    +0,0%    1,0734     1,0727  -2,7% 
EUR/JPY          173,35    -0,0%    173,55     173,45 +11,4% 
EUR/CHF          0,9711    +0,2%    0,9701     0,9699  +4,7% 
EUR/GBP          0,8471    -0,2%    0,8492     0,8484  -2,3% 
USD/JPY          161,37    -0,1%    161,70     161,69 +14,5% 
GBP/USD          1,2680    +0,2%    1,2638     1,2644  -0,3% 
USD/CNH (Offshore)    7,3053    -0,0%    7,3084     7,3048  +2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        62.825,53    -0,4%   62.967,44   62.822,48 +44,3% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         83,67    83,38     +0,3%     +0,29 +16,7% 
Brent/ICE         87,06    86,60     +0,5%     +0,46 +14,7% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         33,575    33,45     +0,4%     +0,13  +4,1% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.332,52   2.332,05     +0,0%     +0,47 +13,1% 
Silber (Spot)       29,58    29,48     +0,4%     +0,10 +24,4% 
Platin (Spot)       998,83    981,30     +1,8%     +17,53  +0,7% 
Kupfer-Future        4,46     4,43     +0,7%     +0,03 +13,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2024 09:54 ET (13:54 GMT)

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