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MORNING BRIEFING - USA/Asien

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Der Immobilienentwickler China Vanke erwartet wegen der andauernden Immobilienkrise, hohen Projektkosten und Wertminderungen für die erste Jahreshälfte einen Verlust. China Vanke teilte am Dienstagabend mit, dass der Konzern mit einem Verlust zwischen 7 und 9,0 Milliarden Yuan rechnet, umgerechnet 890 Millionen Euro bis 1,15 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Immobilienentwickler einen Nettogewinn von 9,87 Milliarden Yuan erzielt.

Chinas Immobiliensektor befindet sich seit Jahren in einer Flaute. Eine sich verlangsamende Wirtschaft und eine schwache Verbraucherstimmung haben die Umsätze vieler Bauträger belastet, die mit einer Liquiditätskrise zu kämpfen haben. Viele Bauträger sind mit der Zahlung von Krediten und Anleihen in Verzug geraten, weil sie die Kreditmärkte nicht anzapfen konnten, und einige von ihnen sind in Konkurs gegangen. Vanke ist einer der wenigen großen Bauträger Chinas, die in der andauernden Immobilienkrise des Landes noch nicht in Verzug geraten sind.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:30 EIA-Rohöllagerbestände 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.632,25 +0,0% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 20.702,00 +0,1% 
Nikkei-225        41.759,15 +0,4% 
Hang-Seng-Index      17.516,33 -0,0% 
Kospi           2.866,29 -0,0% 
Shanghai-Composite     2.944,49 -0,5% 
S&P/ASX 200        7.817,20 -0,2% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Börsen in Ostasien und Australien treten am Mittwoch mehr oder weniger auf der Stelle. Marktteilnehmer verweisen auf gedämpfte US-Zinssenkungshoffnungen. Anders als von vielen Anleger erhofft habe sich US-Notenbankchef Jerome Powell in seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats nicht auf einen Zeitrahmen für etwaige Zinssenkungen festgelegt, heißt es. Schon am US-Aktienmarkt hatten Powells Aussagen keine Akzente gesetzt. Die Mehrheit der Marktteilnehmer rechne immer noch mit einer ersten Zinssenkung im September, heißt es aus dem Handel. Zur Enttäuschung über die Powell-Aussagen gesellen sich in Asien Inflationsdaten mit Licht und Schatten. Die chinesischen Verbraucherpreise stiegen im Juni weniger stark als angenommen, was auf nachlassende Konsumfreude schließen lässt. Die Erzeugerpreise fielen etwas stärker als erwartet, allerdings hat sich der Preisrückgang hier verlangsamt. Das deute darauf hin, dass die Stimuli der chinesischen Regierung Wirkung zeigten, heißt es. Der geringe Preisdruck gibt derweil der chinesischen Notenbank weiter Spielraum für eine lockere Geldpolitik. In Japan verlangsamte sich der der Anstieg der Erzeugerpreise im Juni im Vergleich zum Vormonat stärker als von Volkswirten prognostiziert, beschleunigte sich aber auf Jahressicht. Für die Spekulation über eine geldpolitische Straffung der Bank of Japan ist das kein klares Signal.

Gesucht sind Technologiewerte, nachdem die technologielastigen Nasdaq-Indizes in den USA erneut Rekordstände markierten. So machen Baidu in Hongkong einen Satz von 10,7 Prozent. Bilibili verbessern sich um 4,4 Prozent. Im Immobiliensektor geben China Vanke in Hongkong nach einer Gewinnwarnung um 1,8 Prozent nach. Die Aktien des Rüstungsunternehmens Hanwha Aerospace rücken in Seoul um 3,6 Prozent vor, nachdem das Unternehmen einen Auftrag aus Rumänien erhalten hat.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     39.291,97 -0,1%  -52,82   +4,3% 
S&P-500    5.576,98 +0,1%   4,13   +16,9% 
Nasdaq-Comp. 18.429,29 +0,1%  25,55   +22,8% 
Nasdaq-100  20.453,02 +0,1%  13,48   +21,6% 
 
           Dienstag Montag 
Umsatz NYSE (Aktien)  791 Mio  841 Mio 
Gewinner       1.033   1.502 
Verlierer      1.754   1.300 
Unverändert      104    94 
 

Wenig verändert - Erneut stiegen sowohl der S&P-500 als auch die Nasdaq-Indizes auf Rekordhochs, wozu aber wieder nur wenige Punkte reichten. Die mit Spannung erwarteten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Kongresses sorgten eher am Anleihe- und Devisenmarkt für kurzzeitige Bewegung. Powell hielt sich die Optionen für den Zeitpunkt einer Zinssenkung offen. Der Halbleitersektor im S&P-500 legte um 1,3 Prozent zu. Gesucht waren weiter Aktien mit KI-Bezug. Intel stiegen um weitere 1,8 Prozent, Nvidia gewannen 2,5 Prozent. Für die Oracle-Aktie ging es um 3,0 Prozent nach unten. Der Softwarekonzern befindet sich nicht mehr in Gesprächen mit Elon Musks xAI-Startup über einen erweiterten Cloud-Computing-Deal, wie The Information berichtete.

USA - ANLEIHEN

Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,62     -1,3    4,63    20,0 
5 Jahre         4,24     -0,1    4,24    24,0 
7 Jahre         4,25     +0,9    4,24    27,9 
10 Jahre         4,29     +1,4    4,28    41,4 
30 Jahre         4,49     +2,4    4,47    51,9 
 

Am Rentenmarkt stiegen die Renditen mit den Powell-Aussagen kurzzeitig leicht, gaben die Gewinne aber rasch wieder ab. Ian Shepherdson von Pantheon meinte, dass "man zwischen den Zeilen lesen könne, dass der Basisfall von Powell eine Lockerung im September ist". Er fügte hinzu, dass das Symposium in Jackson Hole im nächsten Monat "eine ideale Gelegenheit" für Powell biete, eine mögliche Zinssenkung zu signalisieren. "Bis dahin werden ein weiterer Arbeitsmarktbericht und zwei weitere Inflationsdaten vorliegen, und wir erwarten überwiegend schwache Zahlen."

DEVISENMARKT

DEVISEN     zuletzt    +/- %   00:00 Di, 9:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD      1,0818    +0,0%   1,0815    1,0826  -2,1% 
EUR/JPY      174,74    +0,2%   174,42    174,16 +12,3% 
EUR/GBP      0,8457    +0,0%   0,8457    0,8455  -2,5% 
GBP/USD      1,2792    +0,0%   1,2788    1,2805  +0,5% 
USD/JPY      161,52    +0,1%   161,28    160,87 +14,6% 
USD/KRW     1.385,00    +0,2%  1.381,87   1.382,08  +6,7% 
USD/CNY      7,1325    +0,0%   7,1305    7,1322  +0,5% 
USD/CNH      7,2921    +0,0%   7,2886    7,2891  +2,0% 
USD/HKD      7,8117    -0,0%   7,8118    7,8116  +0,0% 
AUD/USD      0,6744    +0,0%   0,6741    0,6742  -1,0% 
NZD/USD      0,6092    -0,5%   0,6126    0,6122  -3,6% 
Bitcoin 
BTC/USD    58.857,66    +1,8% 57.825,95   57.323,64 +35,2% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar zeigte insgesamt kaum bewegt. Der Dollarindex gewann 0,1 Prozent. Für einen größeren Impuls dürften die Inflationsdaten am Donnerstag sorgen, hieß es. Die Zinssenkungshoffnungen haben zuletzt wieder zugelegt.

ROHSTOFFE

ÖL / GAS

ROHOEL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     81,17    81,41   -0,3%     -0,24 +13,2% 
Brent/ICE     84,34    84,66   -0,4%     -0,32 +11,1% 
 

Die Sorgen über beschädigte Infrastruktur durch den Wirbelsturm Beryl im Süden der USA gingen etwas zurück. Die Ölpreise sanken um bis zu 1,2 Prozent. "Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die meisten Energieinfrastrukturen unbeschadet geblieben sind", urteilte die ING.

METALLE

METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2.369,79   2.364,12   +0,2%     +5,67 +14,9% 
Silber (Spot)   30,79    30,80   -0,0%     -0,01 +29,5% 
Platin (Spot)   985,83    988,45   -0,3%     -2,63  -0,6% 
Kupfer-Future    4,55     4,57   -0,4%     -0,02 +15,7% 
 

Der Goldpreis zeigte sich kaum bewegt. Die Feinunze legte um 0,2 Prozent auf 2.364 Dollar zu.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

RESERVE BANK OF NEW ZEALAND

Die neuseeländische Zentralbank hat ihren Leitzins am Mittwoch bei 5,50 Prozent belassen. Die RBNZ bleibt damit in einem Modus, den der Gouverneur Adrian Orr, gerne als "Beobachten und Abwarten" bezeichnet. Dennoch wurde die vorsichtige Haltung der Notenbank durch das Eingeständnis, dass der Inflationsdruck langsam nachlässt, etwas abgeschwächt. "Die restriktive Geldpolitik hat die Verbraucherpreisinflation deutlich gesenkt, und der Ausschuss geht davon aus, dass die Gesamtinflation in der zweiten Hälfte dieses Jahres wieder innerhalb des Zielbereichs von 1 bis 3 Prozent liegen wird", erklärte die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ).

INFLATION CHINA

Die chinesischen Verbraucherpreise lagen im Juni 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ökonomen hatten 0,4 Prozent geschätzt. Die Erzeugerpreise lagen dagegen 0,8 Prozent niedriger, verglichen mit einer Schätzung von minus 0,7 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 10, 2024 01:46 ET (05:46 GMT)

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