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XETRA-SCHLUSS/DAX erholt sich zu Wochenbeginn - Varta brechen ein

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX erholt sich zu Wochenbeginn - Varta brechen ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag mit kräftigen Aufschlägen geschlossen. Der DAX gewann 1,3 Prozent auf 18.407 Punkte. Gut kam die Zinsentscheidung in China an den Märkten an: Dort hat die Zentralbank zur Unterstützung der schwächelnden heimischen Wirtschaft die Leitzinsen gesenkt. Die Zentralbank senkte unter anderem den 7-Tage-Repo-Satz von 1,80 auf 1,70 Prozent und will die Realwirtschaft noch weiter unterstützen. Topthema an den Märkten war jedoch der Rückzug von Joe Biden aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf. Biden hat sich für Vizepräsidentin Kamala Harris ausgesprochen.

Vizepräsidentin Harris liegt in Umfragen ebenfalls deutlich hinter Trump 

Laut Dirk Chlench, Volkswirt der LBBW, liegt Vizepräsidentin Harris in Umfragen im Vergleich mit Donald Trump ähnlich weit zurück wie Biden. Dennoch habe die Wahrscheinlichkeit eines Trump-Wahlsieges nach dem Abgang von Biden abgenommen. Auch könnten die Demokraten angesichts einer 59-jährigen Spitzenkandidatin den Spieß umdrehen und nun ihrerseits aufgrund des hohen Alters von Donald Trump dessen geistige Fitness in Zweifel ziehen.

Da Trump nicht als Freund der Erneuerbaren Energien gilt, hatten die Aktien aus dem Sektor zuletzt gelitten. Die Neuaufstellung der US-Demokraten wurde daher mit Erleichterung aufgenommen, entsprechend erholte sich die Branche: Im DAX stiegen Siemens Energy um 1,6 Prozent und Nordex um 1,3 Prozent. Auch die Technologie-Werte zeigten sich erholt. So legten Infineon um 3,4 Prozent zu. Trump hatte zuletzt die Dominanz von Taiwan bei der Chipproduktion kritisiert. SAP gewannen 1,2 Prozent; das Unternehmen wird am Montagabend seine Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen.

Takkt fielen um 17,2 Prozent nach ihrem gesenkten Ausblick. Bei Stemmer Imaging ging es dagegen 52,2 Prozent auf 48,10 Euro nach oben. Finanzinvestoren wollen für den Bildverarbeitungstechnologiespezialisten ein Übernahmeangebot in Höhe von 48 Euro je Aktie unterbreiten. Damit würde das Unternehmen mit 312 Millionen Euro bewertet.

DZ Bank sieht Varta bei Null Euro fair bewertet 

Die Aktien von Varta brachen um 68,5 Prozent ein. Als Hiobsbotschaft wirkte, dass Varta ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz angezeigt hat. An der Börse wurden Erinnerungen an Leoni wach, so ein Marktteilnehmer. Varta hat bestätigt, im Gespräch mit potenziellen Investoren zu sein, darunter Porsche. Altaktionäre dürften dennoch verlieren - die Analysten der DZ Bank sehen für die Aktie ein Kursziel von Null Euro.

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INDEX                  zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX                  18.407,07 +1,3%   +9,94% 
DAX-Future              18.539,00 +1,4%   +6,68% 
XDAX                 18.414,94 +1,4%   +9,82% 
MDAX                 25.450,71 +0,4%   -6,22% 
TecDAX                 3.324,96 +1,2%   -0,37% 
SDAX                 14.529,55 +1,2%   +4,08% 
zuletzt                +/- Ticks 
Bund-Future               131,80  -25 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2024 11:47 ET (15:47 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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