Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.702 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Steuereinnahmen legen im Juni erneut zu

DJ Steuereinnahmen legen im Juni erneut zu

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen sind im Juni deutlich um 6,2 Prozent gestiegen und haben damit ihre Aufwärtstendenz fortgesetzt. Das gab das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht bekannt. "Getragen vom Anstieg der Einnahmen aus den beiden aufkommensstärksten Steuerarten Lohnsteuer und Steuern vom Umsatz wuchs das Aufkommen aus den Gemeinschaftsteuern um mehr als 8 Prozent", betonte das Ministerium. Starke Aufkommensanstiege verzeichneten demnach auch die Abgeltungssteuer auf Zins- und Veräußerungserträge sowie die nicht veranlagten Steuern vom Ertrag.

Der Bund verbuchte im Juni 5,9 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 40,6 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 41,8 Milliarden Euro um 8,0 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im Juni auf rund 91,7 Milliarden Euro. Im Mai waren die deutschen Steuereinnahmen bereits um 2,6 Prozent gestiegen und im April um 7,8 Prozent. In den ersten sechs Monaten des Jahres nahmen die Steuereinnahmen insgesamt um 3,6 Prozent auf 414,0 Milliarden Euro zu. Während der Bund von Januar bis Juni einen Zuwachs um 5,4 Prozent verbuchte, nahmen die Länder um 4,0 Prozent mehr an Steuern ein.

Konjunktur zieht im zweiten Halbjahr an 

Für die weitere Konjunkturentwicklung äußerten die Ökonomen des Ministeriums die Erwartung einer Besserung im zweiten Halbjahr. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung könnte im zweiten Quartal 2024 nach jüngsten Indikatoren noch schwunglos geblieben sein", hoben sie in dem Bericht hervor. "Aktuelle Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute lassen aber ein Anziehen der Konjunktur im zweiten Halbjahr 2024 erwarten." Die Inflation könnte angesichts der hartnäckigen Kerninflation noch einige Monate oberhalb der Zwei-Prozent-Marke liegen, erwartete das Finanzministerium zudem.

Zur aktuellen Lage erklärte das Ministerium, zwar hätten sich die Konjunkturindikatoren in den ersten Monaten des Jahres spürbar aufgehellt, am aktuellen Rand seien aber teilweise überraschend deutliche Rückgänge zu verzeichnen gewesen. Beispielsweise hätten die Exporte nach zwei Monaten mit Zuwächsen im Mai einen deutlichen Dämpfer erhalten. Parallel sei auch die Industrieproduktion zuletzt merklich gesunken, unter anderem durch Rückgänge in der Autoindustrie und im Maschinenbau. Die Auftragseingänge in der Industrie seien im Mai, getrieben durch den Bereich der Investitionsgüter und eine schwache Auslandsnachfrage, erneut rückläufig gewesen.

Treibende Kraft für die Erholung dürfte vor dem Hintergrund von Reallohnzuwächsen bei robustem Arbeitsmarkt der private Konsum sein. Diese Erwartung spiegele sich auch in Unternehmensbefragungen wider: Die Dienstleister blickten erneut weniger pessimistisch auf die kommenden Monate. Dagegen sei die Stimmung in der Industrie noch gedrückt. Laut Ifo-Geschäftsklima trübe der sinkende Auftragsbestand derzeit die Perspektive der Industrieunternehmen. Auch die Erwartungen an das Exportgeschäft seien zuletzt wieder etwas zurückgegangen. Erst im späteren Jahresverlauf seien auch wieder Zuwächse bei der Produktion zu erwarten, sofern sich die Auslandsnachfrage belebe.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2024 18:00 ET (22:00 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.