
ULM (dpa-AFX) - "Südwest Presse" zu Abendmahl-Darstellung / Olympischen Spiele:
"Auffällig viele Christen haben an der offenkundigen Verulkung Anstoß genommen. Künstlerische Freiheit, argumentierte auch Regisseur Thomas Jolly. Reagierte Jolly noch einigermaßen geschickt, stieß die Beschwerde an anderer Stelle auf totales Missverständnis nach dem Motto: kein Funken Humor, diese Leute sollen sich mal nicht so haben. Wirklich nicht? Man könnte auch sagen, die Kritik der Christenmenschen fällt noch sehr verhalten aus. Wie groß wäre wohl der Ärger gewesen, hätte Jolly, sagen wir, einen transsexuellen Mohammed dargestellt? Kunst darf selbstverständlich alles. Mit seiner provokanten Inszenierung stieß Jolly jedoch sportbegeisterte Christen vor den Kopf, die sich auf die zwei Wochen Spiele, Wettkampf und Begeisterung genauso gefreut haben wie sportbegeisterte Atheisten, Homosexuelle, Muslime und Juden."/yyzz/DP/he