Anzeige
Mehr »
Freitag, 01.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Erste Genehmigung für Tiefseebergbau seit 1980: Warum dieser Meilenstein für den nächsten Small-Cap-Akteur wichtig ist
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
628 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Konjunkturängste lösen Abverkauf aus - Nikkei -12 Prozent

DJ MÄRKTE ASIEN/Konjunkturängste lösen Abverkauf aus - Nikkei -12 Prozent

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien sind zu Wochenbeginn zum Teil regelrecht eingebrochen. Der Nikkei-225 in Tokio rutschte um 12,4 Prozent ab. Auch in Südkorea ging es mit einem Abschlag von knapp 9 Prozent kräftig nach unten.

Die Börsen folgten mit deutlich verstärktem Abwärtsdruck den erneuten kräftigen Abgaben an der Wall Street vom Freitag. Dort hatten schwache US-Arbeitsmarktdaten, die Sorge geschürt, dass die US-Notenbank die Zinsen zu lange hoch gehalten haben könnte, um eine "weiche Landung" der US-Wirtschaft zu ermöglichen. Stattdessen setzten Rezessionsängste die Börsen unter Abgabedruck. Hinzu kamen geopolitische Sorgen und teils enttäuschende Zahlen einiger Schwergewichte aus dem Technologiesektor.

In Tokio rutschte der Nikkei-Index um rund 4.450 auf 31.458 Punkte ab. Es war der größte prozentuale Verlust seit Oktober 1987. Der Index gab alle im Jahr 2024 erzielten Gewinne damit wieder ab und fiel um 25 Prozent gegenüber seinem jüngsten Höchststand im Juli, womit er in einen Bärenmarkt eingetreten ist.

Neben Rezessionsängsten wurde die Börse auch von einem weiter deutlich aufwertenden Yen belastet, der als vermeintlich sicherer Währungshafen gesucht war, wodurch sich aber verstärkt ausländische Anleger zurückzogen. Der Dollar kostete zuletzt 143,11 Yen. Zur gleichen Zeit am Freitag notierte er noch bei 148,93 Yen. Nach dem Ausverkauf an der Börse dürfte die Bank of Japan, die in der vergangen Woche noch den Leitzins angehoben hatte, wohl keine weitere Zinserhöhung vornehmen, hieß es aus dem Markt. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen fiel kräftig um 20,5 Basispunkte auf 0,750 Prozent.

Unter den Einzelwerten knickten Nintendo um 16,5 Prozent in dem schwachen Marktumfeld ein. Das Technologie-Unternehmen hatte am Freitag nach Handelsschluss enttäuschende Zahlen für das erste Geschäftsquartal vorgelegt.

An der Börse in Südkorea stürzte der Kospi um 8,8 Prozent ab. Der Index verzeichnete damit den stärksten Tagesrückgang seit Oktober 2008. Kurzzeitig wurde der Handel wegen dem starken Verkaufsdruck sogar ausgesetzt. Auch hier sorgten die aufgeflammten Konjunkturängste für massive Verkäufe der Anleger.

An den chinesischen Börsen wurden die Abgaben zeitweise durch positiv ausgefallene Konjunkturdaten begrenzt, konnten sich letztlich dem Verkaufsdruck in der Region jedoch nicht entziehen. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index im späten Handel um 2,1 Prozent nach, auf dem chinesischen Festland notierte der Schanghai-Composite 1,5 Prozent im Minus. Die Geschäftsaktivität chinesischer Dienstleister hat sich im Juli verbessert. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicesektor erhöhte sich auf 52,1 (Juni: 51,2) Punkte.

Auch in Sydney folgte die Börse der Wall Street nach unten. Der S&P/ASX 200 verlor 3,7 Prozent.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.649,60    -3,7%   +0,8%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   31.458,42    -12,4%   +7,3%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.441,55    -8,8%   -8,0%     08:00 
Schanghai-Comp.     2.860,70    -1,5%   -3,8%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   16.584,78    -2,1%   -0,8%     10:00 
Taiex (Taiwan)     19.830,88    -8,4%   +10,6%     07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.218,30    -4,8%   +4,4%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.533,20    -4,8%   +10,8%     11:00 
BSE (Mumbai)      78.615,21    -2,9%   +8,8%     12:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 9:21 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0934    +0,1%   1,0920    1,0794  -1,0% 
EUR/JPY          156,63    -2,1%   159,98    160,62  +0,7% 
EUR/GBP          0,8561    +0,4%   0,8525    0,8490  -1,3% 
GBP/USD          1,2770    -0,3%   1,2811    1,2710  +0,3% 
USD/JPY          143,11    -2,3%   146,50    148,93  +1,6% 
USD/KRW         1.369,98    +0,8%  1.358,61   1.371,30  +5,6% 
USD/CNY          7,1108    -0,0%   7,1132    7,1351  +0,2% 
USD/CNH          7,1344    -0,4%   7,1619    7,2146  +2,0% 
USD/HKD          7,7794    -0,4%   7,8075    7,8104  -0,4% 
AUD/USD          0,6429    -1,3%   0,6516    0,6508  -5,6% 
NZD/USD          0,5912    -0,8%   0,5958    0,5949  -6,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        52.467,30    -10,3% 58.493,30   64.328,60 +20,5% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         72,73    73,52   -1,1%     -0,79  +2,0% 
Brent/ICE         76,06    76,81   -1,0%     -0,75  +1,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.434,93   2.443,85   -0,4%     -8,93 +18,1% 
Silber (Spot)       28,24    28,58   -1,2%     -0,34 +18,8% 
Platin (Spot)       933,33    958,55   -2,6%    -25,22  -5,9% 
Kupfer-Future        4,06     4,10   -1,2%     -0,05  +2,9% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2024 03:47 ET (07:47 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.