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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Finanznachrichten News

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13.11 Uhr)

INDEX             Stand    +- %     +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500   5.263,75    +0,9%      +7,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 18.195,75    +1,0%      +4,6% 
Euro-Stoxx-50       4.570,38    -0,0%      +1,1% 
Stoxx-50          4.243,97    +0,2%      +3,7% 
DAX            17.344,16    -0,0%      +3,5% 
FTSE            8.007,92    -0,0%      +3,6% 
CAC            7.128,46    -0,3%      -5,5% 
Nikkei-225        34.675,46    +10,2%      +3,6% 
EUREX             Stand  +/- Punkte +/- Punkte YtD 
Bund-Future         135,14    -0,05      -2,53 
 
Rentenmarkt         zuletzt +/- absolut     +/- YTD 
DE-Rendite 10 J.        2,17    -0,01      -0,40 
US-Rendite 10 J.        3,86    +0,06      -0,02 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        73,23    72,94   +0,4%   +0,29  +2,7% 
Brent/ICE        76,85    76,30   +0,7%   +0,55  +2,0% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       36,695    35,82   +2,4%   +0,88 +10,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.411,32   2.410,24   +0,0%   +1,09 +16,9% 
Silber (Spot)      27,05    27,30   -0,9%   -0,25 +13,8% 
Platin (Spot)     912,68    911,50   +0,1%   +1,18  -8,0% 
Kupfer-Future      4,00     4,00   +0,0%   +0,00  +1,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach der dreitägigen Talfahrt der Wall Street könnte sich der Stabilisierungsprozess verstetigen. Bereits im späten Handel des Vortages war zu erkennen, dass sich die US-Börsenkurse leicht von den Tagestiefs erholten. US-Daten hatten das Rezessionsgespenst zumindest etwas vertrieben. Auch wenn am Markt von einer äußerst wackeligen Stabilisierung die Rede ist, die jüngste Marktreaktion wird einhellig als übertrieben interpretiert. Einige Stimmen sprechen sogar von einer heftigen, aber auch überfälligen Korrektur nach der zuvor gesehenen Rally. Mut macht Anlegern nach dem Crash des Vortages die Erholung in Tokio. Für etwas Beruhigung sorgt auch die Präsidentin der US-Notenbankfiliale von San Francisco, Mary Daly. Sie ist nicht übermäßig besorgt über den Arbeitsmarktbericht von Juli - und schon gar nicht über eine bevorstehende Rezession in den USA. Eine "geldpolitische Anpassung" werde eher früher als später kommen, beruhigt sie Anleger. Für eine durchgreifende Erholung müssten die Belastungsfaktoren wie Rezessionsangst, Realitätsprüfung des KI-Booms und Sorgen vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten aber erst deutlicher aus dem Markt weichen, heißt es.

Positiv werden die Geschäftszahlen von Caterpillar aufgenommen. Der Kurs des Baumaschinenherstellers steigt vorbörslich um 1,6 Prozent.

Palantir Technologies schießen um 8,8 Prozent nach oben. Die Software-Gesellschaft wartet mit Zweitquartalszahlen über Markterwartung auf.

Lucid Group schnellen um 10,3 Prozent nach oben, auch der E-Autobauer glänzt mit positiven Geschäftszahlen. Zudem vermeldet die Gesellschaft eine Finanzspritze von 1,5 Milliarden Dollar aus Saudi-Arabien.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 2Q

22:01 US/Amgen Inc, Ergebnis 2Q

22:05 US/Airbnb Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
  14:30 Handelsbilanz Juni 
     PROGNOSE: -72,50 Mrd USD 
     zuvor:   -75,07 Mrd USD 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

An den Börsen ist Wundenlecken angesagt. Der kurzfristige Ausverkauf habe die Lage erst einmal bereinigt, so dass nun eine Phase mit starken Schwankungen im DAX zwischen gut 17.000 und knapp 18.000 Punkten anstehen könnte, meint ein Teilnehmer. Über allem stehe die Frage, ob nun auch die US-Wirtschaft in eine Rezession rutsche. Allerdings könnte bereits eine Verlangsamung des Wachstums wegen der hohen Bewertung auf die Kurse an den US-Börsen drücken, warnen Marktteilnehmer. Andererseits sei die Bewertung der europäischen Börsen deutlich günstiger. Unter den Sektoren stellen die Technologiewerte (+1,1%) die Gewinner. Mit Bayer geht es um 0,8 Prozent nach unten. Das bereinigte EBITDA fiel leicht oberhalb der Markterwartung aus. "Das Problem ist aber, dass die juristischen Risiken nach wie vor nicht vom Tisch sind", so ein Marktteilnehmer zu Glyphosat. Zalando fallen um 2 Prozent. Für die DZ Bank hat Zalando im zweiten Quartal zwar etwas mehr geliefert" als erwartet. Den sequenziellen Anstieg der aktiven Kunden sehen die Analysten jedoch mit gemischten Gefühlen, denn der Zuwachs gehe mit einem deutlichen Anstieg der Marketingkostenquote einher. Gute Nachrichten gibt es von Rational (+6,2%). Der Großküchenausstatter hat im zweiten Quartal seinen Gewinn überproportional zum Umsatz gesteigert. Positiv werden auch die Geschäftszahlen von Adecco aufgenommen, die Aktie legt um 2,5 Prozent zu. JPM sehen das EBITA 3 Prozent über Konsens.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:38 Mo, 17:31  % YTD 
EUR/USD        1,0908    -0,4%   1,0943   1,0972  -1,2% 
EUR/JPY        158,34    +0,3%   159,53   157,13  +1,8% 
EUR/CHF        0,9323    -0,1%   0,9362   0,9337  +0,5% 
EUR/GBP        0,8593    +0,2%   0,8578   0,8595  -0,9% 
USD/JPY        145,18    +0,7%   145,76   143,19  +3,1% 
GBP/USD        1,2695    -0,6%   1,2759   1,2765  -0,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,1488    +0,2%   7,1443   7,1209  +0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD       55.172,85    +1,4% 56.008,60 54.576,55 +26,7% 
 

Der Dollar erholt sich leicht, nachdem der Greenback zu Wochenbeginn noch auf den tiefsten Stand seit fast sieben Monaten gefallen war. Der Dollar-Index legt um 0,4 Prozent zu. Die besser als erwartet ausgefallenen ISM-Daten für den Dienstleistungssektor hätten Sorgen über eine mögliche Rezession in den USA und deutlicher als angenommen ausfallende Zinssenkungen der US-Notenbank wieder schwinden lassen, urteilt ING-Analyst Francesco Pesole.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Nach dem massiven Abverkauf am Vortag haben sich die Börsen teils kräftiger erholt. Am deutlichsten zeigte sich dies in Japan. Marktteilnehmer verwiesen hier auf Schnäppchenkäufe nach dem Crash. Elektronik- und Industriewerte führten die Erholung an. Konjunkturdaten zeigten indessen Licht und Schatten. Am Devisenmarkt kam auch der Yen wieder zurück. Am Vortag hatte er als vermeintlich sicherer Währungshafen deutlich aufgewertet, was den Aktienmarkt zusätzlich belastet hatte. Etwas erholt, allerdings nicht so deutlich wie in Tokio, schloss auch der Aktienmarkt in Südkorea. An den chinesischen Börsen gab der Hang-Seng-Index im späten Handel leicht nach, auf dem chinesischen Festland schloss der Schanghai-Composite sogar gut behauptet. Hier hatten sich die Abgaben am Vortag gestützt von Konjunkturdaten bereits in Grenzen gehalten. An der Börse in Sydney legte der S&P/ASX-200 sogar um 0,4 Prozent zu. Die australische Notenbank hat den Leitzins unverändert gelassen. Sie warnte stattdessen, dass die Inflation noch für einige Zeit ein Problem bleiben werde. Dass der Leitindex unter diesen Voraussetzungen dennoch stieg, wurde als gutes Zeichen interpretiert.

CREDIT

Nach dem massiven Anstieg der vergangenen Tage treten die Risikoprämien nahezu auf der Stelle. Nachdem beispielsweise der iTraxx Crossover auf Wochensicht von 298 auf 342 nach oben geschossen war, pausiert er nun dort. Eine Gegenbewegung ist allerdings nicht auszumachen, Investoren warteten nach Aussage aus dem Handel auf einen besseren Zeitpunkt für den Einstieg. Derweil ist die Zahl der Zahlungsausfälle seit Jahresbeginn in Europa niedrig. Einer Studie der UBS zufolge gibt es keinen Zahlungsausfall bei Hochzinsanleihen in der EU und mit OQ-Chemicals (Ocea) einen Ausfall im Segment Leveraged Loans.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

BAYER

hat im abgelaufenen Quartal wie erwartet weniger verdient als vor Jahresfrist. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern bekam im Geschäft mit Pestiziden und Saaten deutlichen Gegenwind zu spüren, während die zunehmende Konkurrenz beim Blutverdünner Xarelto das Ergebnis bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten belastete. Die Prognose auf Konzernebene wurde bestätigt.

MERCEDES-BENZ

hat in Peking die Genehmigung erhalten, in seinen Premiumautos auf der Straße die Technologie für vollständig autonomes Fahren zu testen. Damit ist der Konzern der erste ausländische Autohersteller, der solche Tests in China durchführen darf.

ALLGEIER

nach dem ersten Halbjahr wegen Verzögerungen bei öffentlichen Aufträgen seine Prognose gesenkt. Nachdem die Novellierung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), die Grundlage für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, im Bundesrat unerwartet blockiert worden sei, hätten viele bereits im Budget vorgesehene Digitalisierungsprojekte auf Bundes- und Länderebene nicht wie geplant starten können.

CARL ZEISS MEDITEC

hat wie erwartet im dritten Geschäftsquartal 2023/24 (per Ende Juni) weniger verdient, seine Mitte Juni gesenkte Ergebnisprognose aber noch einmal leicht angehoben.

MANZ

hat im ersten Halbjahr fast ein Drittel weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum und tiefrote Zahlen geschrieben. Angesichts einer schwierigen Marktentwicklung vor allem im Batteriegeschäft hätten sich die Kunden mit Investitionen zurückgehalten.

NEW WORK

hat im zweiten Quartal erneut Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis verzeichnet, unter dem Strich aber einen Gewinn erzielt. Die Jahresprognose bestätigte die Muttergesellschaft des Business-Netzwerks Xing.

SCHAEFFLER

hat trotz der schleppenden Nachfrage im Bereich E-Mobilität die Jahresprognose für den Auftragseingang erreicht.

LUCID

hat eine weitere bedeutende Finanzspritze vom saudischen Staatsfonds erhalten. Ein Unternehmen des Public Investment Fund, dem Staatsfonds Saudi-Arabiens, hat eine Finanzierung von 1,5 Milliarden US-Dollar bereit gestellt.

OPENAI/ANTHROPIC

Der Mitbegründer von OpenAI, John Schulman, verlässt das Unternehmen und wechselt zum Konkurrenten Anthropic, einem von Amazon unterstützten Startup für Künstliche Intelligenz (KI).

SAUDI ARAMCO

hat im zweiten Quartal einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet, der aber nicht so deutlich ausfiel wie Analysten erwartet haben.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2024 07:13 ET (11:13 GMT)

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