Anzeige
Mehr »
Sonntag, 05.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.012 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Bayer hat im Streit um die angeblich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat in den USA vor Gericht einen wichtigen Sieg errungen. Ein Berufungsgericht in Philadelphia entschied in einem Fall zugunsten der Tochter Monsanto, in dem es um die Frage ging, ob das Unternehmen die Nutzer des Mittels Roundup vor dem Krebsrisiko hätte warnen müssen. Bayer erklärte, das Gericht habe einstimmig entschieden, dass das Bundesgesetz über Insektizide, Fungizide und Rodentizide Vorrang vor den Gesetzen der Bundesstaaten hat, die die Grundlage für die Klage bildeten. "Das Unternehmen ist erfreut über die einstimmige Entscheidung des Dritten Bundesberufungsgerichts, die besagt, dass die Warnansprüche des Klägers auf staatlicher Ebene durch das FIFRA ausdrücklich ausgeschlossen sind", hieß es. Allerdings stehe das Urteil im Widerspruch zu frühren Urteilen von Bundesgerichten. "Dies macht eine Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof der USA erforderlich, um diese wichtige Rechtsfrage zu klären", erklärte das Unternehmen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

10:00 DE/BayernLB, Ergebnis 1H

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Einzelhandelsumsatz Juli 
     PROGNOSE: +0,7% gg Vm/+1,4% gg Vj 
     zuvor:  -1,2% gg Vm/-0,2% gg Vj 
 
- US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Juli 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -1,0% gg Vm 
     zuvor:  +3,0% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: -1,8% gg Vm 
     zuvor:  +3,4% gg Vm 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) August 
     PROGNOSE: 66,6 
     zuvor:  66,4 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
               Stand  +/- 
DAX-Future        18.288,00 +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   5.578,00 +0,2% 
E-Mini-Future Nsdq-100  19.643,50 +0,3% 
Nikkei-225        37.881,08 +3,1% 
Schanghai-Composite    2.880,72 +0,1% 
Hang-Seng-Index     17.436,54 +1,9% 
                +/- Ticks 
Bund -Future        134,30   +7 
 
 
Donnerstag: 
INDEX      Schluss    +/- 
DAX      18.183,24   +1,7% 
DAX-Future   18.269,00   +1,7% 
XDAX      18.202,69   +1,7% 
MDAX      24.786,62   +1,1% 
TecDAX     3.340,10   +1,5% 
EuroStoxx50   4.807,77   +1,7% 
Stoxx50     4.444,39   +1,3% 
Dow-Jones   40.563,06   +1,4% 
S&P-500-Index  5.543,22   +1,6% 
Nasdaq-Comp.  17.594,50   +2,3% 
EUREX      zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future    134,23    -69 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach der Erleichterungsrally vom Vortag nach Veröffentlichung starker US-Einzelhandelsdaten dürfte es am Freitag an Europas Börsen wieder ruhiger zugehen. Die Indikationen sprechen für einen wenig veränderten Börsenstart. Noch bestehende Rezessionsängste haben durch die Zahlen einen Dämpfer erhalten, zugleich wird für September aber weiter mit einer Zinssenkung gerechnet. Zur guten Stimmung trägt bei, dass bislang ein iranischer Gegenschlag in Reaktion auf die Ermordung eines hohen Hamas-Führers in Teheran ausgeblieben ist. Derweil sind von der Berichtssaison kaum noch Impulse zu erwarten. Der Terminkalender am Freitag ist weitgehend leer.

Rückblick: Fest - Unerwartet stark ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze drängten Rezessionssorgen beiseite, bei gleichzeitig intakten Zinssenkungserwartungen - - für Börsianer eine nahezu ideale Kombination. Adyen machten einen Satz um 12 Prozent. Die Analysten von Citi sprachen von übertroffenen Gewinn- und Umsatzerwartungen. Vor allem dürften mit den Zahlen Befürchtungen über sinkende Konsumentenausgaben zurückgehen. Geberit (-1,8%) gab zwar mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres eine Prognose für 2024 ab, doch riefen diese wenig Begeisterung hervor. "Das makroökonomische Umfeld behindert weiterhin die Entwicklung des Sektors, und die Kostenvorteile nehmen in der zweiten Jahreshälfte ab, hieß es. Die Reihe starker Zahlen aus dem Versicherungssektor setzte sich mit der britischen Admiral Group (+6,5%) fort. Orsted fielen um 7,2 Prozent. Das dänische Windenergieunternehmen bestätigte zwar den Ausblick, nahm aber auch hohe Abschreibungen auf Wind- und synthetische Kraftstoffprojekte vor. Bavarian Nordic stiegen an um 7,8 Prozent. Hintergrund war, dass die Weltgesundheitsbehörde (WHO) in mehreren Regionen Afrikas wegen der Verbreitung des Mpox-Virus den Notstand erklärt hat. Bavarian Nordic hat einen Impfstoff gegen das Virus entwickelt.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - Der DAX knackte die 18.000er Marke, getrieben von Gewinnen auf breiter Front. Metro legten um 2,1 Prozent zu, nach einer leichten Umsatzsteigerung im dritten Quartal und einer Bestätigung des Gesamtjahresziele. Für etwas Zuversicht bei Baywa (+7,8%) sorgte die Meldung, dass die Finanzierung bis Ende September gesichert ist. Bis Ende September soll dann ein Konzept für eine nachhaltige Sanierung und Finanzierung vorliegen. Mister Spex legten um 0,8 Prozent zu. Nach enttäuschenden Halbjahreszahlen vollzieht der Brillenhändler eine Kehrtwende und schließt seine acht Auslandsfilialen als einen Baustein eines Sparprogramms. Ceconomy stiegen um 11,8 Prozent, gestützt auch von der Nachricht über Aktienkäufe durch CEO Karsten Wildberger. Um weitere 9,1 Prozent nach oben ging es mit Hellofresh. Kurstreiber waren Hochstufungen nach den jüngsten Quartalszahlen.

XETRA-NACHBÖRSE

Sonderbewegungen bei Einzelwerten wurden mangels Unternehmensmeldungen nicht beobachtet.

USA - AKTIEN

Sehr fest - Überraschend stark ausgefallene Einzelhandelsumsätze und wöchentliche Arbeitsmarktdaten verdrängten Rezessionssorgen und sorgten gepaart mit der Zinssenkungserwartung für Kauflaune. Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konsumausgaben der US-Verbraucher. Am Markt verstärkte sich mit den Daten auch die Erwartung, dass die Fed die Zinsen im September um 25 Basispunkte senken wird und keinen großen Schritt von 50 Basispunkten benötigt. Keine klare Tendenz war aus einer Fülle weiterer Konjunkturdaten abzulesen. Passend zu den starken Einzelhandelsdaten gab es auch noch besser als erwartete Ergebnisse von Walmart. Zudem wurde auch der Jahresausblick angehoben. Für die Aktie ging es um 6,6 Prozent aufwärts. Cisco Systems verteuerten sich um 6,8 Prozent, nach übertroffenen Umsatz- und Gewinnkennziffern im vierten Geschäftsquartal. Zudem hatte der Konzern ein Restrukturierungsprogramm angekündigt.

USA - ANLEIHEN

Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,10    +13,9    3,96   -32,3 
5 Jahre         3,79    +11,1    3,68   -20,9 
7 Jahre         3,83     +9,9    3,73   -14,3 
10 Jahre         3,92     +8,2    3,84    3,8 
30 Jahre         4,18     +5,3    4,12    20,6 
 

Am Anleihemarkt stiegen die Renditen nach den robusten US-Einzelhandelsumsätzen deutlich. Mit den guten Einzelhandelsdaten sei die Dringlichkeit eines aggressiven Kurswechsels der Fed, mithin eines großen Zinssenkungsschritts im September etwas zurückgegangen, kommentierten die Ökonomen von Wells Fargo.

DEVISENMARKT

zuletzt     +/- %      0:00   Do, 17:20  % YTD 
EUR/USD      1,0984     +0,1%     1,0973     1,0987  -0,5% 
EUR/JPY      163,68     -0,1%     163,83     163,63  +5,2% 
EUR/CHF      0,9570     -0,1%     0,9577     0,9570  +3,1% 
EUR/GBP      0,8529     -0,1%     0,8536     0,8539  -1,7% 
USD/JPY      149,01     -0,2%     149,32     148,91  +5,8% 
GBP/USD      1,2878     +0,2%     1,2856     1,2867  +1,2% 
USD/CNH      7,1763     -0,1%     7,1809     7,1768  +0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD    58.240,45     +1,1%   57.607,50   59.654,20 +33,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar machte nach den Einzelhandelsdaten und mit den steigenden US-Marktzinsen auf breiter Front deutlich Boden gut. Der Dollarindex verbesserte sich um 0,4 Prozent. Die Daten zeigten, dass sich die US-Wirtschaft weiterhin im Wachstum befinde und könnte die US-Notenbank dazu veranlassen, die Zinsen moderater zu senken, als bislang vom Markt erwartet, hieß es. Dies habe den Dollar gestützt. Der Euro fiel zurück unter die 1,10er Marke.

ROHSTOFFE

ÖL

ROHOEL      zuletzt  VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     77,76     78,16     -0,5%     -0,40  +9,0% 
Brent/ICE     80,75     81,04     -0,4%     -0,29  +7,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise legten nach den kräftigen Vortagesabgaben um bis zu 1,5 Prozent zu. Mit den guten US-Einzelhandelsdaten seien die Sorgen hinsichtlich der Nachfrage wieder gedämpft worden, hieß es. Sie waren am Vortag durch einen unerwarteten Anstieg der US-Öllagerdaten geschürt worden.

METALLE

zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2.454,66    2.456,48     -0,1%     -1,82 +19,0% 
Silber (Spot)   28,19     28,43     -0,8%     -0,24 +18,6% 
Platin (Spot)   954,10     957,50     -0,4%     -3,40  -3,8% 
Kupfer-Future    4,14      4,15     -0,4%     -0,02  +4,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Für den Goldpreis ging es leicht aufwärts. Der Preis für die Feinunze erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 2.455 Dollar. "Mit einer möglichen Zinssenkung am Horizont könnten die Renditen verschiedener Asset-Klassen sinken, was Gold noch attraktiver macht", so Alex Ebkarian, Chief Operating Officer bei Allegiance Gold.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR

APPLIED MATERIALS

hat im dritten Geschäftsquartal angesichts der enormen Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) einen höheren Umsatz und Gewinn erzielt und die Erwartungen übertroffen. Die Prognosespannen für das vierte Quartal liegen grob im Rahmen der bislang kursierenden Analystenschätzungen.

SAINT-GOBAIN

übernimmt den mexikanischen Anbieter von Bauchemikalien Ovnier für 815 Millionen US-Dollar in bar. Der Preis entspricht etwa dem 13-fachen des EBITDA von Ovniver 2024.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 16, 2024 01:35 ET (05:35 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.