Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.748 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Warten auf Powell-Rede - Swiss Re nach Zahlen gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Warten auf Powell-Rede - Swiss Re nach Zahlen gesucht

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Die Anleger warteten mit Spannung auf die Rede von Fed-Chairman Jerome Powell am Freitag im Rahmen des Notenbank-Treffens in Jackson Hole. Es wird davon ausgegangen, dass Powell die Erwartung einer ersten Zinssenkung im September stützen wird. Wichtiger dürfte aus Marktsicht jedoch der geldpolitische Ausblick werden. Am Markt sind derzeit bis Jahresende laut der Deutschen Bank Zinssenkungen von 103 Basispunkten eingepreist. Da es bis Ende 2024 nur noch drei geldpolitische Sitzungen der US-Notenbank gibt, prognostiziere der Markt also mindestens eine große Zinssenkung von gleich 50 Basispunkten.

Das am Vorabend veröffentlichte Fed-Protokoll stützte derweil die Erwartung, dass die US-Notenbank bald den Zinssenkungszyklus einleiten wird. Mehrere Mitglieder des Offenmarktausschusses haben bei ihren Beratungen am 30./31. Juli Argumente für eine Zinssenkung gesehen. Diese verwiesen auf das "Risiko einer ernsthaften Verschlechterung" am Arbeitsmarkt. Dazu passt, dass das Beschäftigungswachstum in den USA längst nicht so stark ist wie bisher angenommen. Wie das Bureau of Labor Statistics mitteilte, wurden die zuvor gemeldeten Nettobeschäftigungszuwächse für die zwölf Monate bis März um 818.000 nach unten revidiert. Die US-Einkaufsmanagerindizes für August fielen derweil uneinheitlich aus.

Der DAX gewann 0,2 Prozent auf 18.493 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss bei 4.885 Punkten praktisch unverändert. Die Erwartung baldiger Zinssenkungen in den USA ist weiter positiv für den Euro, auch wenn die Gemeinschaftswährung bis Börsenschluss mit 1,1113 Dollar klar unter den Tageshochs notierte.

Sonderkonjunktur in Frankreich durch Olympische Spiele

Keine klaren Signale für eine Konjunkturerholung kamen von den Einkaufsmanger-Indizes aus der Eurozone. Trotz der besonderen Schwäche in Deutschland fiel der Eurozone-PMI der Industrie im August nur auf 45,6 von 45,8 Punkten zurück. Der Service-PMI legte dank der Sonderkonjunktur in Frankreich durch die Olympiade und in Südeuropa durch den Urlaubstourismus auf 53,3 von 51,9 zu. Die deutsche Volkswirtschaft leide schwerwiegend unter dem schwachen Welthandel und den protektionistischen Tendenzen, so Chef-Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. "Darüber hinaus fehlen in der größten Volkswirtschaft der Eurozone binnenwirtschaftliche Impulse."

Der Investor Active Ownership Capital, der schon beim Bad Homburger Generikahersteller Stada ein gutes Timing bewies, ist bei Hellofresh (+4,6%) eingestiegen. Er gilt als aktivistischer Investor, der auch Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens nehmen will. Insgesamt werden dem Investor 6,7 Prozent der Anteile zugerechnet, was gemessen am Schlusskurs von Mittwoch immerhin einem Wert von rund 85 Millionen Euro entspricht.

Für die Aktie der Deutschen Bank ging es um 4,0 Prozent nach oben. Positiv wurde an der Börse gewertet, dass die Bank am Vorabend eine Einigung im Rechtsstreit um die Übernahme der Postbank vermelden konnte. Diese umfasse rund 60 Prozent der Forderungen, nehme damit aber nur 45 Prozent der bereits erfolgten Rückstellungen in Anspruch. Damit können Rückstellungen aufgelöst werden. Die Bank erwartet daraus einen positiven Effekt auf ihr Vorsteuerergebnis im dritten Quartal von rund 430 Millionen Euro.

Aegon schwer unter Druck

Um 5,4 Prozent nach unten ging es beim niederländischen Versicherer Aegon. Die Halbjahreszahlen stießen auf geteilte Meinungen. So hieß es von den Analysten bei JP Morgan, die Resultate seien uneinheitlich, vor allem aber liege der operative Gewinn unter Erwartung.

Ordentliche Zahlen vom Schweizer Rückversicherer Swiss Re sorgten in der Aktie dagegen für ein Plus von 4,5 Prozent. Der Konzern hat im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen leicht übertroffen, die Prämieneinnahmen seien aber einen Tick höher erwartet worden. Mit einer Eigenkapitalrendite (ROE) von 20,1 Prozent für das erste Halbjahr 2024 zeigt sich den Jefferies-Analysten zufolge die Stärke des zugrunde liegenden Rückversicherungsmarktes. Der Jahresausblick wurde bestätigt.

Kräftig nach oben ging es bei CTS Eventim, die Aktie legte um 5,8 Prozent zu. Der Tickethändler hat erneut von den Preissteigerungen im Ticketverkauf profitiert. Der Gewinn lag daher deutlich über der Erwartung, der Ausblick wurde erhöht.

=== 
Index                 Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.                    stand   absolut     in %      seit 
.                                     Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50             4.885,00    -0,28    -0,0%     +8,0% 
Stoxx-50               4.482,74    +13,14    +0,3%     +9,5% 
Stoxx-600                515,74    +1,79    +0,3%     +7,7% 
XETRA-DAX              18.493,39    +44,44    +0,2%     +10,4% 
FTSE-100 London            8.288,00    +4,57    +0,1%     +7,1% 
CAC-40 Paris             7.524,11    -0,61    -0,0%     -0,3% 
AEX Amsterdam              908,36    +0,71    +0,1%     +15,5% 
ATHEX-20 Athen            3.497,01    +8,94    +0,3%     +12,0% 
BEL-20 Bruessel            4.109,04    +13,61    +0,3%     +10,8% 
BUX Budapest             73.239,70    +97,72    +0,1%     +20,8% 
OMXH-25 Helsinki           4.572,66    -0,51    -0,0%     +1,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul         10.907,54    +41,04    +0,4%     +36,0% 
OMXC-20 Kopenhagen          2.740,88    +45,61    +1,7%     +20,0% 
PSI 20 Lissabon            6.673,99    -28,96    -0,4%     +3,9% 
IBEX-35 Madrid            11.156,30    +41,40    +0,4%     +10,4% 
FTSE-MIB Mailand           33.310,93    -1,48    -0,0%     +9,8% 
OBX Oslo               1.335,77    -0,73    -0,1%     +11,9% 
PX Prag               1.581,29    -5,18    -0,3%     +11,8% 
OMXS-30 Stockholm           2.541,10    +17,16    +0,7%     +6,0% 
WIG-20 Warschau            2.400,05    -1,52    -0,1%     +2,4% 
ATX Wien               3.653,59    -9,49    -0,3%     +6,3% 
SMI Zuerich             12.305,45    +55,34    +0,5%     +10,5% 
*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 7:55 Uhr Mi, 17:27 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1113    -0,3%    1,1142     1,1142  +0,6% 
EUR/JPY        162,22    +0,3%    161,85     161,88  +4,3% 
EUR/CHF        0,9466    -0,3%    0,9487     0,9493  +2,0% 
EUR/GBP        0,8487    -0,3%    0,8516     0,8522  -2,2% 
USD/JPY        145,97    +0,5%    145,26     145,31  +3,6% 
GBP/USD        1,3094    -0,0%    1,3083     1,3074  +2,9% 
USD/CNH (Offshore)   7,1477    +0,2%    7,1298     7,1298  +0,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       60.401,10    -1,4%   60.709,50   59.577,30 +38,7% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        73,22    71,93     +1,8%     +1,29  +3,2% 
Brent/ICE        77,30    76,05     +1,6%     +1,25  +2,6% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        36,8    37,24     -1,2%     -0,44 +14,5% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.481,53   2.512,29     -1,2%     -30,76 +20,3% 
Silber (Spot)      29,08    29,68     -2,0%     -0,60 +22,3% 
Platin (Spot)     946,80    968,50     -2,2%     -21,70  -4,6% 
Kupfer-Future      4,13     4,19     -1,4%     -0,06  +4,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2024 12:06 ET (16:06 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.