Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer vom Car Center Automotive Research in Bochum äußert ernste Bedenken hinsichtlich der Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Im wO-TV-Interview erörtert er die Herausforderungen, mit denen VW, BMW und Mercedes konfrontiert sind, insbesondere angesichts des raschen Anstiegs des Anteils von Elektrofahrzeugen in China. Dudenhöffer weist darauf hin, dass im Juli erstmals 50 Prozent der in China verkauften Neufahrzeuge Elektroautos oder Plug-in-Hybride waren, ein Anteil, der sich im darauffolgenden Monat sogar noch erhöhte. Diese Entwicklung verdeutlicht die dynamische Verschiebung hin zur Elektromobilität, die in den wichtigsten Märkten stattfindet. Es ist unerlässlich, dass die deutsche Autoindustrie hier nicht den Anschluss verliert. Der Experte betont zudem, dass die Herausforderungen nicht nur die Autobauer selbst betreffen, sondern auch die umfangreiche Zuliefererindustrie, die von Unternehmen wie Bosch und ZF repräsentiert wird. Deren Zukunft erscheint zunehmend prekär, da sich traditionelle Strukturen auflösen. Das und mehr jetzt im Interview!
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.
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