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MÄRKTE EUROPA/Konsolidierungstag - Wachstumsaussicht für Deutschland mau

DJ MÄRKTE EUROPA/Konsolidierungstag - Wachstumsaussicht für Deutschland mau

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Donnerstag uneinheitlich. Der DAX handelt 0,2 Prozent höher bei 18.622 Punkten, damit stabilisiert er sich nach dem Minus der letzten beiden Handelstage. Der Euro-Stoxx-50 zeigt sich dagegen 0,5 Prozent im Minus bei 4.826 Zählern. Ein Blick auf die Sektoren zeigt, dass die defensiven Versorger gesucht werden, die Aktien der Luxusgüter-Hersteller dagegen momentan nicht en vogue sind. Die Nachrichten aus Deutschland kann man sich aktuell kaum schönreden. Die Industrie kommt nicht in Schwung, fasst Michael Herzum, Chefvolkswirt bei Union Investment nach den Zahlen zum Auftragseingang per Juli zusammen.

Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr zurückgenommen und sieht wiederum nur noch ein Nullwachstum, auch für 2025 senkte es seine Schätzung auf nur noch plus 0,9 Prozent. Ähnlich mau schaut das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in die Zukunft und hat seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum in diesem und dem kommenden Jahr gesenkt. "In Deutschland ist kein konjunktureller Aufschwung in Sicht", erklärte das RWI in seiner neuen Konjunkturprognose. Derweil sagt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in seinem Bericht ein Wirtschaftswachstum in Deutschland von 0,3 Prozent, aber einen Rückgang der Industrieproduktion um 3 Prozent in diesem Jahr vorher. "Die Wachstumsschwäche der deutschen Industrie hält an, eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten", sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner.

Für die Anleihen geht es leicht nach oben, nachdem die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im August mit 99.000 Stellen schwächer ausfiel als erwartet. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in Augenhöhe mit der Erwartung lagen, könnten die Payrolls am Freitag belegen, dass sich der US-Arbeitsmarkt nun deutlicher abschwächt. "Die Fed sollte nun einen großen Zinsschritt beschließen, um wieder vor der Kurve zu sein", so ein Anleihehändler. Am Terminmarkt wurde zuletzt mit einer Senkung der US-Leitzinsen um 100 Basispunkte in diesem Jahr gerechnet, damit könnten 50 Basispunkte per September anstehen.

AB Foods enttäuscht mit Ausblick

Bei AB Foods geht es 6,8 Prozent nach unten, hier enttäuscht nach Einschätzung der RBC-Analysten das Unternehmen mit einem schwächer als erwartet ausgefallenen Zweithalbjahres-Update, was auf den schwachen Ausblick für das Zuckergeschäft zurückzuführen ist. Der britische Mischkonzern habe sein Update früher veröffentlicht, da die Prognose für die Zuckerdivision im Geschäftsjahr 2024 mit 200 Millionen Pfund deutlich niedriger ausfalle als die RBC-Prognose von 250 Millionen Pfund.

Europaweit unter Druck stehen wie am Vortag bereits die Aktien der Luxusgüter-Hersteller. Hier könnte eine schwächere Umsatzerholung im zweiten Halbjahr die Margen gefährden, was wiederum auch gegen die hohen Multiples spreche, die in dem Sektor weiterhin bezahlt würden. Schwächster Wert im Sektor sind Hermes mit einem Minus von 6,3 Prozent. Dior verlieren 3,3, LVMH 3,6 und Moncler 2,0 Prozent.

Umstufungen geben den Takt vor

Kursbewegungen gibt es auch bei Aktien mit großen Umstufungen. In Norwegen kommen die Aktien von Nordic Semiconductor um 1,3 Prozent zurück, nachdem die Analysten von Morgan Stanley die Aktien auf "Underweight" gesenkt haben. Der gleiche Schritt wurde für Air Liquide in Paris vollzogen, was die Aktien um 2,4 Prozent nach unten drückt. Lanxess springen dagegen um 4 Prozent nach oben dank der doppelten Hochstufung durch Morgan Stanley auf Over- nach Underweight.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.825,50    -0,5%   -22,68   +6,7% 
Stoxx-50        4.422,61    -0,7%   -32,25   +8,0% 
DAX          18.621,69    +0,2%    29,84   +11,2% 
MDAX          25.443,88    +0,6%   147,05   -6,2% 
TecDAX         3.272,65    -0,3%   -10,83   -1,9% 
SDAX          13.708,07    +0,7%    88,74   -1,8% 
FTSE          8.260,57    -0,1%    -9,03   +6,9% 
CAC           7.451,02    -0,7%   -49,95   -1,2% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,20          -0,03   -0,37 
US-Zehnjahresrendite    3,73          -0,03   -0,15 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Do., 8:02 Mi, 17:10  % YTD 
EUR/USD          1,1104    +0,2%   1,1081   1,1080  +0,5% 
EUR/JPY          158,97    -0,2%   158,95   159,91  +2,2% 
EUR/CHF          0,9391    -0,0%   0,9377   0,9401  +1,2% 
EUR/GBP          0,8427    -0,0%   0,8427   0,8426  -2,9% 
USD/JPY          143,14    -0,3%   143,44   144,32  +1,6% 
GBP/USD          1,3177    +0,2%   1,3149   1,3150  +3,6% 
USD/CNH (Offshore)    7,0889    -0,3%   7,1001   7,1135  -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        56.894,25    -2,1%  57.192,20 57.483,55 +30,7% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         69,45    69,20    +0,4%   +0,25  -2,2% 
Brent/ICE         73,17    72,70    +0,6%   +0,47  -2,9% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF           36    35,64    +1,0%   +0,36  +7,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.513,97   2.495,34    +0,7%   +18,63 +21,9% 
Silber (Spot)       28,93    28,33    +2,1%   +0,60 +21,7% 
Platin (Spot)       933,45    907,50    +2,9%   +25,95  -5,9% 
Kupfer-Future        4,08     4,02    +1,5%   +0,06  +3,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/err

(END) Dow Jones Newswires

September 05, 2024 10:09 ET (14:09 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
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