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MÄRKTE ASIEN/US-Vorgaben belasten - China mit Deflationssorgen schwach

DJ MÄRKTE ASIEN/US-Vorgaben belasten - China mit Deflationssorgen schwach

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Zum Start in die neue Woche haben negative Vorzeichen an den Börsen in Ostasien und Australien dominiert. Die Aktienmärkte der Region folgten der Wall Street nach unten, wo Rezessionssorgen am Freitag die Kurse kräftig gedrückt hatten, nachdem die Arbeitsmarktdaten für August schwächer ausgefallen waren als erwartet. In Asien lösten sich derweil vielerorts die Indizes von ihren Tagestiefs, als die Futures auf die großen US-Aktienindizes ins Plus drehten.

In Tokio setzte der Nikkei-225-Index seine Verlustserie fort und fiel um 0,5 Prozent auf 36.216 Punkte, nachdem das japanische Bruttoinlandsprodukt für das zweite Kalenderquartal nach unten revidiert worden war. Wie in den USA standen auch in Japan Technologiewerte ganz oben auf den Verkaufslisten. Lasertec verbilligten sich um 4,8 Prozent und Tokyo Electron um 2,3 Prozent. Seven & i gewannen derweil 2,4 Prozent. Nachdem das japanische Unternehmen die Übernahmeofferte der kanadischen Supermarktgruppe Alimentation Couche Tard abgelehnt hat, haben die Kanadier Bereitschaft gezeigt, Lösungen auszuarbeiten, um die Bedenken des Betreibers der 7-Eleven-Märkte auszuräumen.

In Schanghai verlor der Composite-Index mit Deflationssorgen 1,1 Prozent. Die chinesischen Verbraucherpreise stiegen im August etwas weniger stark als von Volkswirten geschätzt, die Erzeugerpreise verzeichneten den 23. Rückgang in Folge. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag im späten Handel 2 Prozent im Minus. In Shenzhen fiel der Kurs von Midea Group um gut 3 Prozent. Das Unternehmen bereitet seinen Börsengang in Hongkong vor; es wäre der bisher größte an diesem Handelsplatz im laufenden Jahr.

An der Börse in Seoul gab der Kospi um 0,3 Prozent nach. Indexschwergewicht Samsung Electronics schloss 2 Prozent niedriger, der Kurs des Chipherstellers SK Hynix erholte sich von anfänglichen Verlusten und gewann 0,4 Prozent .

Am australischen Aktienmarkt, wo der S&P/ASX-200 um 0,3 Prozent fiel, belastet von Kursverlusten im Bankensektor. Hier verloren unter anderem Westpac 0,7 Prozent, nachdem die Bank einen internen Kandidaten zum neuen CEO ernannt hatte. Die Aktien des Autozulieferers ARB sprangen um 6,3 Prozent. Analysten hatten sich positiv zu Plänen des Unternehmens geäußert, die Beteiligung an dem US-Unternehmen ORW aufzustocken.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.988,10    -0,3%   +5,2%   08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   36.215,75    -0,5%   +8,7%   08:00 
Kospi (Seoul)      2.535,93    -0,3%   -4,5%   08:00 
Schanghai-Comp.     2.736,49    -1,1%   -8,0%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   17.089,67    -2,0%   +2,3%   10:00 
Taiex (Taiwan)     21.144,44    -1,4%   +17,9%   07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.484,66    +0,9%   +6,6%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.656,12    +0,2%   +13,6%   11:00 
BSE (Mumbai)      81.344,95    +0,2%   +12,6%   12:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Fr, 9:06  % YTD 
EUR/USD          1,1059    -0,2%   1,1084   1,1118  +0,1% 
EUR/JPY          158,27    +0,5%   157,56   158,26  +1,7% 
EUR/GBP          0,8443    -0,0%   0,8444   0,8432  -2,7% 
GBP/USD          1,3096    -0,2%   1,3128   1,3184  +2,9% 
USD/JPY          143,13    +0,7%   142,16   142,38  +1,6% 
USD/KRW         1.340,51    +0,2%  1.338,28  1.327,75  +3,3% 
USD/CNY          7,1057    +0,2%   7,0899   7,0851  +0,1% 
USD/CNH          7,1130    +0,3%   7,0948   7,0816  +2,0% 
USD/HKD          7,7960    +0,0%   7,7946   7,7929  -0,2% 
AUD/USD          0,6664    -0,1%   0,6668   0,6736  -2,1% 
NZD/USD          0,6148    -0,4%   0,6171   0,6223  -2,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        54.767,50    +0,6% 54.464,80 56.403,70 +25,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         68,51    67,67   +1,2%   +0,84  -3,5% 
Brent/ICE         71,88    71,06   +1,2%   +0,82  -4,6% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.489,44   2.497,42   -0,3%   -7,99 +20,7% 
Silber (Spot)       27,99    27,94   +0,2%   +0,06 +17,7% 
Platin (Spot)       930,99    924,23   +0,7%   +6,76  -6,2% 
Kupfer-Future        4,03     4,03   +0,1%   +0,00  +2,1% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 09, 2024 03:27 ET (07:27 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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