
Die italienische Großbank UniCredit hat kürzlich einen bedeutenden Anteil von 9 Prozent an der Commerzbank erworben, was zu intensiven Spekulationen über eine mögliche Übernahme führt. UniCredit-Chef Andrea Orcel betont, dass man zunächst als Finanzinvestor agiere, schließt aber weitere Schritte nicht aus. Die Bundesregierung, die noch 12 Prozent der Anteile hält, zeigt sich überrascht von diesem Schachzug. Analysten sehen in der Entwicklung Potenzial für eine Konsolidierung im deutschen Bankenmarkt.
Deutsche Bank als möglicher Konkurrent
Experten spekulieren, dass auch die Deutsche Bank Interesse an der Commerzbank haben könnte. Eine Fusion der beiden größten deutschen Privatbanken wurde bereits 2019 diskutiert, aber verworfen. Nun, nach umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen beider Institute, könnte eine solche Verbindung attraktiver erscheinen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich aus dem UniCredit-Einstieg ein Wettlauf um die Commerzbank entwickelt und welche Rolle die Bundesregierung dabei spielen wird.
Commerzbank Aktie: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...