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Commerzbank: Übernahmefantasie und Einstieg ins boomende Geschäft mit Kryptowährungen beflügeln!

Sehen wir in Kürze den Ausbruch?

Rückblick

Kürzlich ist Unicredit bei der Commerzbank eingestiegen. Die Italiener verstehen sich dabei nicht als stiller Teilhaber beim Frankfurter Institut. Die deutsche Bank muss stärker wachsen und profitabler werden, fordert die Unicredit. Eine Zusammenführung beider Banken könnte zu einem erheblichen Mehrwert für alle Stakeholder führen. Die Aktie hat nach dieser Meldung deutlich zugelegt und den Ausbruch über das Mai-Hoch versucht.

Commerzbank-Aktie: Chart vom 20.09.2024, Kürzel: CBK, Kurs: 15.31 EUR, Tageschart Quelle: TWS

Mögliches bullisches Szenario

Wenn die Konsolidierung der letzten Tage nach oben aufgelöst wird, wäre dies als Kaufsignal zu werten.

Mögliches bärisches Szenario

Wird die Base nach unten verlassen, lässt das bullische Momentum nach. Ein tieferer Rücksetzer könnte folgen.

Meinung

Dass der Bund als größter Aktionär im Kampf der Bank gegen eine mögliche Übernahme durch die italienische Großbank Unicredit bis auf Weiteres keine Anteile mehr veräußern will, macht ein Zusammengehen beider Institute kurzfristig weniger wahrscheinlich. Der Bund unterstützt die Unabhängigkeit der Commerzbank. Eine Übernahme durch die Unicredit ist damit aber nicht vom Tisch. Zwischenzeitlich baut die Commerzbank das boomende Geschäft mit Kryptowährungen aus. Dafür hat das Geldinstitut eine Partnerschaft mit der Deutsche-Börse-Tochter Crypto Finance geschlossen. Über das neue Angebot können ausgewählte Bestandskunden ins Geschäft mit den Kryptowährungen Bitcoin und Ether einsteigen.

Quellennachweise, Meinung und sonstige Daten

  • Aktuelle Marktkapitalisierung: 18.53 Mrd. EUR
  • Durchschnittsvolumen der letzten 20 Tage: 130.36 Mio. EUR
  • Meine Meinung zur Commerzbank ist neutral
  • Quellennachweis: -
  • Autor: Wolfgang Zussner

Veröffentlichungsdatum: 22.09.2024

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte

Personen, die Anlageempfehlungen erstellen und weitergeben, sind nach der Verordnung (EU) 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung) verpflichtet, alle Beziehungen und Umstände offenzulegen, bei denen damit gerechnet werden kann, dass sie die Objektivität der Empfehlung beeinträchtigen. Dies umfasst insbesondere Interessen oder Interessenkonflikte aller Personen, die die Information erstellt haben bzw. an der Erstellung beteiligt waren.

Für den Finanzinformationsdienst, der vom sog "Journalistenprivileg" nach Art. 20 Abs. 3 UAbs. 4 Gebrauch macht, gelten zusätzlich die Vorgaben des Pressekodex des Deutschen Presserats und die Journalistischen Verhaltensgrundsätzen und Empfehlungen des Deutschen Presserats zur Wirtschafts- und Finanzmarktberichterstattung. Auch danach sind Interessenskonflikte bei der Erstellung oder Weitergabe von Anlageempfehlungen oder Anlagestrategieempfehlungen in geeigneter Weise offenzulegen.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf folgendes hin:

Es liegen keine Interessenskonflikte vor.

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