
DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
ELEKTROINDUSTRIE - Deutschlands Elektroindustrie senkt ihre Produktionsprognose für 2024 deutlich. Statt eines Rückgangs um 2 Prozent sagt der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) nun ein Minus von 7 Prozent voraus. "Lage und Stimmung sind nicht gut", sagte Wolfgang Weber, der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung. "Die für den Verlauf dieses Jahres erwartete konjunkturelle Besserung ist bislang komplett ausgeblieben." Als Gründe für den Absturz der Branche nennt der ZVEI unter anderem die schwache Konjunktur. (Welt)
METALLBRANCHE - Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet in den nächsten Jahren mit einem massiven Stellenabbau. "Ich erwarte, dass wir in der Metall- und Elektroindustrie in den nächsten fünf Jahren 250.000 bis 300.000 Arbeitsplätze verlieren könnten", sagte Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf. Da in den nächsten Jahren die geburtenstärksten Jahrgänge in Rente gehen, könnte der Jobabbau jedoch "möglichst sozialverträglich" gestaltet werden. Da gleichzeitig ein Arbeitnehmermangel bestehe, müsse trotz abgebauter Arbeitsplätze mehr gearbeitet werden, sagte Wolf. (Funke Mediengruppe)
RENTENPAKET - Der Chef der Jungen Gruppe der FDP-Bundestagsfraktion, Jens Teutrine, hat im Streit über das Rentenpaket II und die Aktienrente gefordert, auch Beitragsmittel am Kapitalmarkt anzulegen. "Schweden macht es uns schon lange vor. Wenn wir heute einen Teil der Rentenbeiträge weltweit diversifizieren und mit einem langfristigen Anlagehorizont an den Kapitalmarkt anlegen, dann führt dies zu stabilen Renten, ohne dass die Beiträge immer weiter steigen", sagte der FDP-Sozialpolitiker. "Wir wollen keine Totalblockade, sondern ein besseres Gesetz hin zu einer echten Aktienrente." (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
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October 16, 2024 00:40 ET (04:40 GMT)
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