
DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Der Autohersteller Volkswagen will den Großteil seines milliardenschweren Sparpakets über Einschnitte bei der Vergütung erzielen. Dies geht aus einem Dokument des Vorstands hervor, in das das Handelsblatt Einsicht hatte. Allein die vorgeschlagene Kürzung der Gehälter bei der Kernmarke VW um pauschal 10 Prozent würde demnach jährlich knapp 800 Millionen Euro einbringen. Über eine Streichung verschiedener Bonuszahlungen und Zuschläge sowie Nullrunden würde sich der Betrag damit auf insgesamt etwa 2 Milliarden Euro pro Jahr summieren. Die Hälfte der angepeilten Einsparungen in Höhe von 4 Milliarden Euro wäre damit laut der Auflistung erreicht. "Dies ist möglich, ohne dass eine einzige Stelle gestrichen werden müsste", hieß es in Konzernkreisen. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Volkswagen kämpft in China mit der Antriebswende. Landeschef Ralf Brandstätter will ab 2026 mit neuen E-Modellen und Plug-in-Hybriden wieder auf Augenhöhe mit den Konkurrenten kommen. "Wir befinden uns 2024 und 2025 in einer Übergangsphase mit zwei schwierigen Jahren. Das haben wir eingeplant. Ab 2026 greift dann aber schrittweise unsere Strategie. Mit einer ganz neuen Generation smarter Elektroautos. Entwickelt in China für China", sagte der Manager. "Wir setzen mit unserer "China für China"-Strategie auf mehr lokale Entwicklung - neue Fahrzeuge und Technologien voll ausgerichtet auf den chinesischen Kundengeschmack. In unserem Entwicklungszentrum in Hefei wird derzeit an der "China Main Platform" gearbeitet, einer lokalen Elektroplattform, auf deren Basis wir ab 2026 vier Fahrzeuge in Tiguan-Größe für rund 20.000 Euro profitabel auf den Markt bringen werden. Dazu kommen zwei Autos aus unserer Partnerschaft mit dem lokalen E-Auto-Hersteller Xpeng. Audi und unser Joint-Venture-Partner Saic entwickeln drei gemeinsame smarte E-Modelle", so Brandstätter. (Handelsblatt)
LEVACO - Die Konjunktur schwächelt, die Standortbedingungen sind schlecht. Dennoch baut der Chemie-Mittelständler Levaco Kapazitäten in Leverkusen aus. Was Levaco als größten Wettbewerbstrumpf in Deutschland sieht, sind die hochqualifizierten Chemie-Fachkräfte. Stellenabbau gibt es bei dem Mittelständler nicht. "Wir versuchen, jede Fachkraft zu halten", sagt Finanzgeschäftsführer Becker. "Wir können es uns nicht leisten, gut ausgebildete Leute zu verlieren. Die wären dann für immer weg." Den Fachkräfte-Trumpf nennen auch anderen Chemie-Mittelständler, wenn es um die Zukunft des Standorts Deutschland geht. Doch um ihn ausspielen zu können, braucht es aus ihrer Sicht einen neuen industriepolitischen Rahmen. (Handelsblatt)
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October 30, 2024 01:32 ET (05:32 GMT)
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