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MÄRKTE ASIEN/Überwiegend Verluste an den Börsen - Tokio fest

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE ASIEN/Überwiegend Verluste an den Börsen - Tokio fest

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Mit Ausnahme des japanischen Aktienmarktes haben sich die Börsen in Südostasien und Australien am Mittwoch mit Verlusten gezeigt. Je näher die US-Wahlen rückten, desto nervöser würden Anleger, hieß es. Die Möglichkeit eines Trump-Sieges sorge für Verunsicherung. Denn dessen protektionistische Wirtschaftspolitik dürfte Volkswirtschaften der Region belasten - vor allem die chinesische. Als Beleg der Verunsicherung wird die Rekordjagd des Goldpreises gesehen, weil das Edelmetall allgemein als sicherer Hafen gilt.

Der Nikkei-225 in Tokio legte um 1,0 Prozent auf 39.277 Punkte zu. Am Donnerstag wird die japanische Notenbank ihre Beschlüsse zur weiteren Geldpolitik mitteilen. Im Vorfeld gingen Spekulation um, dass die aktuell politisch unsicheren Verhältnisse nach der Wahl in Japan die Bank of Japan von ihrem falkenhafteren Kurs abbringen könnten. Angesichts der jüngsten Yen-Schwäche hat derweil Finanzminister Kato wie in solchen Fällen fast schon üblich, eine Beobachtung der Entwicklung mit "höchster Dringlichkeit" angekündigt.

Am japanischen Aktienmarkt stiegen Keyence um 3,2 Prozent nach einem höheren Gewinnausweis des Anbieters von Komponenten für Automatisierungstechnik. Exportlastige Werte wie Toyota (+0,4%) oder Suzuki (+1,8%) zogen mit der Yen-Schwäche an. Im Halbleitersektor verteuerten sich Advantest um über 3 Prozent, nachdem in den USA AMD gute Quartalszahlen vorgelegt hatte.

Der Schanghai-Composite verlor 0,6 Prozent, der HSI in Hongkong 1,7 Prozent. Neben der "Trump-Angst" war das anstehende Treffen des Nationalen Volkskongresses Anfang November Thema am Markt. Laut einem Bericht plant die Regierung Wirtschaftsstimuli über die Aufnahme von weiteren 1,4 Billionen Dollar an Schulden in den kommenden fünf Jahren. Im Handel wurde angesichts dieser Summe geargwöhnt, dass es schlechter um die Konjunktur bestellt sein könnte, als bislang angenommen.

PetroChina schlossen nach schwächeren Drittquartalszahlen unverändert. Industrial & Commercial Bank of China und Agricultural Bank of China sanken vor ihren Geschäftsausweisen nach Börsenschluss um 0,8 bzw. 1,7 Prozent.

Die trüben Konjunkturaussichten in China drückten auch die Kurse in Südkorea, wo der Kospi um 0,9 Prozent nachgab. Die Exporte dürften sich im Oktober abkühlen, so die Voraussagen.

Die Aktie des Konsumgüterkonzerns LG H&H verlor nach einem schwachem Geschäftsausweis 5,9 Prozent. Korea Zinc brachen nach Plänen zur Ausgabe neuer Aktien um 30 Prozent ein. Posco Future M büßten 4,2 Prozent ein nach erneut hohen Verlusten des Unternehmens. Posco Holdings verloren nach schwachen Geschäftszahlen 1,9 Prozent. Die Halbleiteraktie SK Hynix zog um 2,5 Prozent an, während das Indexschwergewicht Samsung Electronics 0,8 Prozent einbüßte.

Der australische S&P/ASX-200 ermäßigte sich um 0,8 Prozent. Die Verbraucherpreise zogen im dritten Quartal sequenziell einen Tick weniger stark an als gedacht, auf Jahressicht lagen sie aber über den Erwartungen. Über die anstehende Zinsentscheidung der australischen Notenbank gehen die Meinungen auseinander.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.180,40    -0,8%   +7,8%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   39.277,39    +1,0%   +16,3%     07:00 
Kospi (Seoul)      2.593,79    -0,9%   -2,3%     07:00 
Schanghai-Comp.     3.266,24    -0,6%   +9,8%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   20.356,46    -1,7%   +21,2%     09:00 
Taiex (Taiwan)     22.820,43    -0,5%   +27,3%     06:30 
Straits-Times (Sing.)  3.559,41    -0,9%   +10,6%     10:00 
KLCI (Malaysia)     1.610,27    -0,3%   +11,0%     10:00 
BSE (Mumbai)      80.258,73    -0,1%   +11,1%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Di, 9:22 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0821    +0,0%   1,0820    1,0814  -2,0% 
EUR/JPY          165,91    +0,1%   165,83    165,75  +6,6% 
EUR/GBP          0,8320    +0,1%   0,8314    0,8334  -4,1% 
GBP/USD          1,3006    -0,1%   1,3014    1,2974  +2,2% 
USD/JPY          153,34    +0,1%   153,25    153,29  +8,8% 
USD/KRW         1.383,69    -0,0%  1.384,38   1.387,01  +6,6% 
USD/CNY          7,1434    +0,0%   7,1401    7,1508  +0,6% 
USD/CNH          7,1405    -0,0%   7,1427    7,1626  +2,0% 
USD/HKD          7,7705    -0,0%   7,7712    7,7704  -0,5% 
AUD/USD          0,6559    -0,0%   0,6561    0,6561  -3,7% 
NZD/USD          0,5973    +0,0%   0,5971    0,5971  -5,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        72.305,20    -0,5% 72.682,60   70.993,00 +66,1% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,72    67,21   +0,8%     +0,51  -4,3% 
Brent/ICE         71,59    71,12   +0,7%     +0,47  -4,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.784,26   2.774,56   +0,3%     +9,70 +35,0% 
Silber (Spot)       34,28    34,45   -0,5%     -0,18 +44,2% 
Platin (Spot)      1.046,00   1.052,43   -0,6%     -6,43  +5,4% 
Kupfer-Future        4,37     4,36   +0,2%     +0,01 +10,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 30, 2024 04:32 ET (08:32 GMT)

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