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MÄRKTE EUROPA/Erneut abwärts - Berichtssaison setzt Akzente

DJ MÄRKTE EUROPA/Erneut abwärts - Berichtssaison setzt Akzente

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten geht es auch am Donnerstag abwärts. "Die Unsicherheit vor den US-Wahlen ist groß", so ein Marktteilnehmer. Daher sei weiter Zurückhaltung angesagt, Anleger fahren im Hinblick auf den weiter ungewissen Wahlausgang das Risiko am Aktienmarkt etwas nach unten. Keine Unterstützung kommt am Nachmittag von der Wall Street, die mit Abgaben in den Handel gestartet ist. Für teils starke Kursbewegungen bei Einzeltiteln sorgt die Berichtssaison. Der DAX verliert 0,9 Prozent auf 19.075 Punkte, beim Euro-Stoxx-50 geht es 1,3 Prozent auf 4.824 Punkte nach unten.

Der Preisdruck in der Eurozone hat sich im Oktober verstärkt. Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich auf 2,0 Prozent und damit etwas kräftiger als erwartet. Die Kernteuerung, ohne Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak, verharrte bei 2,7 Prozent. Der überraschend starke Abwärtstrend der vergangenen Monate ist damit, wie erwartet, gestoppt. Bis zum Jahresende dürfte die Inflation nach Einschätzung der Volkswirte der Commerzbank weiter steigen. Die Europäische Zentralbank werde sich von ihrem Zinssenkungskurs nicht abbringen lassen und im Dezember die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken. Nach dem Rücksetzer am Vortag tendieren Anleihen seitwärts, die jüngst gestiegenen Zinsen machen es den Unternehmen nicht einfacher.

Airbus größter DAX-Gewinner

Airbus ziehen um 2,4 Prozent an. Der Flugzeugbauer hat die Erwartung an das operative Ergebnis um fast 20 Prozent übertroffen und auch mehr umgesetzt als erwartet. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass MTU-Vorstandschef Lars Wagner zu Airbus wechseln und dort den Posten des CEO der Sparte Commercial Aircraft übernehmen wird. Daraufhin verlieren MTU 1,3 Prozent.

Aixtron geben nach dem Quartalsbericht um 4,8 Prozent nach. Umsatz, Auftragseingang und operativer Gewinn liegen alle unter den Erwartungen. Wie Stifel betont, erwartet der Maschinenbauer im kommenden Jahr kein Wachstum mehr, was Revisionsbedarf bei den Marktschätzungen auslösen dürfte.

Siemens mit Zukauf im Fokus

Siemens (-0,5%) übernimmt für einen zweistelligen Milliardenbetrag die US-Softwarefirma Altair Engineering und stärkt so sein Geschäft mit der Industrieautomatisierung. Vom Standpunkt der industriellen Logik aus betrachtet sei die Transaktion sehr sinnvoll, weil sie das Angebot von Siemens auf dem stark wachsenden Simulationsmarkt durch die Erweiterung der Expertise in den Bereichen KI und Hochleistungscomputer stärke, so Jefferies. Die Bewertung erscheine zwar sehr hoch, aber wenn Siemens die Übernahme teilweise durch den Verkauf von Aktien von Siemens Energy (-1,6%) oder Siemens Healthineers (-1,5%) finanzieren könne, dürfte das die Enttäuschung der Anleger über die Bewertung abfedern.

Für STMicro geht es um 2,7 Prozent nach unten. Der Nettogewinn liegt zwar deutlicher über den Erwartungen. Der Konzern senkte aber erneut den Ausblick - bereits zum dritten Mal in diesem Jahr. Der Halbleiterhersteller plant nun ein Kostensenkungsprogramm.

Stark gegenläufige Bewegungen bei französischen Bankaktien

In Paris fallen BNP Paribas nach Drittquartalszahlen um 5,0 Prozent. Diese bewegen sich laut RBC zwar insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Allerdings hätten sich zahlreiche Sparten schwächer als erwartet entwickelt. Mit 12,7 Prozent habe die Kernkapitalquote die Konsenserwartung von 12,9 Prozent ebenfalls nicht erreicht. Societe Generale machen dagegen einen Satz um knapp 11 Prozent nach oben. Die Bank hat deutlich mehr verdient. Ebenfalls im Bankensektor legen Erste Group in Wien mit gut ankommenden Geschäftszahlen um 4,6 Prozent zu.

AB Inbev verlieren 6,3 Prozent und führen die Verliererliste im Nahrungsmittelsektor an. Der Absatz des Bier-Konzerns hat sich schwächer entwickelt als erwartet, gebremst vor allem von einem schwachen China-Geschäft. Carlsberg steigen dagegen um 1,2 Prozent, hier fielen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen aus.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.823,57    -1,3%   -62,18   +6,7% 
Stoxx-50        4.311,52    -1,3%   -56,16   +5,3% 
DAX          19.075,02    -0,9%   -182,32   +13,9% 
MDAX          26.351,78    -1,0%   -279,08   -2,9% 
TecDAX         3.293,17    -1,7%   -55,87   -1,3% 
SDAX          13.322,52    -1,3%   -175,78   -4,6% 
FTSE          8.092,99    -0,8%   -66,64   +5,5% 
CAC           7.346,67    -1,1%   -81,69   -2,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,43          +0,04   -0,14 
US-Zehnjahresrendite    4,31          +0,01   +0,43 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Do, 8:55 Mi, 17:17  % YTD 
EUR/USD          1,0856    -0,0%   1,0857   1,0861  -1,7% 
EUR/JPY          165,90    -0,3%   165,35   166,35  +6,6% 
EUR/CHF          0,9398    -0,1%   0,9397   0,9407  +1,3% 
EUR/GBP          0,8410    +0,4%   0,8358   0,8349  -3,0% 
USD/JPY          152,80    -0,3%   152,27   153,16  +8,5% 
GBP/USD          1,2910    -0,4%   1,2990   1,3008  +1,5% 
USD/CNH (Offshore)    7,1271    -0,0%   7,1278   7,1324  +0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        71.131,30    -1,7%  72.406,55 71.855,45 +63,4% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         69,51    68,61    +1,3%   +0,90  -1,7% 
Brent/ICE         73,29    72,55    +1,0%   +0,74  -2,3% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF           0    41,06   -100,0%   -41,06 +11,7% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.753,99   2.787,67    -1,2%   -33,68 +33,5% 
Silber (Spot)       32,82    33,78    -2,8%   -0,95 +38,1% 
Platin (Spot)       995,95   1.011,63    -1,5%   -15,68  +0,4% 
Kupfer-Future        4,35     4,35    +0,0%   +0,00 +10,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2024 10:23 ET (14:23 GMT)

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