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MÄRKTE ASIEN/Kräftige Gewinne in Schanghai und Hongkong

DJ MÄRKTE ASIEN/Kräftige Gewinne in Schanghai und Hongkong

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den Aktienmärkten in Ostasien und in Australien haben am Donnerstag, dem Tag nach dem Wahlsieg von Donald Trump, starke Gewinne an den chinesischen Börsen herausgestochen. In Schanghai legte der Composite um 2,6 Prozent zu, nachdem er etwas leichter in den Tag gestartet war. In Hongkong (Späthandel) erholte sich der HSI von seinem deutlicheren Minus am Vortag um 1,7 Prozent.

Während auf der einen Seite höher als erwartet ausgefallene chinesische Exporte für etwas Zuversicht im Hinblick auf die heimische Konjunktur sorgten, belastete andererseits die Aussicht auf sich weiter verschärfende Handelsstreitigkeiten Chinas mit den USA unter Donald Trump nicht. Dazu lebten die Hoffnungen auf umfangreiche fiskalische Anreize weiter. Sie könnten am Freitag, dem letzten Tag der derzeit stattfindenden Sitzung des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, bekannt gegeben werden, hieß es von den Analysten der Maybank. Angesichts des Sieges von Trump könnte Peking nun sogar noch stärkere fiskalische Anreize ankündigen.

Neue bzw. höhere US-Zölle könnten Chinas Exporte zwar belasten, die Auswirkungen auf das chinesische BIP dürften aber geringer sein als vielfach befürchtet, befanden Ökonomen wie die von Capital Economics oder auch Morgan Stanley. Die Unternehmen hätten ihre Lieferketten in der Zwischenzeit diversifiziert, und der Anteil der USA an Chinas Exporten sei seit 2017 zurückgegangen, so Morgan Stanley. "Vor diesem Hintergrund könnte die Wachstumsbremse für China geringer ausfallen als der 1 Prozentpunkt, den wir 2018 bis 2019 gesehen haben". Die endgültigen Auswirkungen hingen aber auch von der politischen Reaktion Chinas ab. Sollte Trump jedoch zusätzlich zu den Zöllen auf China einen allgemeinen Zoll von 10 Prozent auf den Rest der Welt erheben, würde sich der Wachstumsrückgang von 2018 bis 2019 wiederholen.

Konsumgüteraktien führten die Kursgewinne an Chinas Börsen mit an, weil das erwartete Stimuluspaket auch den Binnenkonsum im Fokus haben dürfte. Shanxi Xinghuacun Fen Wine Factory stiegen um 7,9 und Foshan Haitian Flavouring & Food um 7,05 Prozent. Gekauft wurden auch Immobilienaktien in der Erwartung, dass das Unterstützungspaket aus Peking auch den kriselnden Immobiliensektor adressieren wird. Longfor legten beispielsweise um 6,6 und China Vanke um 5,6 Prozent zu. Unter Druck standen, wie schon am Vortag an den europäischen Börsen zu beobachten, Solaraktien mit der Spekulation, dass eine Trump-Regierung weniger auf alternative Energien setzen dürfte.

In Tokio gab der Nikkei-225 um 0,3 Prozent nach auf 39.381 Punkte. Er war am Vortag noch stark gestiegen, angetrieben vor allem vom zum Dollar schwächeren Yen, nachdem der Dollar in Reaktion auf den Trumpschen Wahlsieg auf breiter Front angezogen hatte. Nun zeigte sich der Yen auf dem ermäßigten Niveau zunächst wenig verändert. Japans jüngste monatliche Lohndaten bestätigten derweil laut Ökonomen die Markterwartungen einer Zinserhöhung der Bank of Japan im Dezember, was den Yen tendenziell stützte.

In Seoul schloss der Kospi wenig verändert, auch wenn es im Handel hieß, dass Trumps Wahlsieg und seine versprochene Politik, die Zölle zu erhöhen und Projekte für saubere Energie zu kürzen, schlecht für lokale Exporteure, einschließlich Stahlhersteller, Automobilhersteller und Batterieanbieter, sein dürfte. Werftaktien haussierten, nachdem der designierte US-Präsident Trump in einem Telefonat mit Präsident Yoon Suk Yeol sein Interesse an einer Unterstützung der US-Schiffbauindustrie durch Südkorea bekundet hatte. Hanwha Ocean und HD Hyundai Heavy Industries schossen um 22 bzw. 15 Prozent nach oben.

Unter den Einzelwerten ging es jeweils nach der Vorlage des Quartalsberichts in Tokio für Nippon Telegraph & Telephone um gut 3 Prozent nach oben und für Fujifilm Holdings um 3,4 Prozent nach unten.

In Sydney zogen National Australia Bank um 0,2 Prozent an. Das Geldhaus erhöht seine Dividende trotz eines Gewinnrückgangs.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.226,30    +0,3%   +8,4%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   39.381,41    -0,3%   +18,0%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.564,63    +0,0%   -3,4%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.470,66    +2,6%   +16,6%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   20.891,81    +1,7%   +23,1%   09:00 
Straits-Times (Sing.)  3.676,83    +2,0%   +10,5%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.626,64    -0,5%   +12,3%   10:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Mi, 8:19  % YTD 
EUR/USD          1,0760    +0,3%   1,0729   1,0743  -2,6% 
EUR/JPY          165,50    -0,2%   165,78   165,38  +6,4% 
EUR/GBP          0,8316    -0,1%   0,8328   0,8346  -4,1% 
GBP/USD          1,2940    +0,5%   1,2880   1,2873  +1,7% 
USD/JPY          153,77    -0,5%   154,55   153,89  +9,1% 
USD/KRW         1.392,11    -0,7%  1.401,24  1.395,27  +7,3% 
USD/CNY          7,1600    -0,3%   7,1788   7,1645  +0,9% 
USD/CNH          7,1764    -0,4%   7,2019   7,1852  +2,0% 
USD/HKD          7,7712    -0,1%   7,7761   7,7759  -0,5% 
AUD/USD          0,6635    +1,0%   0,6569   0,6545  -2,5% 
NZD/USD          0,5997    +1,0%   0,5939   0,5928  -5,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        74.907,25    -1,0% 75.691,60 74.413,85 +72,0% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         71,85    71,69   +0,2%   +0,16  +1,6% 
Brent/ICE         75,19    74,92   +0,4%   +0,27  +0,7% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.660,15   2.659,73   +0,0%   +0,42 +29,0% 
Silber (Spot)       31,14    31,23   -0,3%   -0,08 +31,0% 
Platin (Spot)       980,35    986,00   -0,6%   -5,65  -1,2% 
Kupfer-Future        4,31     4,25   +1,5%   +0,07  +9,1% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 07, 2024 02:22 ET (07:22 GMT)

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