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MÄRKTE ASIEN/Leichter - Hongkong erneut mit deutlichem Minus

DJ MÄRKTE ASIEN/Leichter - Hongkong erneut mit deutlichem Minus

DOW JONES--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Dienstag mit Abgaben. Von der Wall Street kamen zwar positive Vorgaben, jedoch schwächte sich die jüngste Rekordrally deutlich ab.

Die höchsten Abgaben verzeichnet die Börse in Hongkong. Der Hang-Seng-Index verliert nach den kräftigen Vortagesverlusten 2,1 Prozent. Auf dem chinesischen Festland gibt der Schanghai-Composite um 0,3 Prozent nach. Auf das Sentiment drückt weiterhin die Enttäuschung der Anleger über das jüngst von Peking angekündigte Schulden-Swap-Programm im Volumen von 10 Billionen Yuan (1,4 Billionen US-Dollar) zur Stützung der lokalen Regierung. Kritisiert wird vor allem das Fehlen von fiskalischen Stimulierungsmaßnahmen zur Ankurbelung des schwachen Konsums und des Immobilienmarktes. Medienberichten zufolge, soll die Regierung jedoch Steuersenkungen für den Erwerb von Wohneigentum planen, um den Wohnungsmarkt zu beleben.

Kräftig nach unten geht es auch in Südkorea. Der Kospi büßt 1,4 Prozent ein. Das Korea Development Institute hat seine Wachstums- und Inflationsprognose für das Land in diesem und im nächsten Jahr angesichts des schwächelnden Exportwachstums gesenkt. Das staatliche Think Tank prognostiziert in seinem halbjährlichen Prognosebericht, dass die südkoreanische Wirtschaft im Jahr 2024 um 2,2 Prozent wachsen wird und damit langsamer als im letzten Bericht, wo noch ein Wachstum von 2,5 Prozent prognostiziert wurde. 2025 soll das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen, während zuvor ein Wachstum von 2,1 Prozent erwartet worden war. Unter den Einzelwerten gibt die Aktie von CJ CheilJedang um 1,3 Prozent nach, nachdem der Lebensmittelkonzern Quartalszahlen unter den Markterwartungen vorgelegt hat.

In Tokio gab der Nikkei-225 anfängliche Kursgewinne wieder ab und notiert nun 0,8 Prozent niedriger. An der Börse in Syndey gibt der S&P/ASX 200 leicht um 0,1 Prozent nach.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.254,60    -0,1%   +8,7%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   39.199,08    -0,8%   +18,0%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.496,25    -1,4%   -6,0%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.460,35    -0,3%   +16,3%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   19.994,20    -2,1%   +22,0%   09:00 
Straits-Times (Sing.)  3.709,42    -0,8%   +14,9%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.611,32    +0,1%   +11,5%   10:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Mo, 9:41  % YTD 
EUR/USD          1,0641    -0,1%   1,0657   1,0688  -3,7% 
EUR/JPY          163,32    -0,3%   163,83   164,36  +5,0% 
EUR/GBP          0,8287    +0,1%   0,8280   0,8287  -4,5% 
GBP/USD          1,2841    -0,2%   1,2871   1,2898  +0,9% 
USD/JPY          153,48    -0,2%   153,74   153,77  +8,9% 
USD/KRW         1.400,96    +0,0%  1.400,77  1.396,00  +7,9% 
USD/CNY          7,2344    +0,3%   7,2114   7,1908  +1,9% 
USD/CNH          7,2485    +0,3%   7,2271   7,2063  +2,0% 
USD/HKD          7,7784    +0,0%   7,7758   7,7733  -0,4% 
AUD/USD          0,6552    -0,4%   0,6575   0,6580  -3,8% 
NZD/USD          0,5957    -0,1%   0,5962   0,5963  -5,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        88.672,80    +0,7% 88.091,95 81.329,00 +103,6% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,92    68,04   -0,2%   -0,12  -4,0% 
Brent/ICE         71,73    71,83   -0,1%   -0,10  -4,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.612,60   2.619,23   -0,3%   -6,63  +26,7% 
Silber (Spot)       30,47    30,69   -0,7%   -0,22  +28,2% 
Platin (Spot)       955,40    965,63   -1,1%   -10,23  -3,7% 
Kupfer-Future        4,22     4,23   -0,2%   -0,01  +6,8% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

(END) Dow Jones Newswires

November 12, 2024 00:35 ET (05:35 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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