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MORNING BRIEFING - USA/Asien

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die chinesische Zentralbank hat im November ihren Zinssatz für mittelfristige Kredite an Banken konstant gehalten und dem Finanzsystem Milliarden an Liquidität entzogen. Die People's Bank of China (PBOC) führte dem Bankensystem am Montag über ihre einjährige mittelfristige Kreditfazilität (MLF) 900 Milliarden Yuan bzw etwa 118,2 Milliarden Euro an Liquidität zu einem unveränderten Zinssatz von 2,00 Prozent zu. Dem standen in diesem Monat fällige Kredite in Höhe von insgesamt 1,45 Billionen Yuan gegenüber, was einem Nettoabfluss von 550 Milliarden Yuan im November entspricht. In den vergangenen Monaten haben die chinesischen Behörden den siebentägigen Reverse-Repo-Satz der PBOC wieder zum wichtigsten Leitzins gemacht und gleichzeitig den kurzfristigen Operationen eine größere Rolle bei der Liquiditätssteuerung eingeräumt, eine Praxis, die eher mit der Praxis westlicher Zentralbanken übereinstimmt. Der Abzug von Liquidität über das MLF-Instrument erleichtert die Umstellung, sagen Ökonomen. Die Zentralbank wird ihre Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich fortsetzen, um die Kreditnachfrage anzukurbeln und die Finanzmärkte wieder zu beleben.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) Oktober 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.012,25 +0,4% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 20.961,25 +0,5% 
Nikkei-225        38.773,08 +1,3% 
Hang-Seng-Index      19.136,51 -0,5% 
Kospi           2.561,15 +2,4% 
Shanghai-Composite     3.238,25 -0,9% 
S&P/ASX 200        8.417,60 +0,3% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Montag mehrheitlich mit Zugewinnen. Die chinesischen Börsen geben jedoch leicht nach. Gestützt wird die Stimmung von positiven Vorgaben der Wall Street. Hier hatten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten die Börsen am Freitag nach oben gezogen. Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuteten auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft hin, hieß es aus dem Markt. Die Börsen in China verzeichnen indessen leichte Abgaben. Am Markt zeigt man sich weiter von den von Peking bisher aufgelegten Stimulierungsmaßnahmen enttäuscht, heißt es. Diese seien bislang nicht ausreichend, um die maue Wirtschaftsentwicklung anzukurbeln. Auch die Sorge vor einer Verschärfung des Handelskonflikts unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump trübt weiter die Stimmung. Am Aktienmarkt in Sydney steigt der S&P/ASX 200 um 0,5 Prozent. Auch hier verweist man auf die guten Vorgaben aus dem US-Handel am Freitag. Die Blicke der Anleger liegen zudem auf den am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten für Oktober, die Hinweise über den weiteren Zinskurs der Reserve Bank of Australia (RBA) geben könnten.

WALL STREET

·INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
·DJIA        44.296,51    +1,0%   426,16   +17,5% 
·S&P-500       5.969,34    +0,3%    20,63   +25,2% 
·Nasdaq-Comp.    19.003,65    +0,2%    31,23   +26,6% 
·Nasdaq-100     20.776,23    +0,2%    35,45   +23,5% 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 960 Mio  942 Mio 
Gewinner       2.107   2.192 
Verlierer       681    602 
Unverändert       72    64 
 

Fester - Der Aufwärtstrend aus dem Vortagesverlauf hat an der Wall Street angehalten. Besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindizes stützten den Markt. Die aktuellen Daten lieferten keinen Impuls für deutlicher sinkende Zinsen. Aber sie nahmen auch Konjunktursorgen die Grundlage, denn die Daten ließen mehrheitlich eine weiche Landung der US-Wirtschaft vermuten. Boeing lagen 4,1 Prozent höher im Markt. Der Konzern und das US-Verteidigungsministerium haben einen bestehenden Vertrag um 2,4 Milliarden Dollar erweitert. PepsiCo gewannen 1 Prozent. Der Getränkekonzern übernimmt die Marken Sabra und Obela vom israelischen Lebensmittelhersteller und Partner Strauss komplett. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Amazon (-0,6%) hat weitere 4 Milliarden US-Dollar in das KI-Startup Anthropic gesteckt und damit seine Investition verdoppelt. Gap machten einen Satz um 12,8 Prozent nach oben. Der Mode-Einzelhändler hatte seine Umsatzprognose für das Jahr angehoben. Intuit erwartet für das laufende Quartal schwächere Ergebnisse. Der Kurs verlor 5,7 Prozent.

US-ANLEIHEN

·US-Anleihen 
·Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
·2 Jahre         4,38     +3,1    4,35    -4,1 
·5 Jahre         4,31     +0,6    4,30    30,8 
·7 Jahre         4,35     -0,4    4,36    38,1 
·10 Jahre         4,42     -0,5    4,42    53,6 
·30 Jahre         4,60     -0,2    4,60    62,9 
 

Am Rentenmarkt tat sich nicht viel.

DEVISEN

DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:27  % YTD 
EUR/USD      1,0488    +0,1%   1,0481   1,0393  -5,0% 
EUR/JPY      161,92    +0,2%   161,66   160,93  +4,1% 
EUR/CHF      0,9338    -0,1%   0,9343   0,9297  +0,6% 
EUR/GBP      0,8322    -0,1%   0,8327   0,8308  -4,1% 
USD/JPY      154,42    +0,1%   154,24   154,85  +9,6% 
GBP/USD      1,2601    +0,1%   1,2587   1,2510  -1,0% 
USD/CNH      7,2469    +0,0%   7,2440   7,2619  +1,7% 
Bitcoin 
BTC/USD    98.391,65    +0,3% 98.115,15 98.649,10 +126,0% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Mit der niedrigeren Einsatzschwelle für russische Atomwaffen waren sichere Häfen erneut gesucht. Der Dollarindex gewann 0,5 Prozent, der Euro fiel mit schwachen Daten aus der Eurozone auf Zweijahrestiefs. Konjunktursorgen befeuerten Zinssenkungsspekulationen der Europäische Zentralbank. "Die Märkte nehmen die Eskalation im Russland-Ukraine-Krieg eindeutig ernster, was eine breitere Rotation in sichere Anlagen wie den Dollar begünstigt", sagte ING-Analyst Francesco Pesole.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     70,70    71,24   -0,8%   -0,54  +1,1% 
Brent/ICE     74,70    75,17   -0,6%   -0,47  +0,0% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise zeigten sich mit Aufschlägen um rund 1,5 Prozent. Auch hier verwiesen Teilnehmer auf die eskalierenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Die Preise wurden auch durch einen Bericht gestützt, wonach das Kartell Opec+ die Produktionskürzungen aufgrund der schwachen Nachfrage länger beibehalten könnte.

METALLE

METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2.668,70   2.716,33   -1,8%   -47,64  +29,4% 
Silber (Spot)   30,70    31,34   -2,0%   -0,64  +29,1% 
Platin (Spot)   955,20    965,98   -1,1%   -10,78  -3,7% 
Kupfer-Future    4,11     4,09   +0,6%   +0,03  +4,0% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis stieg um 1,4 Prozent mit der Suche nach vermeintlicher Sicherheit. Am Terminmarkt verbuchte das Edelmetall den höchsten Wochenaufschlag seit März 2023. Intensivierte geopolitische Sorgen sind zu einem stützenden Faktor bei Gold geworden, sagte Analyst Peter Cardillo von Spartan Capital Securities.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

USA

Donald Trump hat den Hedgefonds-Manager Scott Bessent als Finanzminister nominiert und damit einen der lautstärksten Befürworter des designierten Präsidenten aus der Finanzwelt in eine entscheidende Position zur Überwachung der Wirtschaftsagenda der neuen Regierung gehievt.

US-NOTENBANK

Die US-Notenbank wird Anfang nächsten Jahres mit der alle fünf Jahre vorgesehenen Überprüfung ihrer geldpolitischen Strategie beginnen. Die Überprüfung wird die Erklärung der Federal Reserve zu ihren langfristigen Zielen und ihren geldpolitischen Ansatz umfassen, aber ihr Inflationsziel von 2 Prozent wird nicht auf der Tagesordnung stehen, teilte die Notenbank mit.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 25, 2024 01:41 ET (06:41 GMT)

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