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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Auto- und Getränketitel leiden unter Zöllen

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Auto- und Getränketitel leiden unter Zöllen

Von Herbert Rude

DOW JONES--Die europäischen Börsen zeigen sich am Dienstagnachmittag von den Tagestiefs erholt. Der DAX fällt noch um 0,3 Prozent auf 19.352 Punkte und steht damit gut 100 Punkte über seinem Tagestief. Der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,4 Prozent auf 4.782 Punkte nach. Unter Druck stehen mit den Sorgen vor einem Handelskrieg vor allem die Titel der Automobilkonzerne, aber auch die Aktien europäischer Getränkehersteller. Dagegen halten sich die Titel der Telekombranche und des Versicherungssektors weiterhin relativ gut.

Belastet wird die Stimmung von Aussagen des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump. Er will mit Amtsantritt Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Waren aus Kanada und Mexiko verhängen sowie zusätzliche 10 Prozent auf alle chinesischen Importe. Der mexikanische Peso und der Kanada-Dollar geraten daraufhin ebenfalls unter Druck. Die Ankündigung von Zöllen auf mexikanische und kanadische Einfuhren dürfte das USMCA-Freihandelsabkommen mit den USA auf eine harte Probe stellen, heißt es am Markt. Bei den Ankündigungen dürfte es sich nur um ein Eröffnungssalvo handeln - Trump hatte im Wahlkampf Zölle von mehr als 60 Prozent auf chinesische Waren angekündigt.

Der Euro pendelt eng um die von 1,05 Dollar. An den Anleihenmärkten sorgt die Sorge vor einer tieferen Rezession für weiter fallende Renditen.

Zölle auf Mexiko-Importe könnten für deutsche Autobauer zum Problem werden

Die Trump-Ankündigungen erwischen die Märkte auf dem falschen Fuß. Noch zum Wochenauftakt hatten sich gerade die betroffenen Autoaktien sowie die Titel der Luxusgüterhersteller deutlich erholt. Nun fallen Stellantis um 4,7 Prozent, VW um 2,3 Prozent und Daimler Truck um 4,4 Prozent. "Gerade die Zölle gegen Mexiko würden auch die deutsche Automobilindustrie treffen. Denn hier wird häufig in Mexiko produziert, um die fertigen Fahrzeuge anschließend in die USA zu verkaufen", so QC Partners. Bei den Getränkeherstellern geben Anheuser-Busch Inbev, Heineken, Campari und Carlsberg alle zwischen 1,5 und 2 Prozent ab.

Auf der anderen Seite setzen Marktteilnehmer auf die altbekannten Favoriten: Im DAX steigen Rheinmetall um 1,2 Prozent auf 616 Euro und markieren wieder neue Allzeithochs und Deutsche Telekom gewinnen mit ihrer günstigen Wettbwerbsposition in den USA 1,2 Prozent auf 29,93 Euro, damit stehen sie so hoch wie nach dem Platzen der TMT-Blase Anfang der 2000er Jahre nicht mehr. Munich Re liegen 0,7 Prozent fester im Markt.

Bayer tiefrot - Roche rot mit Medikamenten-Flop

Bayer wiederum bauen die Verluste aus und liegen nun 3,6 Prozent auf 19,21 Euro hinten. Mit dem Fall unter die Unterstützung von 20 Euro hat die Abwärtsdynamik zugenommen. Hier dürften auch Algotrader auf den Plan gerufen worden sein.

Roche (-1,3%) hat mit einem neuartigen Lungenkrebsmedikament einen Rückschlag erlitten. In einer späten Phase-3-Studie, bei der Tiragolumab in Kombination mit dem zugelassenen Medikament Tecentriq zum Einsatz kam, wurde das primäre Ziel des Gesamtüberlebens nicht erreicht. Daneben hat Roche die Übernahme von Poseida Therapeutics einschließlich der Zelltherapie-Kandidaten und der dazugehörigen Plattformtechnologien für rund 1 Milliarde Dollar bekannt gegeben. Inklusive Meilensteinzahlungen könnte sich der Gesamtwert der Transaktion auf bis zu 1,5 Milliarden Dollar belaufen. Vontobel wertet den Kauf positiv. Die Übernahme passe zu der neuen Strategie des Pharmakonzerns und sollte das Wachstum bis zum Ende der Dekade stützen.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.782,43    -0,4%   -17,44   +5,8% 
Stoxx-50        4.301,41    -0,2%    -7,58   +5,1% 
DAX          19.352,43    -0,3%   -52,77   +15,5% 
MDAX          26.290,86    -0,7%   -178,61   -3,1% 
TecDAX         3.419,22    +0,4%    14,05   +2,5% 
SDAX          13.379,76    -1,0%   -130,65   -4,2% 
FTSE          8.264,69    -0,3%   -26,99   +7,2% 
CAC           7.228,40    -0,4%   -29,07   -4,2% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,21          +0,00   -0,36 
US-Zehnjahresrendite    4,30          +0,03   +0,42 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Di, 8:01 Mo, 17:26  % YTD 
EUR/USD          1,0502    +0,1%   1,0475   1,0485  -4,9% 
EUR/JPY          161,31    -0,2%   161,39   161,88  +3,7% 
EUR/CHF          0,9318    +0,1%   0,9297   0,9305  +0,4% 
EUR/GBP          0,8352    +0,0%   0,8351   0,8347  -3,7% 
USD/JPY          153,60    -0,3%   154,07   154,41  +9,0% 
GBP/USD          1,2576    +0,0%   1,2544   1,2561  -1,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,2597    +0,2%   7,2687   7,2470  +1,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        93.479,95    -1,0%  94.376,50 96.322,40 +114,7% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         69,52    68,94    +0,8%   +0,58  -0,6% 
Brent/ICE         73,76    73,01    +1,0%   +0,75  -1,3% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF          47,3    47,91    -1,3%   -0,61  +26,1% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.621,15   2.628,89    -0,3%   -7,75  +27,1% 
Silber (Spot)       30,36    30,38    -0,0%   -0,01  +27,7% 
Platin (Spot)       929,77    945,00    -1,6%   -15,23  -6,3% 
Kupfer-Future        4,08     4,10    -0,6%   -0,02  +3,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 26, 2024 09:55 ET (14:55 GMT)

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