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MÄRKTE EUROPA/Börsianer warten auf Notenbanken - Compugroup-Kurssprung

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsianer warten auf Notenbanken - Compugroup-Kurssprung

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Wie vorbörslich schon erwartet, tut sich zum Start am Montag an den Börsen in Europa in der Breite wenig. Der DAX liegt 0,1 Prozent höher bei 20.412 Punkten, der Euro-Stoxx-50 kommt immerhin um 0,3 Prozent voran. Bei den Anleihen tut sich ebenfalls wenig, auch der Euro bewegt sich nur leicht.

Im Handel macht sich Zurückhaltung breit, insbesondere im Hinblick auf die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der EZB. Mehrheitlich wird von ihr eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Dazu werden im Wochenverlauf wichtige US-Preisdaten vorgelegt. Sie könnten die US-Notenbanker noch einmal über deren am 18. Dezember anstehende Zinsentscheidung ins Grübeln bringen. Allerdings wird aktuell am Zinsterminmarkt mit 84-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung um 25 Basispunkte eingepreist. Am Mittwoch stehen die US-Verbraucherpreise und am Donnerstag die Erzeugerpreise auf dem Terminkalender.

Aus China kommt derweil ein neuerliches Schwächesignal. Der unerwartet schwache Anstieg der Verbraucherpreise im November deutet auf eine weiter zurückhaltende Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin und damit eine maue Konjunktur. Die chinesische Führung hat nun für das kommende Jahr einen energischeren politischen Ansatz zur Ankurbelung der Binnennachfrage angekündigt. Das 24-köpfige Politbüro, Chinas oberstes Entscheidungsgremium, verpflichtete sich bei einer Sitzung am Montag, im nächsten Jahr eine proaktivere Finanzpolitik und eine moderat lockere Geldpolitik umzusetzen.

Sehr fest liegen wie schon am Freitag Aktien aus der Luxusbranche im Markt. Hier dürfte die Nachricht aus dem wichtigsten Absatzland China für neuen Schwung sorgen. Kering gewinnen 3,9 und LVMH 2,7 Prozent. Richemont und Burberry verteuern sich um 2,5 Prozent.

Übernahmeangebot für Compugroup

Compugroup machen einen Satz um gut 30 Prozent auf 21,58 Euro. Die Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners hat ein Übernahmeangebot zu 22 Euro je Aktie abgegeben.

Die sich mehrenden Stimmen über eventuelle Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland setzen Rüstungswerte unter Druck. Rheinmetall und Hensoldt fallen um 2,8 Prozent, Renk um 2,3 Prozent. In Mailand büßen Leonardo 1,2 Prozent ein. "Dazu kommt allerdings auch eine Umschichtung aus den Top-Gewinnern des Jahres in neue, aussichtsreiche Branchen für 2025", meint ein Händler. So sehe man wieder verstärktes Interesse an Rohstoff-, Chemie- und Autowerten.

Stabilus gewinnen 3,1 Prozent. Nach dem Gewinnrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr müssen sich die Aktionäre mit weniger Dividende zufriedengeben. Der Autozulieferer senkt sie auf 1,15 Euro je Aktie nach 1,75 Euro, die Ausschüttungsquote wird damit aber stabil gehalten.

In Mailand legen Banco BPM um 1,9 Prozent zu. Die französische Credit Agricole (+0,8%) hat sich über Finanzinstrumente den Zugriff auf weitere 5,2 Prozent an der Bank gesichert und kommt nun auf insgesamt 15,1 Prozent.

1&1 gewinnen 2,6 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie auf "Buy" von "Neutral" erhöht hat. Freenet verlieren dagegen 2,0 Prozent. Hier hat Goldman die Einstufung auf "Sell" gesenkt.

Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.997,59    +0,4%    19,81   +10,5% 
Stoxx-50        4.431,63    +0,3%    15,38   +8,3% 
DAX          20.412,43    +0,1%    27,82   +21,9% 
MDAX          27.315,02    +0,0%    4,16   +0,7% 
TecDAX         3.537,28    +0,2%    8,51   +6,0% 
SDAX          14.098,42    +0,7%    99,57   +1,0% 
FTSE          8.338,18    +0,4%    29,57   +7,4% 
CAC           7.485,50    +0,8%    58,62   -0,8% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,11          -0,00   -0,46 
US-Zehnjahresrendite    4,15          -0,01   +0,27 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mo, 9:12 Fr, 17:07  % YTD 
EUR/USD          1,0560    -0,0%   1,0559   1,0558  -4,4% 
EUR/JPY          158,81    +0,2%   158,72   158,32  +2,1% 
EUR/CHF          0,9291    +0,1%   0,9287   0,9267  +0,1% 
EUR/GBP          0,8275    -0,1%   0,8276   0,8290  -4,6% 
USD/JPY          150,39    +0,3%   150,33   149,97  +6,7% 
GBP/USD          1,2762    +0,1%   1,2758   1,2736  +0,3% 
USD/CNH (Offshore)    7,2800    -0,0%   7,2803   7,2817  +2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        99.614,25    -0,7%  99.390,95 99.590,40 +128,8% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         68,06    67,20    +1,3%   +0,86  -2,7% 
Brent/ICE         71,77    71,12    +0,9%   +0,65  -2,9% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         45,55    46,55    -2,1%   -1,00  +21,2% 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.649,40   2.633,40    +0,6%   +16,00  +28,5% 
Silber (Spot)       31,29    30,98    +1,0%   +0,31  +31,6% 
Platin (Spot)       943,99    930,89    +1,4%   +13,10  -4,8% 
Kupfer-Future        4,20     4,14    +1,5%   +0,06  +6,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/hab

(END) Dow Jones Newswires

December 09, 2024 03:49 ET (08:49 GMT)

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsianer warten auf Notenbanken - Compugroup-Kurssprung

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Wie vorbörslich schon erwartet, tut sich zum Start am Montag an den Börsen in Europa in der Breite wenig. Der DAX liegt 0,1 Prozent höher bei 20.412 Punkten, der Euro-Stoxx-50 kommt immerhin um 0,3 Prozent voran. Bei den Anleihen tut sich ebenfalls wenig, auch der Euro bewegt sich nur leicht.

Im Handel macht sich Zurückhaltung breit, insbesondere im Hinblick auf die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der EZB. Mehrheitlich wird von ihr eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Dazu werden im Wochenverlauf wichtige US-Preisdaten vorgelegt. Sie könnten die US-Notenbanker noch einmal über deren am 18. Dezember anstehende Zinsentscheidung ins Grübeln bringen. Allerdings wird aktuell am Zinsterminmarkt mit 84-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung um 25 Basispunkte eingepreist. Am Mittwoch stehen die US-Verbraucherpreise und am Donnerstag die Erzeugerpreise auf dem Terminkalender.

Aus China kommt derweil ein neuerliches Schwächesignal. Der unerwartet schwache Anstieg der Verbraucherpreise im November deutet auf eine weiter zurückhaltende Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin und damit eine maue Konjunktur. Die chinesische Führung hat nun für das kommende Jahr einen energischeren politischen Ansatz zur Ankurbelung der Binnennachfrage angekündigt. Das 24-köpfige Politbüro, Chinas oberstes Entscheidungsgremium, verpflichtete sich bei einer Sitzung am Montag, im nächsten Jahr eine proaktivere Finanzpolitik und eine moderat lockere Geldpolitik umzusetzen.

Sehr fest liegen wie schon am Freitag Aktien aus der Luxusbranche im Markt. Hier dürfte die Nachricht aus dem wichtigsten Absatzland China für neuen Schwung sorgen. Kering gewinnen 3,9 und LVMH 2,7 Prozent. Richemont und Burberry verteuern sich um 2,5 Prozent.

Übernahmeangebot für Compugroup

Compugroup machen einen Satz um gut 30 Prozent auf 21,58 Euro. Die Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners hat ein Übernahmeangebot zu 22 Euro je Aktie abgegeben.

Die sich mehrenden Stimmen über eventuelle Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland setzen Rüstungswerte unter Druck. Rheinmetall und Hensoldt fallen um 2,8 Prozent, Renk um 2,3 Prozent. In Mailand büßen Leonardo 1,2 Prozent ein. "Dazu kommt allerdings auch eine Umschichtung aus den Top-Gewinnern des Jahres in neue, aussichtsreiche Branchen für 2025", meint ein Händler. So sehe man wieder verstärktes Interesse an Rohstoff-, Chemie- und Autowerten.

Stabilus gewinnen 3,1 Prozent. Nach dem Gewinnrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr müssen sich die Aktionäre mit weniger Dividende zufriedengeben. Der Autozulieferer senkt sie auf 1,15 Euro je Aktie nach 1,75 Euro, die Ausschüttungsquote wird damit aber stabil gehalten.

In Mailand legen Banco BPM um 1,9 Prozent zu. Die französische Credit Agricole (+0,8%) hat sich über Finanzinstrumente den Zugriff auf weitere 5,2 Prozent an der Bank gesichert und kommt nun auf insgesamt 15,1 Prozent.

1&1 gewinnen 2,6 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie auf "Buy" von "Neutral" erhöht hat. Freenet verlieren dagegen 2,0 Prozent. Hier hat Goldman die Einstufung auf "Sell" gesenkt.

Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.997,59    +0,4%    19,81   +10,5% 
Stoxx-50        4.431,63    +0,3%    15,38   +8,3% 
DAX          20.412,43    +0,1%    27,82   +21,9% 
MDAX          27.315,02    +0,0%    4,16   +0,7% 
TecDAX         3.537,28    +0,2%    8,51   +6,0% 
SDAX          14.098,42    +0,7%    99,57   +1,0% 
FTSE          8.338,18    +0,4%    29,57   +7,4% 
CAC           7.485,50    +0,8%    58,62   -0,8% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,11          -0,00   -0,46 
US-Zehnjahresrendite    4,15          -0,01   +0,27 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mo, 9:12 Fr, 17:07  % YTD 
EUR/USD          1,0560    -0,0%   1,0559   1,0558  -4,4% 
EUR/JPY          158,81    +0,2%   158,72   158,32  +2,1% 
EUR/CHF          0,9291    +0,1%   0,9287   0,9267  +0,1% 
EUR/GBP          0,8275    -0,1%   0,8276   0,8290  -4,6% 
USD/JPY          150,39    +0,3%   150,33   149,97  +6,7% 
GBP/USD          1,2762    +0,1%   1,2758   1,2736  +0,3% 
USD/CNH (Offshore)    7,2800    -0,0%   7,2803   7,2817  +2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        99.614,25    -0,7%  99.390,95 99.590,40 +128,8% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         68,06    67,20    +1,3%   +0,86  -2,7% 
Brent/ICE         71,77    71,12    +0,9%   +0,65  -2,9% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         45,55    46,55    -2,1%   -1,00  +21,2% 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.649,40   2.633,40    +0,6%   +16,00  +28,5% 
Silber (Spot)       31,29    30,98    +1,0%   +0,31  +31,6% 
Platin (Spot)       943,99    930,89    +1,4%   +13,10  -4,8% 
Kupfer-Future        4,20     4,14    +1,5%   +0,06  +6,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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December 09, 2024 04:02 ET (09:02 GMT)

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