Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
952 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Erhöhte Zurückhaltung vor EZB

DJ MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Erhöhte Zurückhaltung vor EZB

DOW JONES--In einem von Zurückhaltung geprägten Handel haben Europas Aktienmärkte am Dienstag wenig verändert geschlossen. Die Blicke der Anleger richteten sich immer stärker auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und ihre Aussagen. Dazu warteten die Börsen auf die wichtigen US-Verbraucherpreisen (CPI) am Mittwoch vor der US-Zinsentscheidung kommende Woche. Der DAX gab um 0,1 Prozent nach auf 20.329 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,7 Prozent auf 4.952 Punkte.

EZB dürfte auf Schwäche reagieren - Deutscher VDMA-Ausblick negativ

Eine Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte gilt als ausgemacht, nicht sicher sind aber die neuen Ausblicke für Inflation und Wachstum bis 2027. Mit den politischen Problemen in Frankreich und der Talfahrt der deutschen Wirtschaft wird mit einer Senkung der Wachstumsprognosen gerechnet.

Untermauert wurde diese Skepsis von neuen Hiobsbotschaften aus Deutschland: So rechnet der Branchenverband der Maschinenbauer VDMA auch 2025 mit keiner Belebung. Stattdessen dürfte die Produktion um weitere 2 Prozent fallen nach rund 8 Prozent Minus im laufenden Jahr. Damit drohen laut VDMA Stellenstreichungen und Entlassungen.

Auch aus China kam wenig Positives, so die enttäuschenden Exporte im November. Sie kletterten zwar leicht, aber weniger stark als erhofft. Das chinesische Politbüro hatte bereits am Montag weitere Stimuli zur Ankurbelung der Konjunktur avisiert.

Davon hatten Aktien aus dem Rohstoffsektor zu Wochenbeginn noch profitiert. Nun kam ihr Stoxx-Subindex um 0,8 Prozent zurück. Verkauft wurden auch Aktien aus dem Luxussegment, die vortags noch stark von der Aufsicht auf Stimuli profitiert hatten. Bei Branchentiteln wie LVMH, Hermes und Kering ging es um bis zu 2,5 Prozent abwärts.

Hellofresh und Delivery Hero unter Druck

Delivery Hero sackten um 11,9 Prozent ab. Auf die Stimmung drückte das Börsendebüt der Tochter Talabat in Dubai. Nachdem einem Ausgabepreis von 1,60 VAE ging die Aktie bei 1,49 VAE (rund 0,38 Euro) deutlich darunter aus dem Handel.

Teamviewer brachen nach einem Zukauf um 12,2 Prozent ein. Das Softwareunternehmen übernimmt für 720 Millionen Dollar das Londoner Unternehmen 1E, einen Spezialisten für Digital Workplaces.

Beim schwedischen Hersteller von Haushaltsgeräten Husqvarna ging es nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung um 6 Prozent tiefer.

Bei Allianz (-0,2%) setzten die am Kapitalmarkttag erhöhten Mittelfristziele keine Impulse. Sie entsprechen dem positiven Trend im Versicherungssektor, hieß es von der DZ Bank. Berenberg sprach allerdings von einer "überzeugenden Mischung" aus Cash und Wachstum.

Negativ aufgenommene Quartalszahlen von Oracle vom Vorabend ließen SAP (-0,2%) kalt. Die Zahlen des SAP-Wettbewerbers fielen auf der Erlös- wie auf der Ergebnisseite leicht unter den Erwartungen aus.

Vor allem bewegten Analysten-Kommentare die Kurse: Commerzbank stiegen 1,7 Prozent dank einer Kaufempfehlung durch Bank of America. Qiagen legten nach einer Kaufempfehlung durch Jefferies um 4,9 Prozent zu und zogen auch Sartorius um 6,4 Prozent mit nach oben.

Für Hellofresh ging es um 4,0 Prozent höher, nachdem Hauck & Aufhäuser die Kaufempfehlung bestätigt hat. Bei Ermittlungen des US-Arbeitsministeriums gehe es nur um einen Subkontraktor, und nicht um Hellofresh selbst.

=== 
Index                 Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.                    stand   absolut     in %      seit 
.                                     Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50             4.951,74    -33,72    -0,7%     +9,5% 
Stoxx-50               4.402,17    -28,50    -0,6%     +7,5% 
Stoxx-600                518,49    -2,73    -0,5%     +8,3% 
XETRA-DAX              20.329,16    -16,80    -0,1%     +21,4% 
FTSE-100 London            8.280,36    -71,72    -0,9%     +8,0% 
CAC-40 Paris             7.394,78    -85,36    -1,1%     -2,0% 
AEX Amsterdam              893,42    -1,30    -0,1%     +13,6% 
ATHEX-20 Athen            3.559,05    -16,77    -0,5%     +14,0% 
BEL-20 Bruessel            4.246,24    +15,72    +0,4%     +14,5% 
BUX Budapest             80.340,08   +521,70    +0,7%     +32,5% 
OMXH-25 Helsinki           4.406,61    -34,10    -0,8%     -1,7% 
ISE NAT. 30 Istanbul         11.091,02   -184,51    -1,6%     +38,3% 
OMXC-20 Kopenhagen          2.436,19    +0,35    +0,0%     +6,7% 
PSI 20 Lissabon            6.354,93    -11,96    -0,2%     -0,8% 
IBEX-35 Madrid            11.965,50    -46,00    -0,4%     +18,5% 
FTSE-MIB Mailand           34.524,70    -35,13    -0,1%     +13,9% 
OBX Oslo               1.351,45    -7,16    -0,5%     +13,2% 
PX Prag               1.722,00    +7,91    +0,5%     +21,8% 
OMXS-30 Stockholm           2.595,49    -22,31    -0,9%     +8,2% 
WIG-20 Warschau            2.317,30    +1,56    +0,1%     -1,1% 
ATX Wien               3.628,39    +19,40    +0,5%     +4,4% 
SMI Zuerich             11.642,39   -119,33    -1,0%     +4,5% 
*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:33 Mo, 17:17  % YTD 
EUR/USD        1,0513    -0,4%   1,0558   1,0588  -4,8% 
EUR/JPY        159,84    +0,1%   159,84   159,87  +2,7% 
EUR/CHF        0,9275    +0,0%   0,9270   0,9278  -0,0% 
EUR/GBP        0,8241    -0,4%   0,8281   0,8276  -5,0% 
USD/JPY        152,04    +0,5%   151,40   151,00  +7,9% 
GBP/USD        1,2757    +0,1%   1,2750   1,2794  +0,3% 
USD/CNH (Offshore)   7,2603    -0,1%   7,2484   7,2608  +1,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       95.852,55    -1,3% 97.085,55 98.040,85 +120,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        68,93    68,37   +0,8%   +0,56  -1,4% 
Brent/ICE        72,71    72,14   +0,8%   +0,57  -1,7% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       45,605    44,93   +1,5%   +0,67  +17,0% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.692,75   2.663,02   +1,1%   +29,73  +30,6% 
Silber (Spot)      31,99    31,83   +0,5%   +0,16  +34,6% 
Platin (Spot)     943,78    947,00   -0,3%   -3,22  -4,9% 
Kupfer-Future      4,21     4,22   -0,4%   -0,02  +6,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 10, 2024 12:12 ET (17:12 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.