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MÄRKTE EUROPA/EZB-Entscheidung setzt kaum Akzente an den Börsen

DJ MÄRKTE EUROPA/EZB-Entscheidung setzt kaum Akzente an den Börsen

DOW JONES--Die mit Spannung erwartete geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) setzt am Donnerstagnachmittag keine nachhaltigen Akzente an den europäischen Börsen. Die Notenbank hat wie erwartet den Satz für Bankeinlagen bei der EZB um 25 Basispunkte auf 3,00 Prozent gesenkt. Mit Blick auf das weitere Vorgehen ließ EZB-Präsidentin Christine Lagarde alle Optionen offen und verwies auf einen Daten abhängigen Ansatz. Derweil senkte allerdings die EZB die Inflationsprognosen für die Jahre 2024 und 2025.

Die EZB geht mit ihrer Zinssenkung um 25 Basispunkte nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zu zurückhaltend vor. "Die heutige Zinssenkung ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, allerdings handelt die Zentralbank erneut zu zaghaft", so IMK-Inflationsexpertin Silke Tober. Die Inflation sei auch aus Sicht der EZB unter Kontrolle. Der derzeit noch hohe Preisauftrieb bei Dienstleistungen dürfte insbesondere im kommenden Jahr bei sich abschwächender Lohndynamik deutlich abnehmen.

Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 20.413 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,2 Prozent auf 4.970 Punkte zu. Der Euro zieht leicht an im Vergleich zu den Ständen von vor der EZB-Entscheidung und geht bei 1,0518 Dollar um. Am Anleihemarkt geben die Notierungen etwas nach.

Für eine Überraschung hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Morgen gesorgt. Sie hat den Zinssatz gleich um 50 Basispunkte gesenkt - und damit stärker als die meisten Marktexperten erwartet hatten. Der Schweizer Franken gerät daraufhin unter Abgabedruck.

Hensoldt will Umsatz verdoppeln

Das Rüstungsunternehmen Hensoldt hat sich neue Wachstums- und Margenziele verordnet und will bis 2030 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro erzielen. Für dieses Jahr werden weiterhin rund 2,3 Milliarden Euro angepeilt. Die Marge soll mittelfristig leicht zulegen. Die Aktie verteuert sich um 0,7 Prozent. Auch Rheinmetall profitieren vom langfristigen Optimismus für Nachrüstung und klettern um 1,8 Prozent.

Deutsche Post fallen nach einer Herunterstufung durch Bank of America um 1,5 Prozent. Die Analysten gehen bei DHL für 2025 von einem herausfordernden Nachfrageausblick sowie einem schwachen makroökonomischen Ausblick für Deutschland aus.

Schott Pharma sinken um 4,2 Prozent. Das Hersteller von Pharmaverpackungen hat seine Ziele im abgelaufenen Geschäftsjahr dank eines starken Schlussquartals erreicht. UBS-Analyst Olivier Calvet wertet derweil das operative Ergebnisziel für 2024/25 als etwas enttäuschend. Der Baustoffhersteller Steico hat wegen Wertminderungen die Jahresprognose gesenkt. Der Kurs büßt 2,0 Prozent ein.

Lonza ziehen in Zürich um 5,3 Prozent an. Gut kommt an, dass sich der Pharmazulieferer vom Geschäft mit Kapseln und Nahrungsergänzungsmitteln trennen will. Laut den Analysten von Stifel stellte die Sparte in den vergangenen zwei Jahren ein Risiko für Wachstum, Margen und Renditen dar.

Die am Vortag bereits sehr schwachen Inditex fallen um weitere 2,1 Prozent. Nach den berichtet schwachen Geschäftszahlen folgen nun negative Analystenkommentare. Unter anderem hat RBC die Aktie auf "Underperform" gesenkt. Nach einer Erhöhung der Umsatzprognose für das laufende Jahr ziehen Brunello Cucinelli mit plus 7,4 Prozent kräftig an. Die Gruppe rechnet nun mit einem Plus bei den Erlösen von 11 bis 12 Prozent nach bislang 10 Prozent. Das sind selten gute Nachrichten aus dem angeschlagenen Luxusgütersektor.

=== 
Aktienindex        zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.969,52    +0,2%    10,17    +9,9% 
Stoxx-50         4.416,97    +0,0%    0,06    +7,9% 
DAX           20.412,69    +0,1%    13,53   +21,9% 
MDAX          26.821,96    -0,4%   -107,09    -1,2% 
TecDAX          3.542,74    -0,2%    -6,20    +6,2% 
SDAX          14.185,06    +0,0%    1,03    +1,6% 
FTSE           8.315,51    +0,2%    13,89    +7,3% 
CAC           7.435,31    +0,2%    11,91    -1,4% 
 
Rentenmarkt        zuletzt         absolut   +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,18          +0,05    -0,39 
US-Zehnjahresrendite     4,30          +0,03    +0,42 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %  Do, 8:05  Mi, 17:05  % YTD 
EUR/USD          1,0518    +0,2%   1,0519   1,0489  -4,8% 
EUR/JPY          160,06    +0,0%   160,36   160,00  +2,9% 
EUR/CHF          0,9334    +0,6%   0,9289   0,9276  +0,6% 
EUR/GBP          0,8261    +0,3%   0,8233   0,8231  -4,8% 
USD/JPY          152,22    -0,1%   152,44   152,53  +8,0% 
GBP/USD          1,2732    -0,1%   1,2775   1,2744  +0,1% 
USD/CNH (Offshore)     7,2684    -0,2%   7,2668   7,2762  +2,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        101.646,05    +0,3% 100.712,75 100.628,80 +133,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          69,69    70,29    -0,9%    -0,60  -0,4% 
Brent/ICE          73,08    73,52    -0,6%    -0,44  -1,2% 
GAS                VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF          42,73    44,72    -4,4%    -1,99  +16,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.687,48   2.718,43    -1,1%   -30,96  +30,3% 
Silber (Spot)        31,34    31,93    -1,8%    -0,59  +31,8% 
Platin (Spot)       939,63    945,00    -0,6%    -5,38  -5,3% 
Kupfer-Future        4,19     4,21    -0,7%    -0,03  +5,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 12, 2024 10:02 ET (15:02 GMT)

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