Einer der Hoffnungsträger in der deutschen Batteriezellfertigung steht vor dem Aus. Bitter für Anleger von Manz, die vor wenigen Jahren noch große Hoffnung in das Unternehmen gesteckt hatten.Der Reutlinger Maschinenbauer Manz hat angekündigt, in den kommenden Tagen einen Insolvenzantrag zu stellen. Grund dafür seien Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, wie der Vorstand am Mittwoch mitteilte. Die Aktien brachen daraufhin um mehr als 80 Prozent ein - ein Schock für Anleger, die die Aktie 2021 noch zu Kursen von bis zu 70 Euro handelten. Am Mittwoch, als die Hiobsbotschaft hereinbrach, sackte der Kurs innerhalb kürzester Zeit von 4 Euro auf 60 Cent ab. Am Donnerstag erholten sich die Papiere …Den vollständigen Artikel lesen ...
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.
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