Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
857 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben mit KI-Dämpfer unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben mit KI-Dämpfer unter Druck

DOW JONES--Die europäischen Börsen stehen auch am Montagmittag unter Abgabedruck. Der DAX verliert 1,2 Prozent auf 21.146 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,3 Prozent tiefer bei 5.152 Zählern. Schwächster Sektor sind hier die Technologiewerte mit Minus 4,9 Prozent. Die Stimmung für KI-getriebene Technologiewerte hat sich mit Meldungen über das chinesische Startup Deepseek stark eingetrübt. Die KI-Modelle von Deepseek haben es bei einem vielbeachteten Ranking in die globalen Top Ten nach Leistung geschafft. "Deepseek R1 ist eine der erstaunlichsten und beeindruckendsten Errungenschaften, die ich je gesehen habe", urteilt Risikokapitalgeber und Berater von US-Präsident Donald Trump, Marc Andreessen, im Kurzbotschaftendienst X. Experten sagen, dass die Technologie von Deepseek hinter der von OpenAI und Google zurückliegt. Aber sie ist eine Konkurrenz, verwendet sie doch weniger und technisch nicht so hochentwickelte Chips.

Während an der Wall Street über massive Investitionen von Technologiegiganten in KI-Infrastrukturen sowie die Nachfrage nach Nvidia-Chips spekuliert wird, werfen die offensichtlichen Fortschritte von Deepseek verstärkt Fragen zur benötigten Rechenleistung für die Entwicklung von KI-Systemen auf, zentrale Treiber für KI-Aktien. ASML als Schwergewicht der Branche notieren 9,6 Prozent im Minus. Im DAX verlieren Siemens 4,7 und Infineon 4,3 Prozent. Nachdem Siemens Energy zuletzt vom KI-Hype nach oben gepusht worden sind, geht es hier gleich um 21,6 Prozent nach unten.

Keine Akzente setzt ein über den Erwartungen ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser habe im Januar positiv überrascht, dank einer auf niedrigem Niveau verbesserten Lageeinschätzung, so die Deutsche Bank. Ernüchternd sei hingegen die erneute Eintrübung der Geschäftserwartungen. Darin dürfte sich wohl einmal mehr die erhöhte Wahrnehmung wirtschaftlicher Unsicherheit widerspiegeln - zum Beispiel mit Blick auf die zukünftige US-Handelspolitik.

Belastend für die europäischen Minenwerte (-2,3%) wirken sich die Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus China aus. Hier ging es mit der Industrie wieder zurück unter die Expansionsschwelle. Auch der Service-PMI ging zurück, belastet von der weiter schwachen Bauwirtschaft.

Geldpolitische Entscheidungen von US-Notenbank und EZB im Wochenverlauf

Im Wochenverlauf stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank wie auch der Europäischen Zentralbank auf der Agenda. Von der Fed wird keine Zinssenkung erwartet, was wohl neuerliche Kommentare von US-Präsident Donald Trump nach sich ziehen dürfte, der die Zinsen lieber niedriger sähe. Die EZB dürfte die Leitzinsen, auch mit Blick auf die schwächelnde Konjunktur im Euroraum, dagegen erneut um 25 Basispunkte senken.

BASF notieren nach Zahlenausweis unverändert. Für die Analysten von Jefferies entspricht das EBITDA mit 7,9 Milliarden Euro dem Konsens, es liegt aber leicht unter der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 8 bis 8,6 Milliarden Euro. Beim Chemie-Ergebnis sei es im Schlussquartal zu einem deutlicheren Ertragsrückgang gekommen, was die Analysten den Anlaufkosten in China sowie einer schwachen Nachfrage zuschreiben. Der 2025er-Konsens dürfte von den Geschäftszahlen wenig beeinflusst werden. Der verbesserte freie Cashflow wird von Jefferies positiv gewertet.

Nach Geschäftszahlen gewinnen Ryanair 3,8 Prozent. Die irische Billigfluglinie könnte nach Einschätzung von RBC Capital Markets das obere Ende ihrer Gesamtjahresprognose 2025/25 erreichen. Die Fluggesellschaft habe im dritten Geschäftsquartal dank höherer durchschnittlicher Ticketpreise einen starken Gewinnanstieg verzeichnet, was eine Anhebung der Marktschätzungen zur Folge haben dürfte.

Gegen den schwachen Gesamtmarkt kräftig nach oben geht es für Universal Music Group. Die Aktien springen in Amsterdam um 5,4 Prozent nach oben. Auslöser ist der Abschluss eines Mehrjahresvertrages mit Spotify für das Musik-Streaming. Beide wollen die Monetarisierung ihrer Produkte ausbauen. Besonders die US-Tochter von UMG soll davon profitieren, da bisherige Rabatte für gebündelte Angebote abgeschafft werden sollen.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.152,40    -1,3%    -66,97     +5,2% 
Stoxx-50        4.496,29    -0,7%    -30,41     +4,4% 
DAX          21.145,70    -1,2%    -249,23     +6,2% 
MDAX          25.997,24    -0,4%    -111,22     +1,6% 
TecDAX         3.610,01    -1,0%    -38,18     +5,6% 
SDAX          14.230,16    -0,7%    -102,88     +3,8% 
FTSE          8.476,24    -0,3%    -26,11     +4,7% 
CAC           7.863,55    -0,8%    -64,07     +6,5% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,50           -0,08     +0,14 
US-Zehnjahresrendite    4,51           -0,12     -0,07 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Mo, 7:35 Uhr Fr, 17:10 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,0515    +0,3%    1,0462     1,0516 +1,5% 
EUR/JPY          161,78    -0,9%    163,30     163,77 -0,7% 
EUR/CHF          0,9431    -0,7%    0,9488     0,9511 +0,5% 
EUR/GBP          0,8413    +0,1%    0,8398     0,8420 +1,7% 
USD/JPY          153,81    -1,3%    156,10     155,71 -2,2% 
GBP/USD          1,2499    +0,2%    1,2458     1,2488 -0,1% 
USD/CNH (Offshore)    7,2532    +0,1%    7,2690     7,2404 -1,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        98.944,10    -5,1%   99.690,60   105.950,80 +4,5% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex         74,41    74,66     -0,3%     -0,25 +4,4% 
Brent/ICE         78,34    78,50     -0,2%     -0,16 +4,7% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF          48,6    49,77     -2,4%     -1,17 -1,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)       2.770,71   2.770,84     -0,0%     -0,14 +5,6% 
Silber (Spot)       30,57    30,58     -0,1%     -0,02 +5,9% 
Platin (Spot)       949,82    951,15     -0,1%     -1,33 +4,7% 
Kupfer-Future        4,24     4,30     -1,3%     -0,06 +5,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2025 06:54 ET (11:54 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.