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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Koreanischen Neujahrs geschlossen (bis 30.1). In China (Schanghai und Hongkong) ruht der Handel wegen des Chinesischen Neujahrs (bis 31.1.), in Singapur wird deshalb verkürzt gehandelt.

MITTWOCH: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Koreanischen Neujahrs geschlossen. In China (Schanghai und Hongkong) ruht der Handel wegen des Chinesischen Neujahrs. In Singapur wird ebenfalls wegen des Chinesischen Neujahrs nicht gehandelt (bis 30.1.).

TAGESTHEMA I

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat in seinem Erstquartal des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 besser abgeschnitten als erwartet und seine Marge deutlich verbessert. Die geringeren Verluste bei der Windenergietochter Siemens Gamesa sowie Ergebnisverbesserungen bei Grid Technologies und Transformation of Industry haben zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Wie der Konzern am Montag bei Vorlage vorläufiger Zahlen mitteilte, ist zudem ein höherer Free Cashflow vor Steuern als erwartet generiert worden. Infolgedessen geht Siemens Energy nun davon aus, die bisherige Prognose für den Free Cashflow vor Steuern von bis zu 1 Milliarde Euro für das laufende Geschäftsjahr zu übertreffen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                VORAB 
.             BEKANNTGABE    PROG PROG PROG 
1. QUARTAL        1Q24/25 ggVj  1Q24/25 ggVj Zahl  1Q23/24 
Auftragseingang Konzern  13.668 -11%  12.217 -21%  10  15.381 
-Gas Services        5.009 +22%   3.994  -2%  10   4.096 
-Grid Technologies     5.117 -38%   4.782 -42%  10   8.236 
-Transformation of Industry 1.453 -11%   1.598  -2%  10   1.638 
-Siemens Gamesa       2.435 +56%   2.005 +28%  10   1.565 
Umsatz Konzern       8.942 +17%   8.493 +11%  11   7.649 
-Gas Services        2.823  +6%   2.787  +4%  10   2.670 
-Grid Technologies     2.480 +19%   2.556 +23%  10   2.082 
-Transformation of Industry 1.337 +17%   1.301 +14%  10   1.140 
-Siemens Gamesa       2.418 +18%   2.069  +1%  10   2.043 
Ergebnis bereinigt Konzern  481 +131%    375 +80%  10    208 
-Gas Services         412 +32%    347 +11%  10    313 
-Grid Technologies      309 +45%    285 +34%  10    213 
-Transformation of Industry  157 +50%    122 +16%  10    105 
-Siemens Gamesa       -374  --   -376  --  10   -426 
Ergebnis-Marge bereinigt   5,4  --    4,4  --  --    2,7 
Ergebnis nach Steuern*    463 -75%    --  --  --   1.878 
FCF vor Steuern       1.528  --    --  --  --   -283 
* inklusive Veräußerungsgewinne 
 

TAGESTHEMA II

SAP

hat sein Cloud-Wachstum im vierten Quartal trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds fortgesetzt und die operative Marge deutlich verbessert. Der Walldorfer DAX-Konzern sieht im laufenden Jahr weiterhin ein deutliches Cloud-Wachstum und einen kräftigen Gewinnanstieg.

Der Cloud-Umsatz legte im vierten Quartal währungsbereinigt um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha mit 4,67 Milliarden Euro gerechnet. Im Gesamtjahr betrug das Wachstum 26 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro. SAP selbst hatte sich 17,0 bis 17,3 Milliarden Euro vorgenommen und damit ein währungsbereinigtes Wachstum von 24 bis 27 Prozent.

Im laufenden Jahr rechnet SAP mit einem währungsbereinigten Cloud-Wachstum von 26 bis 28 Prozent auf 21,6 Milliarden bis 21,9 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis wird bei 10,3 bis 10,6 Milliarden Euro gesehen nach 8,15 Milliarden 2024. Bislang war SAP von 10,2 Milliarden ausgegangen.

Nachfolgend ein Vergleich der Zahlen zum vierten Quartal mit den Prognosen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.               BERICHTET  PROG  PROG 
4. QUARTAL 2024        4Q24 ggVj  4Q24  ggVj  4Q23 
Operative Marge        26,0  --  24,5   --  23,3 
Umsatzerlöse         9.377 +11%  9.116 +7,7%  8.468 
Cloud- und Softwareerlöse  8.267 +12%  8.006 +8,5%  7.382 
Softwarelizenzen        683 -18%   593  -29%   838 
Softwaresupport       2.876 +1,1%  2.761 -3,0%  2.846 
Clouderlöse         4.708 +27%  4.672  +26%  3.699 
Operatives Ergebnis     2.436 +24%  2.249  +14%  1.969 
Ergebnis nach Steuern    1.619 +24%  1.565  +20%  1.302 
Ergebnis je Aktie       1,40 +25%  1,36  +21%  1,12 
Current Cloud Backlog    18.078 +32% 17.333  +26% 13.745 
Free Cashflow         -918  -- -1.152   --  1.670 

AUSBLICK UNTERNEHMEN

12:30 US/General Motors Co (GM), Ergebnis 4Q

13:30 US/Boeing Co, ausführliches Ergebnis 4Q

13:30 US/Lockheed Martin Corp, Ergebnis 4Q

14:00 DE/BMW AG, Vorabtelefonkonferenz (Pre-Close) zum Jahresergebnis

17:45 DE/Continental AG, Vorabtelefonkonferenz (Pre-Close)

17:50 FR/LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA, Jahresergebnis

22:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  08:45 Verbrauchervertrauen Januar 
     PROGNOSE: 89 
     zuvor:  89 
- US 
  14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:   -1,2% gg Vm 
 
  16:00 Index des Verbrauchervertrauens Januar 
     PROGNOSE: 106,0 
     zuvor:   104,7 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
INDEX              Stand  +/- 
DAX-Future         21.473,00 -0,1% 
E-Mini-Future S&P-500    6.045,25 -0,0% 
E-Mini-Future Nsdq-100   21.312,00 +0,3% 
Nikkei-225         39.029,81 -1,4% 
Schanghai-Composite     Feiertag 
Hang-Seng-Index       20.237,99 +0,2% 
              +/- Ticks 
Bund -Future          131,51  -10 
 
Montag: 
INDEX      Schluss    +/- 
DAX      21.282,18   -0,5% 
DAX-Future   21.500,00   +0,1% 
XDAX      21.386,84   +0,1% 
MDAX      26.104,10   -0,0% 
TecDAX     3.630,90   -0,5% 
EuroStoxx50   5.188,45   -0,6% 
Stoxx50     4.527,56   +0,0% 
Dow-Jones   44.713,58   +0,7% 
S&P-500-Index  6.012,28   -1,5% 
Nasdaq-Comp.  19.341,83   -3,1% 
EUREX      zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future    131,61    +28 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit kleineren Aufschlägen in den Handel am Dienstag starten. Damit scheint der Deepseek-Schock erst einmal überwunden, der an den Märkten vor allem als negativ für die etablierten KI-Player gewertet wird. Für die Gesamtmärkte muss dies aber nicht der Fall sein, da die Anleger einer deutlich günstigeren KI-Technologie mit vergleichbarer Performance einiges abgewinnen können, etwa mit Blick auf mögliche wirtschaftliche Produktivitätssteigerungen. Gestützt wird das Sentiment am Morgen auch durch die Quartalsberichte von SAP und Siemens Energy, die auf den ersten Blick klar besser als erwartet ausgefallen sind. Als Damoklesschwert hängen weiterhin mögliche Strafzölle der neuen US-Administration über den Börsen. Wie die FT mit Verweis auf Kreise berichtet, drängt der neue Finanzminister Scott Bessent auf die Einführung universaler Einfuhrzölle, die bei 2,5 Prozent starten und sukzessive angehoben werden sollen.

Rückblick: Leichter - Schwächster Sektor waren Technologiewerte mit Minus 3,4 Prozent. Das chinesische Startup Deepseek hatte ein neues KI-Modell entwickelt, das nur einen Bruchteil der Chip-Leistung der bekannten KI-Modelle aus dem Silicon Valley und dies zu einem Bruchteil der Kosten benötigt. ASML als Schwergewicht der Branche schlossen 7 Prozent im Minus. Die Vorzüge von KI könnten schneller und in einem größeren Umfang als bislang erwartet der Weltwirtschaft zu Gute kommen, was sich letztlich in einer höheren Produktivität niederschlagen sollte. Diese dürfte höhere Wachstumsraten bei niedrigerer Inflation zur Folge haben, machte die Deutsche Bank langfristig sogar positive Umstände aus. Dies erklärte die nur moderaten Abgaben abseits des Technologiesektors. Belastend für die Minenwerte (-2,3%) wirkten schwache Einkaufsmanagerindizes aus China. Universal Music Group sprangen um 7,4 Prozent nach oben. Auslöser war der Abschluss eines Mehrjahresvertrages mit Spotify für das Musik-Streaming. SGS (+4,7%) und Bureau Veritas (-1,5%) haben Gespräche über eine mögliche Fusion beendet.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Siemens Energy brachen um 20 Prozent ein, für Hochtief ging es um 5,2 Prozent nach unten. Die Erwartung, dass das starke Wachstum der Stromnachfrage sowie die Energiewende und der vermehrte Einsatz von KI massive Investitionen in die Energieinfrastruktur erforderlich machen, hatte beide Aktien zuletzt gestützt. Diese Annahmen wurden nun von Anlegern hinterfragt. Im Technologiesektor verloren Aixtron 5,6 Prozent, Suss Microtec 9,1 Prozent sowie Infineon 1,9 Prozent. Keine Akzente setzte ein über den Erwartungen ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex - zumal die Geschäftserwartungen sich erneut eintrübten. BASF schlossen nach Zahlenausweis 0,2 Prozent leichter. Laut Jefferies entsprach das EBITDA dem Konsens, es lag aber leicht unter der vom Unternehmen prognostizierten Spanne. Für Stabilus ging es nach Zahlenvorlage um 4,8 Prozent nach oben. Das erste Geschäftsquartal 2024/25 sei solide ausgefallen, trotz des schwierigen Umfelds, kommentierte Warburg.

XETRA-NACHBÖRSE

Mit einem deutlichen Plus hat sich die Aktie von Siemens Energy im nachbörslichen Handel am Montag gezeigt. Der Energietechnikkonzern hat im Erstquartal des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 besser abgeschnitten als erwartet und seine Marge deutlich erhöht. (s.o.) Die Aktie wurde bei Lang & Schwarz 7,5 Prozent höher getaxt, war im regulären Handel allerdings um 20 Prozent eingebrochen. Die Papiere von Eckert & Ziegler wurden 3,3 Prozent fester gestellt. Das Unternehmen hat seine Zielsetzung für 2024 übertroffen. (s.u.)

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Die Technologiewerte haben zu Wochenbeginn an der Wall Street stark unter Druck gestanden. Ungemach für den Sektor kam aus China, wo ein Startup-Unternehmen den US-Platzhirschen der KI-Branche Konkurrenz machen könnte. Der Dow-Jones-Index legte dagegen zu. Investoren schichteten in "sichere Branchen" um, was den Konsumgütern und Gesundheitswerten Zulauf verschaffte. Dies schob den Dow in positives Terrain, hieß es. Unter den Technologie-Werten stürzten Nvidia um 16,9 Prozent ab, Microsoft büßten 2,1 Prozent ein und Advanced Micro Devices (AMD) 6,4 Prozent. Der Halbleiter-Sektor im S&P-500 brach um 14 Prozent ein. United States Steel gaben um 1,5 Prozent nach. Laut einem Bericht will der aktivistische Investor Ancora den Stahlkonzern zur Aufgabe der Fusionspläne mit Nippon Steel drängen. AT&T stiegen um 6,3 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal von einem weiteren Anstieg der Kundenzahl profitiert. Die Gesellschaft steigerte den Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen.

USA - ANLEIHEN

Laufzeit        Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre          4,20     -7,6     4,27      -4,4 
5 Jahre          4,33     -9,0     4,42      -4,9 
7 Jahre          4,43    -10,6     4,53      -5,3 
10 Jahre         4,53     -9,9     4,63      -4,0 
30 Jahre         4,77     -7,9     4,85      -1,2 
 

Auch am Rentenmarkt beherrschte Deepseek die Schlagzeilen, denn die Verunsicherung am Aktienmarkt trieb Anleger in den vermeintlich sicheren Anleihehafen, wo die Notierungen deutlich anzogen und die Renditen somit fielen. Sollte sich eine günstigere KI-Technologie durchsetzen, hielte diese auch die Inflation im Zaum und rechtfertigte somit niedrigere Leitzinsen, hieß es am Markt zu den sinkenden Renditen.

DEVISENMARKT

DEVISEN      zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:22 Uhr % YTD 
EUR/USD      1,0442    -0,4%   1,0489     1,0504 +0,8% 
EUR/JPY      162,43    +0,2%   162,10     162,04 -0,3% 
EUR/CHF      0,9448    -0,1%   0,9461     0,9455 +0,7% 
EUR/GBP      0,8389    -0,1%   0,8398     0,8419 +1,4% 
USD/JPY      155,57    +0,7%   154,55     154,29 -1,1% 
GBP/USD      1,2449    -0,4%   1,2496     1,2476 -0,5% 
USD/CNH      7,2770    +0,4%   7,2504     7,2460 -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD    102.841,25    +1,1% 101.684,30   100.934,35 +8,6% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Am Devisenmarkt fiel der Dollar in die Nähe eines Sechswochentiefs, erholte sich im Anschluss aber wieder von den Tagestiefs. Der Dollar-Index büßte 0,1 Prozent ein. Sollten die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer sehr viel günstigeren KI-Technologie, wie es Deepseek gerade aufzeige, eintreten, wären gewaltige Investitionen in den USA bedroht und drohten abgeschrieben zu werden. Dies hätte ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre Auswirkungen auf die Realwirtschaft und dürfte die US-Notenbank mittelfristig zu einer sehr viel taubenhafteren Haltung zwingen, erläuterten Devisenanalysten die Dollar-Schwäche.

ROHSTOFFE

ÖL

ROHOEL      zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex      73,51    73,17    +0,5%     +0,34 +3,2% 
Brent/ICE      77,49    77,08    +0,5%     +0,41 +3,6% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Sorge vor einem wirtschaftlichen und KI-getriebenen Abschwung drückte die Erdölpreise. Brent und WTI verloren bis zu 2,1 Prozent. Auch die Drohungen von US-Präsident Trump von Zöllen gegen China, Kanada und Mexiko, zusammen mit Plänen zur Steigerung der inländischen Öl- und Gasproduktion und Aufforderungen an die Opec, die Preise zu senken, belasteten die Stimmung, hieß es.

METALLE

METALLE      zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.740,94   2.744,06    -0,1%     -3,13 +4,5% 
Silber (Spot)    30,05    30,20    -0,5%     -0,15 +4,1% 
Platin (Spot)   944,58    950,25    -0,6%     -5,68 +4,1% 
Kupfer-Future    4,27     4,23    +0,9%     +0,04 +6,0% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Auch der Goldpreis lag im Minus, die Feinunze büßte 1,1 Prozent auf 2.742 Dollar ein. Teilnehmer verwiesen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank - am Markt wird fest mit unveränderten Leitzinsen gerechnet.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

AIRBUS

hat 2024 erneut einen höheren Auftragseingang bei seinen Hubschraubern verzeichnet. Airbus Helicopters hat im vergangenen Jahr 455 Brutto-Bestellungen (netto: 450) erhalten. Im Jahr 2024 lieferte das Unternehmen 361 Hubschrauber aus, was laut Airbus einem vorläufigen Marktanteil von 57 Prozent im zivilen und halbstaatlichen Bereich entspricht.

DEUTSCHE POST

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post für den heutigen Dienstag Beschäftigte in der Zustellung in Großstädten und größeren Städten in allen Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen.

BMW / TESLA

Die Autobauer verklagen die Europäische Kommission und schließen sich damit einer wachsenden Zahl chinesischer Autohersteller an, die sich gegen die Strafzölle der EU auf Elektrofahrzeuge wehren. Sowohl Tesla Shanghai als auch BMW haben Klage beim Gericht der EU eingereicht, dem zweithöchsten Gericht der EU. Die Klagen wurden eingereicht, nachdem die EU Strafzölle von bis zu 45 Prozent auf chinesische Elektroautos erhoben hatte.

SAP

hat einen neuen Vorstandsbereich geschaffen. Wie der DAX-Konzern mitteilte, rückt Sebastian Steinhäuser zum 1. Februar in das Führungsgremium auf, wo er das neue Ressort "Strategy & Operations" verantworten wird. Außerdem bildet SAP einen "erweiterten Vorstand" als strategisches Beratungsgremium. Es soll unter anderem die KI-Strategie vorantreiben. Dem Gremium werden ein neuer Chief Technical Officer, ein Tandem von Chief Revenue Officers sowie der Chief Marketing Officer angehören.

SARTORIUS

Der Labor- und Pharmaausrüster hat 2024 zwar weniger verdient und umgesetzt als im Vorjahr, seine zur Jahresmitte gesenkte Prognose aber erfüllt und mit den Geschäftszahlen die Markterwartungen übertroffen. Vorstandschef Joachim Kreuzburg äußerte sich angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen zufrieden mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres. Im laufenden Jahr strebt Sartorius in beiden Sparten und als Konzern ein profitables, moderates Wachstum oberhalb des Marktniveaus an.

Nachfolgend ein Vergleich der Zahlen zum Geschäftsjahr 2024 mit den Prognosen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.                   BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR              Gj24 ggVj  Gj24 ggVj Gj23 
Umsatz                3.381 -0,4% 3.361  -1% 3.396 
EBITDA bereinigt            945  -2%  933  -3%  963 
EBITDA-Marge bereinigt        28,0  --  27,8  -- 28,3 
Erg nach Steuern/Dritten bereinigt*  280 -17%  278 -18%  339 
Ergebnis je Vorzugsaktie bereinigt*  4,06 -18%  4,26 -14% 4,95 

THYSSENKRUPP

- Der tschechische Investor Daniel Kretinsky bekräftigt sein Interesse an Thyssenkrupp Steel. "Sollten wir sowohl mit der Thyssenkrupp AG als auch mit den Gewerkschaften eine gemeinsame Basis für die weitere Ausrichtung erreichen, wären wir bereit, unsere Beteiligung zu verstärken", sagte der Sprecher von Kretinskys EP Group der Rheinischen Post.

- Die Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka will auf der Thyssenkrupp-Hauptversammlung gegen die Zahlung einer Dividende stimmen: "Die Ausschüttung erfolgt zu Lasten der Substanz. ThyssenKrupp lebt seit Jahren von der Substanz. Damit muss endlich Schluss sein", sagte Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit bei der Deka, der Rheinischen Post.

ECKERT & ZIEGLER

hat seine Zielsetzung für 2024 übertroffen, wie das Unternehmen bei Vorlage vorläufiger Zahlen für 2024 mitteilte. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 will Eckert & Ziegler am 27. März 2025 gemeinsam mit dem vollständigen, testierten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlichen.

Nachfolgend die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr (in Millionen Euro, nach IFRS):

GESAMTJAHR 2024       Gj24 ggVj  Gj23 
Umsatz            295 +20%  246 
EBIT bereinigt         66 +41%   47 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 33 +25%   26 
 

FREENET

bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Wie das Telekommunikationsunternehmen mitteilte, hat der Aufsichtsrat die Bestellung von Robin John Andes Harries zum Mitglied des Vorstands und CEO mit Wirkung zum 1. August 2025 und einer Laufzeit von drei Jahren beschlossen. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Christoph Vilanek hatte im Juli 2024 angekündigt, keine neuerliche Verlängerung seines bis Ende 2025 laufenden Vertrages anzustreben.

NORDEX

Der Windkraftanlagenhersteller nimmt Änderungen in seinem Führungsteam vor. Chief Sales Officer Patxi Landa wird in eine neue Rolle als Head of Nordex Capital wechseln. CEO José Luis Blanco soll die Aufgaben des Vertriebsvorstands übernehmen.

WACKER CHEMIE

Nachfolgend die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2024 (in Millionen Euro, nach IFRS):

GESAMTJAHR 2024       Gj24 ggVj  Gj24 ggVj Zahl  Gj23 
Umsatz           5.720 -11% 5.770 -10%  12  6.402 
EBITDA            770  -7%  756  -8%  12   824 
EBIT             300 -26%  321 -21%  12   405 
Ergebnis nach Steuern    265 -19%  229 -30%  12   327 
Ergebnis je Aktie verwässert --  --  4,27 -32%  12  6,31 
Netto Cashflow       -325  --   --  --  --   166 

ASTRAZENECA

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung für das gemeinsam von Astrazeneca und Daiichi Sankyo entwickelte Brustkrebsmittel Enhertu erteilt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 28, 2025 01:32 ET (06:32 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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