Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnenabwehr im Fokus: DroneShield +15%
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
3.654 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Börsen bauen Gewinne aus - ASML sorgt für Erleichterung

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen bauen Gewinne aus - ASML sorgt für Erleichterung

DOW JONES--die europäischen Börsen bauen die Gewinne bis Mittwochmittag aus. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützt genauso wie der Erholung im Technologiesektor, nachdem Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek einen Ausverkauf von KI-Aktien ausgelöst hatte. Starke Geschäftszahlen von ASML (+8,8%) treiben den Technologiesektor um 3,8 Prozent nach oben. Der DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 21.602 Punkte, bei 21.616 wurde ein Allzeithoch markiert. Für den Euro-Euro-Stoxx-50 geht es 0,9 Prozent auf 5.240 nach oben - damit gerät das im Jahre 2000 markierte Rekordhoch bei 5.464 auch für den gesamteuropäischen Index langsam in Reichweite.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank steht erst nach Börsenschluss an. Nach drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank.

ASML mit starker Marge

Positiv für Europas Technologiesektor werden die guten Geschäftszahlen von ASML gewertet. Der höhere Umsatz und vor allem die Margenstärke im vierten Quartal gefallen. Die Bruttomarge lag mit 51,7 Prozent deutlich über der Analystenerwartung von 49,7 Prozent. An der Börse wird zudem der Auftragseingang im Schlussquartal positiv gewertet, zuversichtlich stimme auch der bestätigte Ausblick. Die Prognosen des niederländischen Ausrüsters von Halbleiterprodukten zu Umsatz und Bruttomarge im laufenden Quartal seien besser als erwartet, urteilen die Citi-Analysten.

Für Enttäuschung sorgen die Geschäftszahlen von LVMH vom Vorabend. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", kommentiert ein Händler. Die Analysten von Bernstein merken an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Mode und Leder sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Dazu zählt auch Luis Vuitton. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. LMVH müsse noch stärker an der Marke Dior arbeiten, die Markterholung sehe fragil aus. Auch die folgende Telefonkonferenz habe nicht überzeugt. Unter dem Strich reiche das Umsatzwachstum bei LVMH nicht, um die Kosteninflation aufzufangen. LVMH notieren 5 Prozent schwächer, für Kering geht es um 5,8 Prozent nach unten.

Positive Nachrichten gibt es von Volvo, das Unternehmen hat im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezialfahrzeugen in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Im DAX legen Daimler Truck um 5,9 Prozent zu, Traton sind mit plus 5,7 Prozent ebenfalls flott unterwegs. Eine negativ aufgenommene Telefonkonferenz im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftszahlen (Pre-Close) drückt die Continental-Aktie 1,5 Prozent nach unten.

Ausblick von Akzo Nobel kommt nicht gut an

Die Aktien von Akzo Nobel geben nach Zahlenausweis um 5,5 Prozent nach. Vor allem der Ausblick sorgt für Zurückhaltung, da Akzo für das ganze Jahr keine signifikante Markterholung erwartet. Die Analysten von JP Morgan kritisieren zudem die Kennziffern: so liege das bereinigte EBIT 5 Prozent unter ihrer Schätzung, der freie Cashflow sei ebenfalls schwächer als erwartet ausgefallen. Insgesamt habe man von dem Zwischenbericht mehr erwartet, so die Analysten.

Aus Deutschland legte überraschend Renk (-1,9%) vorläufige Geschäftszahlen vor. Positiv wird das bereinigte EBIT gewertet, das am oberen Rand der anvisierten Spanne liegt. Für Logitech geht es nach Zahlenvorlage um 6,6 Prozent nach oben - eine starke Marge überzeugt.

=== 
Aktienindex        zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.240,17    +0,9%     44,46     +7,0% 
Stoxx-50         4.568,26    +0,8%     37,20     +6,0% 
DAX           21.601,61    +0,8%    171,03     +8,5% 
MDAX          26.366,66    +0,4%    111,26     +3,0% 
TecDAX          3.696,64    +0,4%     14,94     +8,2% 
SDAX          14.409,18    +0,3%     41,51     +5,1% 
FTSE           8.563,71    +0,3%     29,84     +5,1% 
CAC           7.877,79    -0,2%    -19,58     +6,7% 
 
Rentenmarkt        zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,55           -0,01     +0,19 
US-Zehnjahresrendite     4,53           -0,00     -0,04 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- % Mi, 7:35 Uhr Di, 17:25 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,0398    -0,3%    1,0441     1,0430 +0,4% 
EUR/JPY          161,68    -0,3%    162,11     162,28 -0,7% 
EUR/CHF          0,9430    -0,0%    0,9436     0,9436 +0,5% 
EUR/GBP          0,8375    -0,1%    0,8381     0,8385 +1,2% 
USD/JPY          155,48    -0,0%    155,27     155,62 -1,2% 
GBP/USD          1,2415    -0,2%    1,2458     1,2439 -0,8% 
USD/CNH (Offshore)     7,2693    -0,1%    7,2598     7,2766 -0,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        102.603,35    +1,3%  102.581,20   102.129,95 +8,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex          73,32    73,77     -0,6%     -0,45 +2,9% 
Brent/ICE          77,06    77,49     -0,6%     -0,43 +3,0% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF          49,75    48,46     +2,7%     +1,29 -4,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)       2.759,23   2.763,56     -0,2%     -4,33 +5,1% 
Silber (Spot)        30,52    30,44     +0,3%     +0,08 +5,7% 
Platin (Spot)       944,70    943,23     +0,2%     +1,48 +4,2% 
Kupfer-Future        4,25     4,25     +0,0%     +0,00 +5,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 29, 2025 06:54 ET (11:54 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.