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MÄRKTE EUROPA/Kursgewinne vor Fed-Entscheid - Berichtssaison stützt

DJ MÄRKTE EUROPA/Kursgewinne vor Fed-Entscheid - Berichtssaison stützt

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind am Mittwoch in Rallylaune geblieben. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützte genauso wie die Erholung im Technologiesektor, nachdem Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek einen Ausverkauf von KI-Aktien ausgelöst hatten. Starke Geschäftszahlen von ASML (+5,5%) trieben den Technologiesektor um 2,5 Prozent nach oben. Der DAX gewann 1 Prozent auf 21.638 Punkte, ein neues Allzeithoch wurde bei 21.672. Für den Euro-Euro-Stoxx-50 ging es 0,6 Prozent auf 5.231 nach oben - damit geriet das im Jahre 2000 markierte Rekordhoch bei 5.464 auch für den gesamteuropäischen Index langsam in Sichtweite.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank stand erst nach Börsenschluss an. Nach drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank.

Positiv für Europas Technologiesektor wurden die guten Geschäftszahlen von ASML gewertet. Der höhere Umsatz und vor allem die Margenstärke im vierten Quartal gefielen. Die Bruttomarge lag mit 51,7 Prozent deutlich über der Analystenerwartung von 49,7 Prozent. An der Börse wurde zudem der Auftragseingang im Schlussquartal positiv gewertet, zuversichtlich stimme auch der bestätigte Ausblick. Die Prognosen des niederländischen Ausrüsters von Halbleiterprodukten zu Umsatz und Bruttomarge im laufenden Quartal seien besser als erwartet, urteilten die Citi-Analysten. Aixtron stiegen in der Folge um 1,7 Prozent.

LVMH sorgt für Enttäuschung im Luxusgütersektor

Für Enttäuschung sorgten die Geschäftszahlen von LVMH. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", kommentierte ein Händler. Die Analysten von Bernstein merkten an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Mode und Leder sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Dazu zählt auch Luis Vuitton. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. LMVH müsse noch stärker an der Marke Dior arbeiten, die Markterholung sehe fragil aus. Auch die folgende Telefonkonferenz habe nicht überzeugt. Unter dem Strich reiche das Umsatzwachstum bei LVMH nicht, um die Kosteninflation aufzufangen. LVMH verloren 5 Prozent, für Kering ging es um 5,4 Prozent nach unten.

Positive Nachrichten gab es von Volvo (+7,7%), das Unternehmen hatte im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezialfahrzeugen in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Im DAX legten Daimler Truck um 7,6 Prozent zu, Traton waren mit plus 6,8 Prozent ebenfalls flott unterwegs. Eine negativ aufgenommene Telefonkonferenz im Vorfeld der Geschäftszahlen (Pre-Close) drückte die Continental-Aktie 3 Prozent nach unten.

Ausblick von Akzo Nobel kommt nicht gut an

Die Aktien von Akzo Nobel gaben nach Zahlenausweis um 5 Prozent nach. Vor allem der Ausblick sorgte für Zurückhaltung, da Akzo für das ganze Jahr keine signifikante Markterholung erwartet. Die Analysten von JP Morgan kritisierten zudem die Kennziffern: so liege das bereinigte EBIT 5 Prozent unter ihrer Schätzung, der freie Cashflow sei ebenfalls schwächer als erwartet ausgefallen. Insgesamt habe man von dem Zwischenbericht mehr erwartet, so die Analysten.

Deutsche Telekom schlossen 4,7 Prozent fester. Die Geschäftszahlen der US-Tochter T-Mobile US seien stark ausgefallen, hieß es im Handel. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum der Vertragskunden. Siemens Energy knüpften an die Gewinne des Vortages an und gewannen weitere 4,9 Prozent.

Überraschend legte Renk (-4,3%) vorläufige Geschäftszahlen vor, die im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Analysten äußerten sich positiv. Allerdings war die Aktie im laufenden Jahr bereits fast um 30 Prozent gelaufen, die Entwicklung lud somit zu Gewinnmitnahmen ein. Für Logitech ging es nach Zahlenvorlage um 7,6 Prozent nach oben - eine starke Marge überzeugte.

=== 
Index                 Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.                    stand   absolut     in %      seit 
.                                     Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50             5.227,43    +31,72    +0,6%     +6,8% 
Stoxx-50               4.557,40    +26,34    +0,6%     +5,8% 
Stoxx-600                534,09    +2,49    +0,5%     +5,2% 
XETRA-DAX              21.637,53   +206,95    +1,0%     +8,6% 
FTSE-100 London            8.555,49    +21,62    +0,3%     +5,1% 
CAC-40 Paris             7.872,48    -24,89    -0,3%     +6,7% 
AEX Amsterdam              904,94    +6,53    +0,7%     +3,0% 
ATHEX-20 Athen            3.778,28    +2,03    +0,1%     +5,8% 
BEL-20 Brüssel            4.299,86    -1,10    -0,0%     +0,8% 
BUX Budapest             84.993,42    +42,47    +0,0%     +7,1% 
OMXH-25 Helsinki           4.539,31    +25,32    +0,6%     +4,4% 
ISE NAT. 30 Istanbul         11.216,52    -28,01    -0,2%     +4,3% 
OMXC-20 Kopenhagen          2.066,58    -2,04    -0,1%     -1,7% 
PSI 20 Lissabon            6.490,33    +40,22    +0,6%     +2,4% 
IBEX-35 Madrid            12.286,50   +132,30    +1,1%     +6,0% 
FTSE-MIB Mailand           36.371,67   +224,61    +0,6%     +5,7% 
OBX Oslo               1.422,60    +11,58    +0,8%     +7,0% 
PX Prag               1.880,89    +12,95    +0,7%     +6,9% 
OMXS-30 Stockholm           2.657,33    +21,70    +0,8%     +7,0% 
WIG-20 Warschau            2.398,68    -0,34    -0,0%     +9,4% 
ATX Wien               3.819,81    +24,78    +0,7%     +3,9% 
SMI Zürich              12.530,32    +74,88    +0,6%     +8,0% 
*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag 
 
Rentenmarkt        zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,58           +0,02     +0,22 
US-Zehnjahresrendite     4,56           +0,02     -0,01 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- % Mi, 7:35 Uhr Di, 17:25 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,0417    -0,1%    1,0441     1,0430 +0,6% 
EUR/JPY          161,69    -0,3%    162,11     162,28 -0,7% 
EUR/CHF          0,9454    +0,2%    0,9436     0,9436 +0,8% 
EUR/GBP          0,8378    -0,1%    0,8381     0,8385 +1,2% 
USD/JPY          155,22    -0,2%    155,27     155,62 -1,3% 
GBP/USD          1,2433    -0,1%    1,2458     1,2439 -0,7% 
USD/CNH (Offshore)     7,2628    -0,2%    7,2598     7,2766 -1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        101.936,70    +0,7%  102.581,20   102.129,95 +7,7% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex          73,36    73,77     -0,6%     -0,41 +3,0% 
Brent/ICE          77,40    77,49     -0,1%     -0,09 +3,4% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF          51,22    48,46     +5,7%     +2,76 -4,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)       2.751,26   2.763,56     -0,4%     -12,30 +4,8% 
Silber (Spot)        30,78    30,44     +1,1%     +0,34 +6,6% 
Platin (Spot)       950,78    943,23     +0,8%     +7,55 +4,8% 
Kupfer-Future        4,30     4,25     +1,2%     +0,05 +6,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

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January 29, 2025 12:10 ET (17:10 GMT)

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