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MÄRKTE USA/Leichter - Alphabet und AMD nach Zahlenausweis schwach

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Alphabet und AMD nach Zahlenausweis schwach

DOW JONES--Zur Wochenmitte zeichnet sich eine negative Eröffnung an den US-Börsen ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 0,7 Prozent im Minus. Furcht vor einer Eskalation des Handelskonflikts der USA mit China tritt wieder in den Vordergrund. Nachdem die USA Strafzölle von 10 Prozent auf Importe aus China verhängt hatten, reagierte Peking am Dienstag mit Strafzöllen von 15 Prozent auf die Einfuhr bestimmter Rohstoffe und Waren aus den USA. Die chinesische Reaktion wurde von Beobachtern indessen als insgesamt moderat bezeichnet. Anleger warten nun gespannt auf Gespräche zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping, für die es allerdings noch keinen Termin gibt.

Zur gedämpften Stimmung tragen auch enttäuschende Geschäftszahlen zweier Schwergewichte des US-Technologiesektors - Alphabet und AMD - bei. Neben der Bilanzsaison gilt das Interesse Konjunkturdaten. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar zeigte einen unerwartet starken Stellenaufbau in der Privatwirtschaft. Er gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Das Handelsbilanzdefizit der USA hat sich im Dezember deutlicher als angenommen ausgeweitet. Etwas später folgen noch die Januar-Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe.

Die Aktien von Alphabet verlieren vorbörslich 7,6 Prozent, nachdem das Umsatzwachstum der Google-Mutter enttäuscht hat. Der Chiphersteller AMD (-9,9%) hat zwar den Umsatz seiner Datenzentren kräftig gesteigert, die hohen Erwartungen der Analysten aber verfehlt.

Die Restaurantkette Chipotle Mexican Grill (-5,7 Prozent) hat ihre Umsatzprognose gesenkt. Anleger fürchten zudem, dass die von Präsident Donald Trump angedrohten Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada die Kosten des Unternehmens in die Höhe treiben könnten.

Derweil hat Spielzeughersteller Mattel (+11,6%) seine Gewinnprognose für dieses Jahr erhöht, weil er eine höhere Nachfrage nach Barbie-Puppen erwartet. Daneben kündigte Mattel einen Aktienrückkauf an.

Aktien chinesischer E-Commerce-Unternehmen werden verkauft, nachdem die US-Post angekündigt hat, keine Pakete aus China und Hongkong mehr zuzustellen. Alibaba fallen um 1,9 Prozent, JD.com um 2,4 Prozent und PDD Holdings um 3,1 Prozent.

Dollar und Anleiherenditen unter Druck - Gold eilt von Rekord zu Rekord

Der US-Dollar fällt weiter. Er war am Dienstag unter Druck geraten, nachdem für Dezember ein Rückgang der Stellenausschreibungen in den USA gemeldet worden war. Für den Dollarindex geht es um 0,5 Prozent abwärts. Im Sog des schwächeren Dollar geben auch die Anleiherenditen nach. Staatsanleihen sind indessen auch als "sicherer Hafen" in Krisenzeiten gesucht.

Auch Gold profitiert vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger und klettert erneut auf ein Rekordhoch.

Die Ölpreise geben trotz des schwächeren Dollar nach. Sie werden vom Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet, der die Inflation nach oben treiben und die Weltwirtschaft schwächen könnte. Darüber tritt die Drohung von US-Präsident Trump, im Atomstreit mit dem Iran die Sanktionen zu verschärfen, in den Hintergrund. Sollte Trump seine Drohung wahr machen, könnten bis zu 1 Million Barrel iranischen Öls pro Tag nicht mehr auf den Markt gelangen, merkt die ING dazu an. Das würde allerdings der Forderung Trumps nach niedrigeren Ölpreisen eher entgegenwirken.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,19     -2,1     4,21      -5,3 
5 Jahre         4,27     -5,0     4,32     -11,4 
7 Jahre         4,36     -6,0     4,42     -12,0 
10 Jahre         4,46     -5,1     4,51     -11,5 
30 Jahre         4,69     -5,6     4,75      -8,9 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mi, 7:58 Uhr Di, 17:13 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0413    +0,3%    1,0386     1,0380  +0,5% 
EUR/JPY        159,24    -0,6%    159,11     160,42  -2,2% 
EUR/CHF        0,9398    -0,0%    0,9397     0,9399  +0,2% 
EUR/GBP        0,8313    -0,1%    0,8323     0,8318  +0,5% 
USD/JPY        152,94    -0,9%    153,19     154,52  -2,8% 
GBP/USD        1,2526    +0,4%    1,2479     1,2479  +0,1% 
USD/CNH (Offshore)   7,2802    -0,1%    7,2868     7,2760  -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       98.583,25    +0,9%   97.668,10   99.841,95  +4,2% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        71,95    72,70     -1,0%     -0,75  +1,0% 
Brent/ICE        75,29    76,20     -1,2%     -0,91  +1,2% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       52,975    52,35     +1,2%     +0,63  +4,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.864,61   2.842,55     +0,8%     +22,06  +9,2% 
Silber (Spot)      32,21    32,18     +0,1%     +0,03 +11,5% 
Platin (Spot)     984,55    967,25     +1,8%     +17,30  +8,6% 
Kupfer-Future      4,36     4,35     +0,2%     +0,01  +8,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/hab

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2025 08:47 ET (13:47 GMT)

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