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MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwache Zahlen von Alphabet und AMD

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwache Zahlen von Alphabet und AMD

DOW JONES--Leicht erholt von anfänglichen Verlusten zeigt sich die Wall Street zur Wochenmitte. Die Indizes legen leicht zu. Doch die andauernde Furcht vor einer Eskalation des Handelskonflikts der USA mit China lastet weiter auf dem Sentiment. Nachdem die USA Strafzölle von 10 Prozent auf Importe aus China verhängt hatten, reagierte Peking am Dienstag mit Strafzöllen von 15 Prozent auf die Einfuhr bestimmter Rohstoffe und Waren aus den USA. Die chinesische Reaktion wurde aber von Beobachtern als insgesamt moderat bezeichnet. Anleger warten nun gespannt auf Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping, für die es allerdings noch keinen Termin gibt.

Der Dow-Jones-Index gewinnt am Mittag (Ortszeit) 0,3 Prozent auf 44.670 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,1 Prozent und der Nasdaq-Composite legt um 0,2 Prozent zu.

Zur gedämpften Stimmung tragen auch enttäuschende Geschäftszahlen zweier Technologie-Schwergewichte - Alphabet und AMD - bei. Neben der Bilanzsaison gilt das Interesse aber auch den veröffentlichten US-Konjunkturdaten. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar zeigte einen unerwartet starken Stellenaufbau in der Privatwirtschaft. Er gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Das Handelsbilanzdefizit der USA hat sich im Dezember deutlicher als angenommen ausgeweitet. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe ist entgegen den Erwartungen gefallen.

Die Aktien von Alphabet verlieren 7,4 Prozent, nachdem das Umsatzwachstum der Google-Mutter enttäuscht hat. Der Chiphersteller AMD (-7%) hat zwar den Umsatz seiner Datenzentren kräftig gesteigert, die hohen Erwartungen der Analysten aber verfehlt.

Die Restaurantkette Chipotle Mexican Grill (-2,7%) hat ihre Umsatzprognose gesenkt. Anleger fürchten zudem, dass die von Präsident Trump angedrohten Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada die Kosten des Unternehmens in die Höhe treiben könnten.

Gut kommen dagegen die Zahlen von Walt Disney (-0,8%) an. Der Unterhaltungskonzern hat im vierten Quartal von Preiserhöhungen seines Streamingdiensts profitiert. Der Ausblick überzeuge aber nicht in allen Punkten, heißt es.

Derweil hat Spielzeughersteller Mattel (+15,1%) seine Gewinnprognose für dieses Jahr erhöht, weil er eine höhere Nachfrage nach Barbie-Puppen erwartet. Daneben kündigte Mattel einen Aktienrückkauf an.

Aktien chinesischer E-Commerce-Unternehmen werden verkauft, nachdem die US-Post angekündigt hat, keine Pakete aus China und Hongkong mehr zuzustellen. Alibaba fallen um 2,7 Prozent, JD.com um 3,0 Prozent und PDD Holdings um 3,7 Prozent.

Dollar und Anleiherenditen unter Druck - Gold eilt von Rekord zu Rekord

Der US-Dollar gibt weiter nach. Er war am Dienstag unter Druck geraten, nachdem für Dezember ein Rückgang der Stellenausschreibungen in den USA gemeldet worden war. Für den Dollar-Index geht es um 0,4 Prozent abwärts.

Im Sog des schwächeren Dollar geben auch die Anleiherenditen deutlicher nach. Staatsanleihen sind indessen als "sicherer Hafen" in Krisenzeiten gesucht.

Auch Gold profitiert vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger und steigt erneut auf ein Rekordhoch. Das Edelmetall erlebt nach Aussage von Ricardo Evangelista, Senior Analyst bei ActivTrades, aktuell Zulauf angesichts der Dollar-Schwäche und wachsender Besorgnis über den eskalierenden Handelskrieg zwischen den USA und China und dessen voraussichtlich negative Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum. Die Nachfrage werde außerdem durch die neuerliche Unsicherheit im Nahen Osten nach Trumps Äußerungen über die Übernahme des Gazastreifens und die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung verstärkt.

Die Ölpreise geben trotz des schwächeren Dollar nach. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 2,2 Prozent. Sie werden vom Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet, der die Inflation nach oben treiben und die Weltwirtschaft schwächen könnte. Dazu kommt die Drohung von US-Präsident Trump, im Atomstreit mit dem Iran die Sanktionen zu verschärfen. Sollte Trump seine Drohung wahr machen, könnten bis zu 1 Million Barrel iranischen Öls pro Tag nicht mehr auf den Markt gelangen, so die ING. Das würde allerdings der Forderung Trumps nach niedrigeren Ölpreisen eher entgegenwirken. Daneben sind die wöchentlichen US-Rohöllagerbestände stärker gestiegen als erwartet.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     44.670,46 +0,3%  114,42   +5,0% 
S&P-500    6.050,70 +0,2%  12,82   +2,9% 
Nasdaq-Comp. 19.682,59 +0,1%  28,57   +1,9% 
Nasdaq-100  21.632,15 +0,3%  65,23   +3,0% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,17   -3,9    4,21    -7,2 
5 Jahre     4,23   -8,3    4,32   -14,7 
7 Jahre     4,32   -9,7    4,42   -15,6 
10 Jahre    4,42   -8,7    4,51   -15,1 
30 Jahre    4,65   -9,8    4,75   -13,1 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mi, 7:58 Uhr Di, 17:13 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0423    +0,4%    1,0386     1,0380  +0,6% 
EUR/JPY        158,73    -0,9%    159,11     160,42  -2,6% 
EUR/CHF        0,9384    -0,2%    0,9397     0,9399  +0,0% 
EUR/GBP        0,8326    +0,1%    0,8323     0,8318  +0,6% 
USD/JPY        152,29    -1,3%    153,19     154,52  -3,2% 
GBP/USD        1,2517    +0,3%    1,2479     1,2479  +0,0% 
USD/CNH (Offshore)   7,2752    -0,2%    7,2868     7,2760  -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       98.168,45    +0,5%   97.668,10   99.841,95  +3,7% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        71,11    72,70     -2,2%     -1,59  -0,2% 
Brent/ICE        74,66    76,20     -2,0%     -1,54  +0,3% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        53,52    52,35     +2,2%     +1,17  +4,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.876,35   2.842,55     +1,2%     +33,80  +9,6% 
Silber (Spot)      32,54    32,18     +1,1%     +0,36 +12,7% 
Platin (Spot)     986,25    967,25     +2,0%     +19,00  +8,7% 
Kupfer-Future      4,42     4,35     +1,5%     +0,07  +9,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2025 12:19 ET (17:19 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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