Der DAX kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. In nur zwei Tagen kletterte der Leitindex um 500 Punkte und hat seit Jahresbeginn bereits 15 Rekordhochs markiert. Haupttreiber der Rallye sind optimistische Signale aus den Ukraine-Friedensverhandlungen und das ungebrochene Momentum bei Schwergewichten wie SAP. Doch die Charttechnik sendet erste Warnsignale: Überhitzungstendenzen und auseinanderlaufende gleitende Durchschnitte deuten auf eine mögliche Korrektur hin, erklärt Charttechnikexperte Ralph Malisch. Die Deutsche Börse erwägt einen zweiten DAX ohne Kappungsgrenze, um SAPs Dominanz gerecht zu werden. Parallel blickt der Markt auf den Rüstungskonzern Rheinmetall, der nach ersten Entspannungssignalen rund um den Ukraine-Krieg kurzzeitig unter Druck gerät. Doch die Rüstungsbranche bleibt strategisch gefragt - ebenso wie Baukonzerne, die vom potenziellen Wiederaufbau profitieren könnten. Während Tech-Giganten wie Nvidia nach dem KI-Hype an Kraft verlieren, kennt der DAX derzeit kein Halten. Ist das noch gesund - Experten mahnen zur Vorsicht. Wann kippt die Stimmung -
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.
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