Die NATO drängt auf höhere Verteidigungsausgaben und setzt laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte ein neues Ziel von mindestens 3 % des BIP - ein Anstieg um 50 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Im Jahr 2024 stiegen die Verteidigungsausgaben der EU und Kanadas auf 462 Mrd. EUR, wobei die europäischen NATO-Mitglieder 326 Mrd. EUR beisteuerten. Hensoldt profitierte von diesem Trend und sicherte sich rund 0,7 % der europäischen NATO-Verteidigungsausgaben. Allerdings sind die langfristigen Wachstumsperspektiven über 2030 hinaus unsicher, da das Unternehmen stark auf bestehende Plattformen angewiesen ist und der Wettbewerb zunimmt. Trotz der Beteiligung an wichtigen Programmen fehlen Hensoldt laut Analysten transformative Wachstumstreiber, und wiederkehrende Umsätze bieten nur begrenzte Unterstützung. Angesichts der starken jüngsten Kursentwicklung und nur moderater Umsatzanpassungen nach 2026 heben die Analysten ihr Kursziel auf 45,00 EUR (vorher 43,00 EUR) an, stufen die Aktie jedoch von BUY auf HOLD herab.Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://www.research-hub.de/companies/Hensoldt%20AG
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