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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Präsident Trump sagte am Dienstag, er erwäge Zölle von 25 Prozent oder mehr auf Autos, Halbleiter und pharmazeutische Produkte. Die Zölle auf diese Industriezweige könnten im Laufe der Zeit steigen, sagte Trump vor Reportern in seinem Club Mar-a-Lago in Florida. Er fügte jedoch hinzu, dass den Unternehmen eine Anlaufzeit eingeräumt werden könnte, um die Produktion zurück in die USA zu verlegen.

Die Zölle werden "in der Nähe von 25 Prozent liegen", sagte Trump und fügte hinzu, dass sie "im Laufe des Jahres deutlich höher ausfallen" würden. Trump schlug eine Anlaufphase vor und sagte, er wolle den Unternehmen Zeit geben, in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Er sagte, er würde "eine kleine Chance" zur Verlagerung der Produktion ins Ausland geben, ohne Einzelheiten zu nennen.

Die US-Regierung hatte zuvor angekündigt, Zölle auf diese Branchen zu erheben sowie andere Industrien, die sie als kritisch für die nationale Sicherheit erachtet. Zuvor hatte Trump nicht angegeben, wie hoch die Abgaben sein könnten. Vergangene Woche kündigte Trump an, er werde Zölle in Höhe von 25 Prozent auf importierten Stahl und Aluminium erheben; davor hatte er die Zölle auf chinesische Importwaren um 10 Prozent erhöht. Diese Zölle könnten zusätzlich zu den gegenseitigen (reziproken) Zöllen erhoben werden, mit denen die Trump-Administration die Importzölle der USA an die Zölle und nicht handelsbezogenen Hemmnisse anderer Länder angleichen will.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

17:00 US/Apple Inc, Produktvorstellung

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Januar 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -8,6% gg Vm 
     zuvor:  +15,8% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: -2,2% gg Vm 
     zuvor:  -0,7% gg Vm 
 
  20:00 Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 28./29. Januar 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.154,25 +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 22.268,50 +0,2% 
Nikkei-225        39.164,02 -0,3% 
Hang-Seng-Index      22.862,52 -0,5% 
Kospi           2.671,52 +1,7% 
Shanghai-Composite     3.346,33 +0,7% 
S&P/ASX 200        8.419,20 -0,7% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Zur Wochenmitte lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen. Vielerorts lasten neuerliche Zolldrohungen des US-Präsidenten Donald Trump auf den Kursen. Deutlich im Plus zeigt sich die südkoreanische Börse. Marktteilnehmer sprechen von Gelegenheitskäufen, nachdem die Kurse heftig nachgeben hatten, als der inzwischen abgesetzte Präsident Yoon Suk Yeol versuchte, das Kriegsrecht einzuführen, worauf es zu heftigen Protesten kam. Inzwischen hofften Anleger, dass sich die Lage im Land beruhigen werde, heißt es. Gestützt wird der Index hauptsächlich von Indexschwergewicht Samsung Electronics, dessen Kurs um 3,5 Prozent steigt. Die Titel profitieren den zweiten Tag in Folge von Plänen des Unternehmens, Aktien im Wert von gut 3 Billionen Won (ca. 2 Milliarden Euro) einzuziehen. Chipwerte profitieren allerdings auch von den guten Vorgaben der US-Wettbewerber. SK Hynix und Hanmi Semiconductor gewinnen 3,8 und 9,3 Prozent. In Tokio zeigen sich Automobilwerte von Trumps Zolldrohungen belastet. Toyota Motor verlieren 1,9 Prozent. Honda Motor büßen 2,2 Prozent ein und Mitsubishi Motors 1,6 Prozent. Anleger trennen sich auch von Pharmawerten wie Daiichi Sankyo (-3,3%). Leichter tendiert derweil die Börse in Hongkong, die allerdings am Dienstag deutlicher zugelegt hatte. Dort steigt die Aktie von HSBC um 1,3 Prozent, nachdem die Bank Geschäftszahlen zum vierten Quartal vorgelegt hat. In Schanghai wird der Composite-Index von Aktien heimischer Chipunternehmen gestützt. Unter anderem verteuern sich Shenzhen Inovance um 7,5 Prozent und Will Semiconductor um 7 Prozent. Leichter ging die Börse in Sydney aus dem Handel. Nach Vorlage enttäuschender Zahlen zum ersten Geschäftsquartal brach die Aktie der National Australia Bank um gut 8 Prozent ein. Zahlen zum Geschäftsjahr hatte der Öl- und Gaskonzern Santos vorgelegt, der außerdem die Dividende kürzte. Die Aktie fiel um 4,5 Prozent. In Neuseeland schloss der NZX-50 um 0,1 Prozent niedriger, nachdem die Reserve Bank of New Zealand den Leitzins um weitere 50 Basispunkte gesenkt hatte.

WALL STREET

INDEX         zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        44.556,34    +0,0%    10,26     +4,7% 
S&P-500       6.129,58    +0,2%    14,95     +4,2% 
Nasdaq-Comp.    20.041,26    +0,1%    14,49     +3,8% 
Nasdaq-100     22.164,61    +0,2%    49,92     +5,5% 
 
Umsatzdaten 
           Dienstag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,08 Mrd   979 Mio 
Gewinner       1.625    1.544 
Verlierer      1.140    1.229 
Unverändert      84      70 
 

Behauptet - Die Gespräche zwischen den USA und Russland zur Beendigung des Ukrainekrieges verliefen zunächst ohne greifbare Ergebnisse und lieferten somit keine positiven Impulse. Die Verschiebung neuer US-Importzölle stimmte Anleger zwar weiterhin zuversichtlich, stützte aber auch nicht mehr. Konjunkturseitig war die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York überraschend stark gestiegen, was aber kaum Impulse setzte. Händler sprachen von einer abwartenden Haltung vor dem Fed-Protokoll am Mittwoch. Intel stiegen um 16,1 Prozent. Broadcom (-1,9%) und Taiwan Semiconductor haben laut einem Bericht an unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Halbleiterherstellers Interesse. Nike gewannen 6,2 Prozent. Der Sportartikelhersteller hat eine Partnerschaft mit Kim Kardashians SKIMS geschlossen. Constellation Brands (+4,0%) und Domino's Pizza (+0,2%) stiegen, nachdem Berkshire Hathaway neue Positionen aufgebaut hatte. Delta Air Lines gaben 1,6 Prozent nach. Ein Regionalflieger der Gesellschaft war beim Landeanflug auf Toronto am Vortag verunglückt. Baidu (-7,5%) hatte erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet.

US-ANLEIHEN

Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,30     +4,2    4,26      6,3 
5 Jahre         4,40     +7,2    4,33      2,0 
7 Jahre         4,48     +8,0    4,40      0,1 
10 Jahre         4,55     +7,6    4,48      -1,9 
30 Jahre         4,77     +7,5    4,70      -0,7 
 

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine verminderte das Interesse am vermeintlich sicheren Anleihehafen, die Renditen stiegen entsprechend.

DEVISEN

DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Di, 8:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0458    +0,1%   1,0452    1,0464  +1,0% 
EUR/JPY          158,61    -0,2%   158,90    158,86  -2,6% 
EUR/GBP          0,8287    +0,2%   0,8271    0,8296  +0,1% 
GBP/USD          1,2620    -0,1%   1,2634    1,2614  +0,9% 
USD/JPY          151,65    -0,3%   152,06    151,81  -3,6% 
USD/KRW         1.439,15    -0,2%  1.441,58   1.443,00  -2,5% 
USD/CNY          7,1735    +0,1%   7,1690    7,1742  -0,5% 
USD/CNH          7,2833    +0,1%   7,2758    7,2836  +2,0% 
USD/HKD          7,7725    -0,0%   7,7746    7,7789  +0,1% 
AUD/USD          0,6366    +0,2%   0,6352    0,6360  +2,9% 
NZD/USD          0,5726    +0,4%   0,5703    0,5715  +2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        95.357,30    +0,1% 95.258,95   95.521,35  +0,7% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollarindex stieg um 0,5 Prozent. Rückenwind kam von den gestiegenen Marktzinsen. Im Handel sprach man aber auch von einer Euro-Schwäche. Die Bundestagswahl in Deutschland und die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in der Ukraine könnten sich negativ auf den Euro auswirken, urteilten die Analysten von Monex Europe.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         72,12    71,85   +0,4%     +0,27  +1,2% 
Brent/ICE         76,09    75,84   +0,3%     +0,25  +2,2% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 

Die Ölpreise stiegen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 1,5 Prozent. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf das Pumpwerk einer internationalen Pipeline in Südrussland dürfte wohl zu wochenlangen Einschränkungen führen.

METALLE

METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.932,38   2.935,10   -0,1%     -2,73 +11,7% 
Silber (Spot)       32,80    32,88   -0,3%     -0,09 +13,6% 
Platin (Spot)       978,45    986,00   -0,8%     -7,55  +7,9% 
Kupfer-Future        4,58     4,59   -0,2%     -0,01 +13,8% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 

Auch der Goldpreis stieg deutlich um 1,3 Prozent. Das Edelmetall wird laut einer Umfrage von Bank of America vor allem für den Fall eines Handelskriegs favorisiert. Ein solcher gilt als größtes Risiko und hat damit die Inflation überholt. Aber auch der Zukauf durch Zentralbanken biete weiterhin Unterstützung. Insbesondere der Versuch, sich von der Dollar-Abhängigkeit zu lösen, treibe Zentralbanken ins Gold - so wie in China, hieß es im Handel.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

HANDELSBILANZ JAPAN

Japans Exporte sind im Januar den vierten Monat in Folge dank einer stärkeren Nachfrage nach Autos und Schiffen gestiegen. Wie das Finanzministerium mitteilte, kletterten die Ausfuhren im Januar um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit einem Anstieg von 2,8 Prozent im Dezember. Volkswirte hatten laut Factset für den ersten Monat des Jahres einen Anstieg um 7,9 Prozent erwartet. Japans Handelsbilanz verzeichnete ein Defizit von 2,759 Billionen Yen, umgerechnet 17,34 Milliarden Euro, nach einem Überschuss von 132,5 Milliarden Yen im Dezember.

MASCHINENBAUAUFTRÄGE JAPAN

- Maschinenbauaufträge Kern Dez +4,3% gg Vj

- Maschinenbauaufträge Kern Dez -1,2% (PROG: +0,3%) gg Vm

BANK OF JAPAN

Japans Notenbank muss die geldpolitische Akkommodierung weiter anpassen, sagte BoJ-Vorstandsmitglied Hajime Takata am Mittwoch. Gleichzeitig warnte er vor dem Risiko einer zu hohen Inflation. Takata äußerte sich auch optimistisch über die Aussichten für die US-Wirtschaft, trotz wachsender Sorgen über die Auswirkungen der Politik von US-Präsident Trump. Die Stärke in den USA könnte auch der japanischen Wirtschaft Auftrieb geben, so Takata.

RESERVE BANK OF NEW ZEALAND

Die neuseeländische Zentralbank hat die Zinsen um weitere 50 Basispunkte auf nun 3,75 Prozent gesenkt. Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) erklärte, sie habe Spielraum für weitere Zinssenkungen in diesem Jahr, um den Leitzins auf ein deutlich weniger restriktives Niveau zu bringen. Die Zentralbank erwartet, dass das globale Wirtschaftswachstum auf kurze Sicht gedämpft bleiben dürfte, was an den geopolitischen Unsicherheiten sowie an den drohenden Zöllen liegen dürfte.

HSBC HOLDINGS

hat im vierten Quartal auch dank höherer Provisionserträge mehr verdient als erwartet und will nun Aktien im Wert von bis zu 2,0 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Die in London ansässige Bank teilte mit, dass sie für die drei Monate bis Ende Dezember einen Nettogewinn von 197 Millionen Dollar verbucht hat, verglichen mit einem Nettoverlust von 153 Millionen Dollar vor einem Jahr. Damit wurde der in einer Umfrage von Visible Alpha unter Analysten geschätzte Nettogewinn von 27,9 Millionen Dollar deutlich übertroffen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2025 01:44 ET (06:44 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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