Lange galten Zinsen als Konkurrenten der Aktienanlage, doch das aktuelle Zinsniveau kann das Risiko von Aktienportfolios erheblich senken. Der Mathematiker und Portfolio-Experte Beck erklärt, warum eine gezielte Beimischung von Zinspapieren die Verluste begrenzen kann. Nach einer langen Phase der Nullzinsen bieten Anleihen wieder eine attraktive Rendite. Beck erläutert: "Viele Anleger haben sich daran gewöhnt, dass es kaum Alternativen zu Aktien gibt. Doch die heutigen 3 Prozent Zinsen machen einen erheblichen Unterschied." Besonders für institutionelle Investoren spielen zwei Risikoparameter eine Rolle: Der maximale Verlust (Maximum Drawdown) und die Dauer einer Verlustperiode (Time Underwater). Eine 20-prozentige Beimischung von Anleihen kann bereits die maximale Verlustdauer von zehn auf unter fünf Jahre reduzieren. Beck zeigt in historischen Analysen, dass ein Portfolio mit 80 Prozent Aktien und 20 Prozent Anleihen in der Nullzinsphase nach zehn Jahren stets im Plus war. Mit 3 Prozent Zinsen auf die Anleihen hingegen waren bereits nach fünf Jahren keine Verluste mehr zu verzeichnen. "Der Zinseszinseffekt spielt eine entscheidende Rolle bei der Risikoreduktion", so Beck. Auch professionelle Investoren setzen auf Zinseinnahmen zur Risikobudgetierung. "Regulierte Investoren können nur Aktien halten, wenn sie ausreichend sichere Zinserträge haben. Mit steigenden Zinsen sind höhere Aktienquoten wieder möglich", erklärt der Experte. Für Privatanleger bedeutet dies, dass Anleihen nicht nur eine Alternative, sondern auch ein Motor für Aktieninvestments sein können. "Ein langfristig orientiertes Portfolio sollte wieder mindestens 50 Prozent Aktien enthalten", empfiehlt Beck. Während Immobilien unter steigenden Zinsen leiden, profitieren diversifizierte Portfolios von der Rückkehr des Zinses. Die neue Zinswelt bietet also nicht nur Konkurrenz, sondern auch Stabilität für Aktienanleger. Jetzt das komplette Interview ansehen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
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