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MÄRKTE EUROPA/Trumps Zollpolitik belastet - Auto-Werte schwach

DJ MÄRKTE EUROPA/Trumps Zollpolitik belastet - Auto-Werte schwach

DOW JONES--Nach der Rally am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag kräftig nach unten. Die Gewinne vom Wochenbeginn geben die Indizes damit nahezu wieder ab. Der DAX verliert 2,2 Prozent auf 22.643 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 2,0 Prozent auf 5.429 Punkte nach unten. Am Devisenmarkt steigt der Euro auf 1,0515 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen etwas nach, die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fällt um 2 Basispunkte auf 2,47 Prozent. Am Vortag waren die Marktzinsen in Erwartung einer höheren Verschuldung der europäischen Staaten für Rüstungsausgaben kräftig gestiegen.

Diese Schwäche hat zumindest zwei Gründe. Zum einen wirkt sich die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump belastend aus, dass die Zölle auf mexikanische und kanadische Importe am Dienstag nun doch in voller Höhe von 25 Prozent in Kraft getreten sind. Es gebe "keinen Spielraum mehr für Mexiko oder Kanada", um vor Mitternacht noch einen Deal zu machen, so Trump am Vorabend. In der Folge wird davon ausgegangen, dass die bisher im Raum stehenden Zölle auf Waren aus Europa auch folgen werden, hier stehen vor allem die Automobilwerte unter Druck. Zudem kommt zunehmend von einer schwächer tendierenden Wall Street Gegenwind für die europäischen Börsen auf.

Die kanadische Regierung hat nach der Ankündigung von Trump Gegenmaßnahmen angekündigt. China reagierte ebenfalls und konterte die zusätzlichen Zölle auf chinesische US-Importe mit Gegenzöllen ab 10. März. Damit weitet sich der Handelskrieg aus, der auch der US-Wirtschaft schweren Schaden zufügen könnte.

Die europäischen Rüstungswerte setzen ihre Aufwärtsbewegung fort, nachdem die US-Regierung angekündigte, alle militärischen Hilfen für die Ukraine zunächst einzufrieren, bis Präsident Wolodymyr Selenskyj sich um ernste Friedensverhandlungen mit Russland bemühe. Im Verteidigungssektor legte Thales (+8,1%) bessere Geschäftszahlen vor. Die Umsätze für das zweite Halbjahr liegen laut Jefferies 5 Prozent über den Konsensschätzungen, das EBIT 4 Prozent. Verantwortlich hierfür war vor allem das sehr gute Ergebnis der Verteidigungssparte. Die Dividende ist mit 3,70 Euro je Aktie über der Erwartung von 3,47 Euro ausgefallen. Den Ausblick stufen die Analysten als etwas besser als die Schätzungen ein. Für Hensoldt geht es um weitere 12,7 Prozent nach oben, Rolls-Royce steigen um 2,2 Prozent.

US-Zölle und schwache Continental-Zahlen belasten Automobilwerte

Der Sektor der europäischen Automobilwerte stellt mit einem Abschlag von 4,2 Prozent den größten Verlierer. Hier hat Continental zwar gute Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt, allerdings missfällt der Ausblick. Beim Ausblick äußert man sich im Handel aber zurückhaltend zum Umsatzziel von 38,0 bis 41,0 Milliarden Euro - der Konsens geht von 40,8 Milliarden Euro aus. Die Continental-Aktie bricht um 8,9 Prozent ein, Valeo und Forvia um jeweils gut 9 Prozent. Renault und BMW fallen um bis zu 5,4 Prozent, Stellantis handeln 6,9 Prozent tiefer.

Fresenius Medical Care (FMC) mit Platzierung schwach

FMC (-7,3%) stehen ebenfalls unter Druck. Fresenius (+0,3%) hat den am Vorabend angekündigten Verkauf von Anteilen an dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) abgeschlossen. Wie der DAX-Konzern mitteilte, erhält er aus dem Aktienverkauf und der Platzierung von Anleihen im Nennbetrag von 600 Millionen Euro, die in FME-Aktien umtauschbar sind, einen Bruttoerlös von rund 1,1 Milliarden Euro. Die Entscheidung von Fresenius, seine Beteiligung an FMC auf 25 Prozent plus eine Aktie zu reduzieren, sehen die Analysten von Jefferies positiv. Der Aktienverkauf und die Umtauschanleihe seien eine Finanzierungsquelle für Fresenius zur weiteren Absenkung der Schulden und die Fortführung der Strategie "FutureFresenius".

Fielmann (+10,2%) hat laut Baader starke vorläufige Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Die Umsätze hätten die Erwartungen erfüllt, der Vorsteuergewinn diese übertroffen. Auch der Dividendenvorschlag von 1,15 Euro je Aktie liege über der Schätzung von 1,00 Euro. 2025 will Fielmann auf Gruppenebene weiterhin eine bereinigte EBITDA-Marge von 24 Prozent erreichen. Die Analysten halten dies für überzeugend.

Auch die Zahlen von Bilfinger (+1,5%) überzeugen. Diese sind sowohl auf der Umsatz- wie auch auf der Ergebnisseite einen Tick über den Schätzungen ausgefallen. Der Ausblick bewegt sich im Rahmen der Erwartungen.

=== 
Aktienindex   zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.429,21    -2,0%  -111,5%   +13,2%   +13,2% 
Stoxx-50    4.754,40    -1,2%   -55,6%   +11,6%   +11,6% 
DAX      22.643,12    -2,2%  -503,9%   +16,3%   +16,3% 
MDAX      28.476,85    -1,8%  -514,1%   +13,3%   +13,3% 
TecDAX     3.797,01    -1,5%   -59,5%   +12,9%   +12,9% 
SDAX      15.028,69    -1,3%  -195,3%   +11,0%   +11,0% 
CAC       8.094,78    -1,3%  -104,9%   +11,1%   +11,1% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %  Fr, 8:08 Do, 17:15   % YTD 
EUR/USD      1,0524    +0,3%   1,0487   1,0451   +1,3% 
EUR/JPY     156,1925    -0,4%  156,8805  157,6940   -3,7% 
EUR/CHF      0,9375    -0,3%   0,9405   0,9415   +0,6% 
EUR/GBP      0,8270    +0,2%   0,8255   0,8260   -0,1% 
USD/JPY     148,4180    -0,8%  149,5760  150,8970   -4,9% 
GBP/USD      1,2725    +0,2%   1,2703   1,2652   +1,4% 
USD/CNY      7,1631    -0,3%   7,1818   7,1799   -0,4% 
USD/CNH      7,2703    -0,5%   7,3043   7,3007   -0,4% 
AUS/USD      0,6228    +0,1%   0,6220   0,6223   +0,5% 
Bitcoin USD  83.884,00    -3,2% 86.632,40 92.489,65   -7,1% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex     67,54    68,37   -1,2%   -0,83   -0,6% 
Brent/ICE     70,63    71,49   -1,2%   -0,86   -4,7% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)   2.918,22   2.897,10   +0,7%   21,12   +10,2% 
Silber (Spot)   30,27    30,25   +0,1%    0,02   +8,2% 
Platin (Spot)   913,31    912,53   +0,1%    0,78   +4,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 04, 2025 06:58 ET (11:58 GMT)

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