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MÄRKTE USA/Wall Street gibt erneut nach - Zoll-Sorgen belasten weiter

DJ MÄRKTE USA/Wall Street gibt erneut nach - Zoll-Sorgen belasten weiter

DOW JONES--Nach dem Zwischenhoch zur Wochenmitte geht es an der Wall Street am Donnerstag erneut nach unten. Somit scheinen die jüngsten Hoffnungen auf eine moderatere Gangart im Zolldisput von US-Präsident Donald Trump schon wieder verflogen zu sein. Der Markt habe Schwierigkeiten, sich einen Reim auf die Handelspolitik Trumps zu machen, heißt es. Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Eröffnung 1,1 Prozent auf 42.527 Punkte. Der S&P-500 fällt um 1,4 Prozent und der Nasdaq-Composite gibt um 1,9 Prozent nach.

Der Markt hatte am Mittwoch zugelegt, nachdem das Weiße Haus die US-Autohersteller Ford, General Motors und Stellantis, die aus Kanada und Mexiko Fahrzeuge importieren, für einen Monat von den Zöllen ausgenommen hatte. Es war allerdings keine grundsätzliche Zurücknahme der Zollpläne von US-Präsident Trump, was erklären könnte, warum diese Gewinne so fragil waren, heißt es.

"Die Verzögerung (bei Zöllen) nährte die Hoffnung, dass die US-Regierung die wirtschaftlich schädlichsten Zölle begrenzen könnte", so Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Zudem habe die Pressesprecherin des Weißen Hauses erklärt, Trump sei offen, andere Ausnahmen zu erwägen, ergänzte Reid den Optimismus der Investoren vom Mittwoch. Händler halten diesen allerdings für verfrüht - es überwögen wieder die Sorgen.

Im Handel verweist man auch auf global wieder anziehende Marktzinsen - auch in den USA - erneut hochkochende Sorgen vor Handelskriegen und mit Enttäuschung aufgenommene Geschäftsausweise im Technologiesektor. Dazu gesellt sich die Unsicherheit über die Entwicklung am Arbeitsmarkt mit den offiziellen Februar-Daten am Freitag. Der Arbeitsmarktbericht dürfte die Erwartungen an den künftigen Zinspfad der US-Notenbank neu justieren. Gleichwohl will die Fed sich erst ein Bild von den Auswirkungen der aktuellen US-Handelspolitik machen.

Gute Konjunkturdaten

Gute Signale kommen von den US-Konjunkturdaten vor dem Börsenstart. So ist die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA im vierten Quartal nach revidierter Rechnung saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet mit 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal etwas stärker gestiegen als erwartet. Volkswirte hatten nur ein Plus von 1,2 Prozent prognostiziert. Zudem haben sich die Lohnstückkosten mit einer hochgerechneten Jahresrate von 2,2 Prozent nicht so stark wie erwartet erhöht. Vorläufig war eine Zunahme von 3,0 Prozent gemeldet worden, Volkswirte hatten eine Revision auf ein Plus von 3,0 Prozent erwartet.

Der Euro zieht mit der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) etwas an. Diese hat ihre Geldpolitik wie erwartet weiter gelockert und betrachtet diese als "bedeutend weniger restriktiv". Daraus leitet man im Handel ab, dass womöglich weniger Zinssenkungen nötig sind, wodurch der Euro gestützt wird. Der Dollar-Index fällt um weitere 0,3 Prozent.

Marvell Technology stürzen ab

Bei den Einzelwerten sorgen die Geschäftszahlen von Marvell Technology für schlechte Stimmung, die Aktie bricht um 20 Prozent ein. Der Halbleiterkonzern und Spezialist für Datazentren, 5G-Infrastruktur, Netzwerke und Speichertechnologie verschreckt trotz Viertquartalszahlen knapp über Markterwartung mit einem Ausblick, der die offenbar zuletzt extrem gestiegenen Erwartungen nicht in Gänze erfüllt. Nvidia geraten in Sippenhaft und verlieren 3,7 Prozent.

Für die Papiere von Victoria's Secret geht es um 12 Prozent nach unten. Der Dessous-Hersteller hat zwar im vierten Quartal beim Umsatz besser als am Markt erwartet abgeschnitten, der Ausblick auf das erste Quartal enttäuschte allerdings. Verbraucher seien wegen des unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes zurückhaltend, so das Unternehmen.

=== 
INDEX      zuletzt    +/- %     absolut +/- % YTD 
DJIA      42.526,7    -1,1%     -479,92   +1,1%  +1,1% 
S&P-500     5.760,2    -1,4%     -82,39   -0,7%  -0,7% 
NASDAQ Comp   18.202,6    -1,9%     -350,14   -3,9%  -3,9% 
NASDAQ 100   20.223,0    -2,0%     -405,45   -1,8%  -1,8% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- % Schluss Vortag       % YTD 
EUR/USD      1,0819    +0,3%     1,0791       +4,3% 
EUR/JPY     159,6900    -0,6%    160,5990       -1,4% 
EUR/CHF      0,9568    -0,5%     0,9612       +2,9% 
EUR/GBP      0,8398    +0,3%     0,8370       +1,2% 
USD/JPY     147,6210    -0,8%    148,8215       -5,4% 
GBP/USD      1,2881    -0,1%     1,2892       +2,9% 
USD/CNY      7,1564    +0,1%     7,1510       -0,8% 
USD/CNH      7,2432    +0,1%     7,2360       -1,3% 
AUS/USD      0,6334    +0,1%     0,6330       +2,3% 
Bitcoin USD  89.466,25    -1,0%    90.407,30       -3,0% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     66,73    66,31      +0,6%    0,42  -0,7% 
Brent/ICE     69,59    69,36      +0,3%    0,23  -7,3% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2.910,78   2.918,93      -0,3%   -8,15 +11,2% 
Silber (Spot)   29,95    30,27      -1,1%   -0,32  +8,4% 
Platin (Spot)   900,11    898,75      +0,2%    1,36  +2,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/kla

(END) Dow Jones Newswires

March 06, 2025 09:47 ET (14:47 GMT)

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