Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die ungarische Wirtschaft hat dank der starken Entwicklung im Dienstleistungssektor im vierten Quartal 2024 aus der Rezession herausgefunden: Das reale BIP-Wachstum lag bei 0,5% qoq (0,1% yoy), so die Analysten der DekaBank.Die Industrie, der Bau und die Landwirtschaft hätten die Konjunktur allerdings negativ beeinflusst. Die ungarische Zentralbank habe seit März 2025 einen neuen Chef, den früheren Finanzminister Mihaly Varga. In seiner Einführungsrede habe er das Ziel der Preisniveaustabilität hervorgehoben und auch die Finanzstabilität sowie die Unabhängigkeit der Zentralbank betont. Auch wenn Varga zu den engsten Verbündeten Präsident Orbans gehöre, dürfte die Geldpolitik weiterhin an der ökonomischen Entwicklung ausgerichtet bleiben. Angesichts der erhöhten Preisdynamik seit Ende 2024, teils bedingt durch die Wechselkursschwäche, kämen damit Leitzinssenkungen auch unter dem neuen Zentralbankchef vorerst nicht infrage. Die DekaBank erwarte, dass die Zinspause noch bis Herbst 2025 ausgedehnt werden müsse und erst dann die Abwärtsbewegung der Inflationsraten Leitzinssenkungen ermögliche. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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