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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Chinas Industrie ist besser ins Jahr gestartet als erwartet. Die Industrieproduktion stieg im Januar und Februar um 5,9 Prozent. Das war zwar weniger als der Anstieg von 6,2 Prozent im Dezember. Allerdings hatten Ökonomen nur mit 5,4 Prozent gerechnet. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Januar und Februar wie erwartet um 4,0 Prozent zum Vergleichszeitraum. Sie beschleunigten sich damit im Vergleich zum Dezember, als sie um 3,7 Prozent zugelegt hatten. Die Anlageinvestitionen in den Städten kletterten um 4,1 Prozent. Hier hatten die Ökonomen mit 3,5 Prozent weniger erwartet. 2024 war ein Anstieg um 3,2 Prozent verzeichnet worden. China berichtet Konjunkturdaten zu Beginn des Jahres für Januar und Februar zusammen, um Verzerrungen durch das Chinesische Neujahrsfest auszugleichen.

Derweil will China den Binnenkonsum ankurbeln und hat dafür am Wochenende eine Reihe von politischen Maßnahmen vorgestellt. Details soll der Staatsrat im Laufe des Montags bekanntgeben. Die Behörden wollen für ein höheres Einkommen der Stadt- und Landbewohner sorgen. Die Löhne sollen angemessen steigen, der Mindestlohn erhöht werden. Zudem sind qualitative Maßnahmen zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes vorgesehen. Außerdem will die Politik den Konsum über Eintauschprogramme weiter fördern. Der Plan kommt nach Abschluss der Tagung des Nationalen Volkskongresses in der vergangenen Woche, auf der Peking ein ehrgeiziges Wirtschaftswachstumsziel von 5 Prozent für 2025 festlegte und erklärte, dass die Ankurbelung des Konsums in diesem Jahr oberste Priorität haben werde.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  13:30 Einzelhandelsumsatz Februar 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm 
     zuvor:   -0,9% gg Vm 
     Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:   -0,4% gg Vm 
 
     Empire State Manufacturing Index März 
     PROGNOSE: -1,8 
     zuvor:   5,7 
 
  15:00 Lagerbestände Januar 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  -0,2% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Stand  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.602,75  -0,7% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 19.568,50  -0,7% 
Nikkei-225        37.439,51  +1,0% 
Hang-Seng-Index      24.163,23  +0,8% 
Kospi           2.610,69  +1,7% 
S&P/ASX 200        7.854,10  +0,8% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Fester - Nach der Erholungsrally am Freitag an der Wall Street, geht es auch in Ostasien nach oben. Das Ausbleiben neuer Zollnachrichten und die Abwendung eines US-Regierungsstillstandes hatten an den US-Börsen wieder für Risikobereitschaft und Käufe gesorgt nach den zuvor gesehenen teils heftigen Abgaben. In Tokio hilft ein schwächerer Yen bei der Erholung. An den chinesischen Märkten warten die Anleger laut Händlern hoffnungsvoll auf eine Mitteilung des Staatsrats über Details konsumfördernde Maßnahmen im Laufe des Tages, nachdem Peking am Wochenende eine Reihe von Maßnahmen avisiert habe. Auch im südkoreanischen Seoul trägt die Erwartung konsumsteigernder Schritte im wichtigen Abnehmerland zur dortigen Kauflaune bei. In China ist außerdem die Industrieproduktion in den ersten beiden Monaten des Jahres besser ausgefallen als erwartet, wenngleich der Anstieg gegenüber dem Vormonatswert geringer war. Gesucht sind Halbleiteraktien, nachdem das KI-Schwergewicht Nvidia am Freitag im Zuge der breiten Erholung sehr stark zugelegt hatte. Für Tokyo Electron und Advantest geht es in Tokio je um rund 3 Prozent nach oben. Das südkoreanische Schwergewicht Samsung Electronics macht einen Satz um über 5 Prozent. In Sydney siegen Spartan Resources um 9 Prozent, nachdem Ramelius Resources (-0,9%) mitgeteilt hatte, den Goldförderer zu übernehmen.

WALL STREET

INDEX      zuletzt  +/- %  absolut  +/-% YTD 
DJIA      41.488,19  +1,7%  +674,62   -4,1% 
S&P-500     5.638,94  +2,1%  +117,42   -6,1% 
NASDAQ Comp  17.754,09  +2,6%  +451,07   -10,4% 
NASDAQ 100   19.704,64  +2,5%  +479,15   -8,5% 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,09 Mrd  1,12 Mrd 
Gewinner       2.337    788 
Verlierer       441   1.982 
unverändert       50     61 
 

Sehr fest - Die US-Börsen gingen nach einer schwierigen Woche mit einer Kursrally ins Wochenende. Unterstützung kam von der Politik. Wieder einmal wurde auf den letzten Drücker ein drohender Regierungsstillstand in den USA abgewendet. Trotz der guten Stimmung zum Wochenausklang blieb die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump ein Unsicherheitsfaktor. Vor diesem Hintergrund überraschte es kaum, dass die Stimmung der US-Verbraucher im März deutlich gesunken ist, während Ökonomen einen unveränderten Stand prognostiziert hatten. Der Erholungsbewegung am Aktienmarkt tat das aber keinen Abbruch. Apple erholten sich nach der Talfahrt der Vortage um 1,8 Prozent. Auf Wochensicht verbilligte sich die Aktie um über 10 Prozent. Auf die Stimmung für die Aktie drückte zuletzt, dass der iPhone-Hersteller Probleme mit neuen KI-Funktionen für seine Software Siri hat. Bei den Chipwerten ging es dynamischer zu. Nvidia stiegen um 5,2, Broadcom um 2,2 und AMD um 2,9 Prozent. Semtech legten um 21,1 Prozent zu. Der Halbleiterspezialist glänzte mit überzeugenden Viertquartalszahlen. Tesla verbesserten sich um 3,9 Prozent. Um 14,7 Prozent schoss der Kurs des Digitalisierungsspezialisten Docusign nach besser als erwartet ausgefallenen Viertquartalszahlen nach oben.

US-ANLEIHEN

Am Rentenmarkt fielen die Kurse, die Renditen zogen also an, im Zehnjahresbereich um 4 Basispunkte auf 4,31 Prozent.

DEVISEN

zuletzt    +/- % Schluss Vortag Fr, 09:10  % YTD 
EUR/USD      1,0883     0,0     1,0894   1,0846  +5,1% 
EUR/JPY      162,01     0,2     159,98   161,28  -0,7% 
EUR/GBP      0,8413     -0,0     0,8435   0,8387  +1,7% 
GBP/USD      1,2935     0,0     1,2915   1,2931  +3,3% 
USD/JPY      148,87     0,2     146,85   148,70  -5,5% 
USD/KRW     1.447,90     -0,2    1.453,80  1.455,41  -1,7% 
USD/CNY      7,1714     -0,0     7,1581   7,1718  -0,5% 
USD/CNH      7,2413     0,1     7,2325   7,2347  -1,3% 
USD/HKD      7,7711     -0,0     7,7692   7,7730  +0,1% 
AUD/USD      0,6329     0,0     0,6287   0,6304  +2,3% 
NZD/USD      0,5760     0,1     0,5703   0,5724  +2,8% 
BTC/USD    82.746,15     0,8    80.313,90 82.309,20  -9,5% 
 

Der Dollar gab nach der Vortageserholung wieder nach. Der Euro stieg auf 1,0882 Dollar. Er erhielt Rückenwind von der Einigung auf ein massives Schuldenpaket in Deutschland. Damit einher geht nicht nur Konjunkturoptimismus, sondern auch die Erwartung eines höheren Zinsniveaus in der Eurozone. Die Pläne der EU und Deutschlands, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, veranlassten die Märkte, die Erwartungen einer Zinssenkung durch die EZB zurückzunehmen, so die Analysten der ING und weiter: "Wir sehen 1,05 bis 1,10 Dollar als neue Handelsspanne".

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     67,68    67,18      +0,7%   +0,50  +0,9% 
Brent/ICE     71,01    70,65      +0,5%   +0,36  -5,6% 
 

Am Ölmarkt stiegen die Preise um bis zu1 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf die gute Stimmung am Aktienmarkt, die abgefärbt habe.

METALLE

zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2989,28   2989,045      +0,0%   +0,24 +13,7% 
Silber (Spot)   31,06    31,09      -0,1%   -0,03 +11,5% 
Platin (Spot)   917,34    912,94      +0,5%   +4,40  +4,5% 
 

Der Goldpreis knackte im Handelsverlauf erstmals die 3.000er Marke und kostete zuletzt 2.982 Dollar, 5 Dollar weniger als am Vortag. Hinter dem Anstieg auf das Rekordniveau steht die Unsicherheit mit Blick auf die US-Zollpolitik. Sie lässt die Anleger Sicherheit im vermeintlich sicheren Goldhafen suchen.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

USA/JEMEN

Die USA haben am Wochenende Ziele im Jemen mit Raketen angegriffen. Nach Aussage von US-Regierungsvertretern soll die Fähigkeit der Huthis beseitigt werden, die Schifffahrtswege im Roten Meer zu verunsichern. Die Angriffe hätten auch direkt die Führung der Huthis getroffen. Sie sollten außerdem dem größten Unterstützer der Huthis, dem Iran, eine Botschaft senden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 17, 2025 02:43 ET (06:43 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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